Berichte

JUNUT – Jurasteig Nonstop Ultratrail

Jurasteig Nonstop Ultratrail

Jurasteig Nonstop Ultratrail

hinten von links: Ursula und Rolf Kaufmann, Andreas Geyer, vorne von links: Andreas Haverkamp und Thomas Eller

Drei Langstreckenläufer vom TV Attendorn haben am vergangenen Wochenende erfolgreich an einem Ultralauf in Bayern teilgenommen. Beim JUNUT, dem Jurasteig Nonstop Ultratrail, kann man sich nicht einfach anmelden, man wird dazu eingeladen. Teilnahmeberechtigt sind nur Läufer, die bereits mehrere Läufe über 100km oder mehr absolviert haben. Rund 100 Läufer aus mehreren Nationen hatten einen Startplatz bekommen. Der Jurasteig ist ein Qualitätswanderweg über naturbelassene Pfade mit anspruchsvollen Auf- und Abstiegen. Der beliebte Wanderweg über Höhen und Täler ist ursprünglich aufgeteilt in 13 Tagesetappen, welche die Läufer an einem Stück vor sich haben.

Der Start wurde am Freitag um neun Uhr vom Bürgermeister von Dietfurt freigegeben. Die Strecke ist durchgehend als Wanderweg markiert, was die Orientierung erleichtert. Nachts, im Schein der Stirnlampen, geht aber ohne Navigationsgerät nichts. Regelmäßiges Verlaufen ist zwar ärgerlich, gehört aber bei solchen Wettkämpfen mit dazu. Unterwegs müssen die Sportler alle drei bis vier Stunden einen Versorgungspunkt anlaufen, an dem sie registriert werden und sich versorgen können. Dazwischen müssen sie sich selbst versorgen. Zur Pflichtausrüstung gehören deshalb nicht nur ausreichend Nahrung, sondern auch warme Kleidung für die Nacht und einiges für den Notfall.

Für Andreas Geyer war es zwar die zweite Teilnahme, aber auch der erste Wettkampf seit über einem Jahr Verletzungspause. Mit einer Zeit von 30 Stunden und 34 Minuten über die 170km lange Strecke mit über 5000 Höhenmetern konnte er ein starkes comeback feiern. Ursula Kaufmann feierte ihr Debüt auf der Strecke und wurde von ihrem Mann Rolf Kaufmann begleitet, der bereits zum dritten Mal am Start war. Beide erreichten zusammen das Ziel in Kastl nach 32 Stunden und 5 Minuten. Die Freude über das Finish war noch größer als sie erst viel später erfuhren, dass Ursula als schnellste Frau das Rennen gewonnen hatte.

Triumph mit Attendorner Unterstützung

Gruppenbild mit Siegerkranz

Gruppenbild mit Siegerkranz

Pokale gibt es für die Top-Läufer Kristina Tille (rote Jacke mit Sektflasche), Ejob Solomun (mit Siegerkranz ), Mealat Yemane (mit grünen Schuhen) und Yohannes Atey (links neben K. Tille) Sie werden eingerahmt von den Teilnehmern des TV Attendorn.

Sieger Ejob Solomun und Ehefrau Mealat Yeman fahren im Bus des TVA zum Silvesterlauf Werl-Soest

Soest ( 02.01.2016) „So sehen Sieger aus, shalala la laaaa, so sehen Sieger aus, sha-lalalalala.“ Die Begeisterung im Bus der zahlreichen Teilnehmer aus Attendorn war nicht mehr zu bremsen, und als der große Triumphator des 34. Silvesterlaufs von Werl nach Soest, Ejob Solomun von der SG Wenden, den Bus bestieg, bebte der Bus. In seinem Sog aber auch die Zweitplatzierten der Männer und Frauen, Yohannes Atay (TuS Deuz) und Solomons Ehefrau, Mealat Yemane.

Es war ein Riesenspektakel, was sich da zwischen Werl und Soest abspielte, fast wie Schützen- und Oktoberfest zusammen. Kapellen und Bands, Verpflegungstische für die feste und flüssige Nahrungsaufnahme säumten die 15 Kilometer zwischen Start und Ziel. Und ein kaum einmal unterbrochenes Band von euphorisierten Zuschauern am Straßenrand, die vor allem in den „Hochburgen“ Westönnen, Ostönnen und Ampen für ausgelassene Stimmung sorgten – eine Stimmung, die in der Altstadt von Soest zum Orkan anschwoll, als Ejob Solomun bei seinem Start-Ziel-Sieg durch die engen, vom für die Hansestadt typischen Grünsandstein geprägten Gassen entgegen eilte.

Die Uhr für den 22-Jährigen Eritreer im roten SGW-Dress blieb bei hervorragenden 45:18 Minuten stehen. Es war zwar kein Streckenrekord (43:33 Minuten), doch es war die schnellste Zeit seit 1994. In seinem Schlepptau, aber mit gebührendem Abstand erreichte Yohannes Atay nach 46:44 Minuten den Marktplatz der Bördestadt, 26 Sekunden vor dem Dritten Robiel Weldemichael von „Delbrück läuft“. Unangefochten setzte sich bei den Frauen Laura Hottenrott (GSV Eintracht Baunatal), derzeit Studentin in Boston (USA), vor Mealat Yemane durch. Die junge Ehefrau des „Männer-Siegers“ kam auf ausgezeichnete 54:36 Minuten und stand als Zweite unter den 1034 Teilnehmerinnen auf dem Podium und genoss die einmalige Stimmung.

In diese phantastische Atmosphäre tauchten aber alle 3706 ‚Finisher‘ (Männer und Frauen) beim größten Silvesterlaufs Deutschlands ein. „Auf den letzten zwei Kilometern war das nur noch ein Toure-de-France-Feeling“, stand auch Andreas Ufer, der Vorsitzende des TV Attendorn noch ganz im Bann des grandiosen Erlebnisses, das die Ausdauersportler von der Bigge schon seit 2000 kennen – und immer wieder genießen. Die äußeren Bedingungen waren optimal. „Zehn Grad, Sonne und leichter Rückenwind“, berichtete der TVA-Chef, und da hatte sich manch eine(r) auch zu warm angezogen. „Petra Stumpf hat unterwegs ihres T-Shirts entledigt“, erfuhr Andreas Ufer später. Und das ist wohl einigen so ergangen. „I’m so happy“, strahlte der überglückliche Ejob Solomun, nachdem er Pokal und Siegerkranz überreicht bekommen hatte. Natürlich war auch er begeistert von dem Flair entlang der Strecke auf der alten Handelsstraße, dem Hellweg und freute sich schon auf eine für ihn „besondere Silvesterparty“.

Zu feiern gab es aber im „TVA-Bus“ noch einiges mehr. Unter den 2672 männlichen Teilnehmern erreichte Andreas Ziegert nach starken 55:52 Minuten Platz 42. im Gesamteinlauf (Platz 7 der M30). Einen ganz besonderen Pokal – dem Heinz-Feldmann-Gedächtnis-Pokal“ – überreichte Andreas Ufer dem sichtlich gerührten Gerhard Tietz: „Er war zum letzten Mal 2003 dabei, hatte gesundheitliche Probleme und hat sich wieder herangekämpft.“ Ganz persönliche Lauferlebnisse wurden ausgetauscht, die geschundenen Beine gepflegt, der Rücken schmerzte – aber irgendwie waren alle zufrieden mit sich und der Welt. Bemerkenswert am Ende des Berichts von Andreas Ufer: Hans Jürgen Biele, Vorsitzender des LC Attendorn, kümmerte sich um die Gewinner und hatte die notwendige Betreuung sichergestellt. Auch das ein Beleg dafür, dass die Leichtathleten im Kreis Olpe gemeinsam handeln – wir dürfen die Wendener unterstützen.“

Teilnehmer aus dem „TV-Attendorn-Bus“

Män­ner (2672 Teil­neh­mer) An­dre­as Zie­gert (42/7. M30), Da­ni­el Kauf­mann (157/5. MU18), Wolf­gang Tei­pel (307/3. M60), Wolf­gang Ro­he (382/12.M55), Chris­toph Ke­se­berg (463/19. M55); Rei­ner Preuß (483/82. M45). Au­ßer­dem mit da­bei: Achim Herr­mann, Ma­rio Kauf­mann, Tho­mas Ke­se­berg (KGA), Heinz Wer­ner Kös­ter (SC Ol­pe), Achim Ku­bisch (SCSW), Hein­rich Mar­bur­ger, Man­fred Ra­de­ma­cher, Ger­hard Tietz, An­dre­as Ufer.

Frau­en (1034 Teil­neh­me­rin­nen) Kris­ti­na Til­le (11/1. W40), As­trid Hell­ner (57/10. W40), Pe­tra Stumpf (83/4.W55), Bir­git Brut­zer (87/6. W55).Au­ßer­dem da­bei: Mar­ti­na Bie­le, Bir­git Brut­zer, Mecht­hild Han­nig-Hab­bel, Ri­car­da Ke­se­berg, Ir­mel Klein, Ul­la Sel­ter, An­ne Türk.

TV Attendorn mit 13 Teilnehmern beim Herbstwaldlauf in Fretter vertreten

Gingen beim Herbstwaldlauf an den Start

Gingen beim Herbstwaldlauf an den Start

Auf dem Bild von li. Nach re.: Armin Fröhlich, Horst Normann, Günter Henze, Achim Herrmann, Andreas Ufer, Christoph Keseberg

Fretter ( 29.09.2015) Unter den 13 Teilnehmern waren der jüngste Teilnehmer, Fabio Hufnagel, er war mit 8Minunten und 14 Sekunden Sieger des 2 Km Rennens und Günter Henze 1. der AK 65 beim 10km Lauf in 55:05 und 13ter über das 20 Km Mountainbike Rennen am erfolgreichsten. Bei wunderbarem Herbstwetter nahmen 6 Attendorner am Halbmarathonlauf teil. Christoph Keseberg gewann mit 1:37:57 die Altersklasse M55, Michael Hesener beendete als 2.der AK 40 sein Rennen nach 1:40:59. TV Chef Andreas Ufer war mit 1:48:42 2. Der AK 55. Dicht gefolgt von Armin Fröhlich der 1:49:42 für die anspruchsvolle Strecke benötigte. Altmeister Horst Norman vom SCSW Attendorn erreichte nach 1:51:01 das Ziel am Fretteraner Sportplatz. Achim Hermann komplettierte das Attendorner Läuferfeld mit einer guten Zeit von 1:53:31.

Im Feld der 20 Km Mountainbiker belegte Jacek Jankowski mit 55:08 einen guten 8 Platz.

Der Mountainbike Wettkampf über 40 KM hatte mit 59 Teilnehmern das größte Starterfeld. Hier konnten sich Andreas Claren 1:31:24 Platz 4, Josef Grünhage mit 1:39:59 Platz11 , Pascal Boog auf Platz 15 mit 1:44:05 und Martin Schmidt auf Platz 43 mit 2:02:38 gut behaupten. Alle Teilnehmer waren sich einig darüber, dass man eine so schöne Veranstaltung, die direkt vor der Haustür liegt, auch im kommenden Jahr wieder besuchen sollte.

25 Läufer und Radfahrer fanden sich Samstag und Sonntag zu einem sportlichen Kräftemessen beim P-Weg

Gingen für den TVA an den Start

Gingen für den TVA an den Start

Hintere Reihe: Christoph Keseberg, Axel Hellner, Pascal Boog, Dominik Hennes , Frank Arens Mittlere Reihe: Reiner Preuß, Arthur Winterholler, Petra Stumpf, Jessika Eckhard, Achim Herrmann, Jacek Jankowski. Vordere Reihe: Ulla und Rolf Kaufmann, Astrid Hellner, Wolfgang Rohe, Katherina Gunkel, Sandra Schulte-Rettler Ganz Vorne : Nachwuchs

Plettenberg ( 15.09.2015) Alle Jahre wieder im September zieht es eine kleine Heerschar an Sportler über den Berg nach Plettenberg zum P-Weg Marathon Wochenende. Insgesamt 25 Läufer und Radfahrer fanden sich Samstag und Sonntag zu einem sportlichen Kräftemessen. Dabei gab es in allen Disziplinen hervorragende Ergebnisse. So erreichte der erste Läufer des TV Attendorn beim Ultramarathon Lauf (73 Km), Rolf Kaufmann, als 8. In der Altersklasse M 50, nach 8Std.38Min die Ziellinie, dicht gefolgt von seiner Frau Ulla, die als dritte in ihrer AK- W50 nach 8:48,57 Std. ihren Lauf beenden durfte.

Beim Marathon liefen Astrid Hellner und Reiner Preuss gemeinsam nach 3:59:11 ins Ziel. Für Astrid bedeutete das; 5. Frau insgesamt und 4. In ihrer AK-W40. Reiner Preuss erreichte mit dieser Zeit den 7.Platz in seiner AK - M45. Ca. 15 Minuten später (4:15,19 Std.)war das Rennen auch für Achim Herrmann beendet. Er schaffte den 3. Platz in der AK-M50. Anspruchsvoll, wie alle Strecken, ist auch der Halbmarathon den Petra Stumpf und Wolfgang Rohe gemeinsam liefen. 1:57,22 Std. reichten für Petra Stumpf um den ersten Platz in ihrer Altersklasse W55 zu erreichen, Wolfgang Rohe verfehlte mit dem vierten Platz in der AK –M55 das Podest knapp. Heike Kosch lief nach 2:59,43 ins Ziel. Das blieb Christoph Keseberg verwehrt, der durch einen Wespenstich gehandicapt das Rennen aufgeben musste.

Die Radfahrer erwartete eine Strecke die durch den kräftigen Regen und die zahlreichen Läufer ordentlich durchgeweicht war. Umso erfreulicher auch hier die hervorragenden Ergebnisse. Auf der Ultra Marathon Radstrecke (93 Km) fuhr Matthias Rettler nach 4:15,28 auf den gesamt 5. Platz (4.Platz Sen.1) Bei der 74 Km Strecke erreichte Andreas Claren als 5. In der Sen.2 Klasse das Ziel nach 3:54,17. Bei Pascal Boog blieb die Uhr bei 4:15,29 stehen, er schaffte damit den 9. Platz der Sen1 Klasse. Beim Biker-Marathon über 45 Km gab es trotz größtem Starterfeld auch hier sehr gute Ergebnisse. Dominik Hennes fuhr auf den 23. Platz in der Gesamtwertung 2:02,54 Std. brauchte er um als erster des TV-Attendorn ins Ziel zu kommen. Kurz hinter ihm (Platz 27 Gesamt) folgte Axel Hellner mit 2:04,19 - ein Sturz kurz vor dem Ziel verhinderte eine noch bessere Platzierung, bescherte ihm aber ein Besuch im Krankenhaus. Fast zusammen mit Axel Hellner kam Arthur Winterholler ins Ziel gefahren 2:04,25 das reichte für Platz 29 Gesamt. Bernd Boike als 63. Mit 2:11,06 sowie Frank Arens als 70. Mit 2:12,35 folgten, ehe Jessika Eckhard als 2. in der Elite-W das Rennen unter dem Stefans-Dach nach 2:19,36 finishte. Jacek Jankowski kommt nach 2:23,48 ca. eine Minute vor Frank Hennes (2:24,49) ins Ziel. In der Sen1W kam Katherina Gunkel mit der Zeit von 2:39,47 auf Platz 3. Mit Ralf Weber 2:46,29 Linda Preuß 2:56,38 und Sandra Schulte-Rettler 3:06,20 kamen auch diese Fahrer über die Ziellinie. Zahlreiche Zuschauer feuerten die Sportler an beiden Tagen trotz des bescheidenen Wetter immer wieder an und sorgten für Gänsehautfeeling und gute Stimmung an der Strecke.

Jurasteig Nonstop Ultratrail – JUNUT 2015

Erreicht nach 41 Stunden und 20 Minuten gemeinsam das Ziel

Erreicht nach 41 Stunden und 20 Minuten gemeinsam das Ziel

Kristina Tille und Eckhardt Seher

Dietfurt ( 24.04.2015) Durch die schönsten Landschaften im Herzen Bayerns führt der Jurasteig über eine Länge von ca. 240 Kilometern. In 13 maßgeschneiderten Etappen führt der Rundweg über die Höhen und Täler von Donau, Altmühl, Weißer und Schwarzer Laber, Lauterach, Vils und Naab. Warum aber 13 Etappen wählen, wenn man diese Mittelgebirgsrunde auch nonstop zu Fuß bewältigen kann? Dies fragten sich 107 Ultraläufer aus 10 verschiedenen Nationen. Am letzten Freitag trafen sie sich zur gemeinsamen Herausforderung auf dem Marktplatz von Dietfurt, um innerhalb eines Zeitlimits von 54 Stunden die Gesamtdistanz zu bewältigen. Auch zwei Attendorner Läufer stürzten sich optimistisch in das Abenteuer. Rolf Kaufmann und Kristina Tille nahmen teil am “Junut“, dem Jurasteig-Nonstop-Ultratrail. Die unvorstellbar lange Distanz, die ohne Schlaf und nur mit wenigen Versorgungspausen durchgezogen wird, hielt auch nicht nur knapp 8000 positive Höhenmeter parat, sondern bot auch noch technisch höchst schwierige Wegeverhältnisse. Die Stürme des Frühjahrs hatten die Wander- und Kletterwege in teilweise unwegsame Strecken verwandelt. Riesige Bäume lagen immer wieder quer. Geröll und Spurrinnen gewaltiger Forstfahrzeuge machten viele Abschnitte unlaufbar. Genau dies möchte jedoch der typische Trailläufer. Er ist nicht interessiert an Zeiten und Geschwindigkeiten. Vielmehr steht bei diesen Veranstaltungen das gemeinsame Erleben im Vordergrund. Während des Laufes tragen die Läufer einen Rucksack mit entsprechender Pflichtausrüstung bei sich. Wasser, kalorienreiche Nahrung, Wärmedecke, Verbandsmaterial, Ersatzsachen, Stirnlampen und Batterien sind Teil dessen. Unerlässlich ist auch ein Navigationsgerät, um den vorgeschriebenen Weg zu finden. Gerade des Nachts, wenn unweigerlich die Müdigkeit zuschlägt, ist es von Vorteil, mindestens einen Laufpartner gefunden zu haben. Bei diesem Rennen verbrachten die Sportler 2 Tage und 2 Nächte ohne Schlaf, nonstop unterwegs auf dem Jurasteig.

Rolf Kaufmann schlug sich allein durch die zweite Nacht. Kristina Tille hatte Glück, den Berliner Eckhard Seher fast über die Gesamtstrecke von 240 Kilometern an ihrer Seite zu wissen. Solch Verbindungen ergeben sich spontan und sind arg wertvoll für die Läufer. Wegfindung, Motivation, Überwindung von Müdigkeit, gemeinsames Jammern und Lachen, auch Stehenbleiben, um Sonnen- und Mondaufgänge zu genießen, machen das Erleben zum Genuss.

Rolf Kaufmann erreichte das Ziel nach 41 Stunden und 20 Minuten und erreichte damit den 9ten Platz der Gesamtwertung. Kristina Tille konnte mit 41 Stunden und 2 Minuten den 7ten Platz der Gesamtwertung und souverän den ersten Platz in der Damenwertung sichern. Unglaubliche 7 Stunden Vorsprung hatte sie damit vor der zweiten Frau. Insgesamt konnten 33 der 107 Starter das Ziel in Dietfurt nach 239 Kilometern erreichen. 35 Läufer mussten vorzeitig aufgeben und 38 Sportler nahmen die Gelegenheit wahr, nach 170km offiziell das Rennen zu beenden.

Vor dem Start und nach dem Ziel musste sich Kristina Tille mehrfach den typischen Fragen von Reportern diverser Radio- und Fernsehsender stellen. Hier taucht immer wieder die typische Frage auf: „Warum tun Sie das?“ Die Attendorner Läuferin hat darauf keine kurze prägnante Antwort. Zu komplex und zu emotional ist die Bandbreite der Gründe, sich solch „Qual“ rechtfertigt. Es ist nicht nur der Genuss der Landschaft, die oft von Ultraläufern angebracht wird; da sind sich Rolf Kaufmann und Kristina Tille einig. Trotz schmerzender Muskeln, unbändiger Müdigkeit, mühseligem Erklimmen rauher Klettersteige ziehen die Sportler bis ins Ziel. Nur, wer riskiert zu weit zu gehen, kann überhaupt herausfinden, wie weit er gehen kann! Für Läufer auf der Ultrastrecke scheint es ein großes Stück positiver Lebensintensität zu sein. Für Kaufmann und Tille ist nicht wichtig gewesen, eine vorzeigbare Platzierung zu erreichen, sondern sie freuten sich darauf, Freunde zu treffen, mit denen sie ihre Leidenschaft teilen können. Dennoch – während der langen Zeit des Laufens und auch Leidens verfluchen sich die Läufer alle regelmäßig selbst ob ihres Hobbys. Spätestens aber nach dem „Ziel-Bier“ überdenken die Extremsportler nochmals ihre Emotionen und kommen zu Schluss, dass sie es doch wieder tun werden. Warum auch immer! Kristina Tille formuliert es nach ihrem Zieleinlauf so: „Während des Rennens ist es Qual und Leid und im Ziel ist es plötzlich Glück.“

Trail des Bosses – Kristina Tille dominiert in Belgien über 65 Kilometer

Attendorn/Belgien (18.02.2015) In großer Vorfreude auf Natur pur, meldeten sich Kristina Tille und Andreas Geyer vom TV Attendorn zum 65km langen Landschaftslauf (Trail) im belgischen Braine-le-Comté an. Die erste Schwierigkeit des Wettkampftages, am vergangenen Samstag, bestand darin, den Startort zu finden. Irgendwo, mitten im Wald, im belgischen „Nirgendwo“, sollten sich die Ultraläufer frühmorgens einfinden. Von moderner Technik navigiert, landeten Andreas und Kristina jedoch entweder vor gesperrten Straßen oder unbefahrbarem Gelände. Schon vor Beginn des Ultratrails hatten die 2 Attendorner Sportler somit schon reichlich Adrenalin im Blutkreislauf.

Bereits kurz nach dem Start war klar, dass die belgischen Trails nicht umsonst bekannt sind für ihre unbarmherzige Streckenführung. Hier ist wirklich „Trail“ drin, wenn „Trail“ drauf steht! Das Rennen führte die Läufer über grob gepflügte Äcker und arg löchrige Wiesen. Frostige Temperaturen hatten diese zu harten, unberechenbaren Buckelpisten geformt. An ein typisches Wettkampftempo war hier keinesfalls zu denken. Zu hoch wäre die Verletzungsgefahr gewesen. Den Wettkampfgedanken hatten die sauerländischen Läufer erst gar nicht mit an den Start genommen. Nur das bewusste Erleben sollte im Vordergrund stehen. Während des Laufes warteten tatsächlich immer neue Herausforderungen auf die Teilnehmer des Trail des Bosses. Im Laufe des Tages wanderten die Temperaturen in den Plusbereich und wandelten die Strecke in eine Schlamm- und Sumpflandschaft. Lehmig, schmierige Abhänge, die nur mit Hilfe von Seilen bewältigt werden konnten, wechselten mit groben Anstiegen, die die Läufer nicht selten auf „alle Viere“ zwang.

Aufgrund des Schwierigkeitsgrades und der Länge der zu bewältigenden Strecke, macht es der Veranstalter für die Sportler zur Pflicht, eine entsprechende Ausrüstung bei sich zu tragen. Getränke, Essen, Verbandsmaterial, Telefon, Wärmedecke und Regenbekleidung müssen die Läufer über die Dauer des Rennes mit sich führen.

Das versehentliche Verlaufen während des Wettkampfes ist immer wieder besonders ärgerlich und bedeutet Zusatzkilometer. Jedoch wird kaum einer davon verschont. Konzentriert man sich auf den schwierigen Untergrund, läuft man konzentriert, um sich nicht zu verletzen, geschieht es schon hin und wieder, dass man eine Wegmarkierung verpasst. So auch erging es den unabhängig voneinander laufenden Sportlern Andreas Geyer und Kristina Tille. Jedoch fanden beide recht schnell die Orientierung zurück und konnten das Rennen jeweils weiterführen.

Der Landessprache nicht mächtig, verstand Kristina Tille während des Rennens keinerlei Zurufe noch Informationen zum Zwischenstand der Platzierung. Selbst beim Zieleinlauf erkannte sie nicht, dass sie die 65km-Distanz dominiert hatte. Erst, als knapp 15 Minuten später die Zieleinläufe der niederländischen zweit- und drittplatzierten Frauen gefeiert wurde, ahnte Kristina, dass sie sich offensichtlich platziert hatte. Ein Blick in die Computer der Veranstalter verriet, dass die Attendorner Läuferin auf dem 15. Platz der Gesamtwertung und auf dem ersten Platz bei den Damen gelandet war. Mit einer Zeit von 6 Stunden und 42 Minuten ließ Kristina Tille sämtliche internationale Konkurrenz hinter sich. Andreas Geyer erreichte das Ziel nach 7 Stunden und 19 Minuten als 32ter der Gesamtwertung und 4ter seiner Altersklasse.

TVA startet beim Silvesterlauf in Soest

Soest ( 01.01.2015) Wie in jedem Jahr, machte sich auch am vergangenen Silvestertag ein Bus mit Attendorner Läufern und Freunden aus den Nachbarorten auf den Weg nach Werl. Nieselregen und tiefhängende Wolken blieben im Sauerland zurück. In Werl fanden die Läufer gute Bedingungen für die 15 km lange Strecke von Werl nach Soest vor. Unter den insgesamt 3500 Teilnehmern des Hauptlaufes, konnten die Attendorner einige gute Platzierungen erreichen. Kristina Tille TV Attendorn (TVA) wurde mit 1:05:34 1. in der Altersklasse w40. Birgit Brutzer vom SC Olpe erreichte ebenfalls den 1.Platz in ihrer Altersklasse mit 1:13:34. Ulla Kaufmann TVA wurde mit 1:13:08 6. der AK W50 dicht gefolgt von Petra Stumpf die mit 1:13:19 den 7. Platz erreichte. Schnellster Attendorner mit 0:58:56 war abermals Christoph Klein vom TVA. Seine Zeit reichte für den 8 Platz der AK 40. Günther Henze (TVA) belegte mit 1:06:28 den 5 Rang der AK 60.

Einen hervorragenden 4. Platz bei der männl. Jugend unter 18 errang Daniel Kaufmann vom TVA mit 1:02:43. Die weiteren Ergebnisse finden sich auch auf der Homepage des TVA.

Einige Läufer nutzen diesen letzten Wettkampf des Jahres für einen familiären oder freundschaftlichen Lauf. Gemeinsam erreichten Ursula und Rolf Kaufmann nach 1:13:08, Ulrike und Duschan Pagon nach 1:35:07, Tanja Zeppenfeld und Christian Begemann mit 1:24:49, Birgit Brutzer und Heinz Werner Köster nach 1:13:34 ,Ulla Selter und Irmel Klein nach 1:24:34 und Uli Gabriel und Stephan Schulte nach 1:24:42 den Soester Marktplatz. Hier gilt das Motto: geteilte Freude ist doppelte Freude.

Ergebnissübersicht

Ergebnisse Herren

Ergebnisse Damen

Thomas Wulf ist schnellster Läufer aus Attendorn

Auf dem Bild von links: Michael Wulf, Ulli Gabriel, Günter Henze, Horst Norman, Andreas Ufer, Jacqueline Klement, Achim Herrmann, Irmgard Klein, Thomas Wulf, Petra Stumpf, Reiner Preuß, Christoph Keseberg. Es fehlen Thomas Tippmann und Marc Roland.

Wenden (10.11.2014) 14 Läufer vom TV Attendorn ließen es sich nicht nehmen beim Süd-Sauerland Lauf in Wenden zu Starten. Den Läufern der SG Wenden konnten sie leider nicht das Wasser reichen. Aber es sind Ordentliche Ergebnisse erzielt worden. So erlief sich Christoph Keseberg den 1. Platz in der Altersklasse M55 in einer Zeit von 43:50. Horst Norman, für den SCSW Attendorn startend, kam als 2. In der AK M65 nach 47:09 Minuten ins Ziel. Günter Henze (AK 60) in 44:00 sowie Petra Stumpf (AK W50) nach 47:25, erreichten jeweils den 3. Platz in ihrer Altersklasse. Als schnellster Attendorner kam Thomas Wulf mit 41:08 als 40. in der Gesamtwertung leider nicht auf das begehrte Treppchen. Die weitern Platzierungen und Zeiten der Starter des TV Attendorn.

Thomas Tippmann 52. in 41:58 Min. – Michael Wulf 56. in 42:17 – Marc Roland 76. in 43:59 – Reiner Preuß 114. in 46:29 – Andreas Ufer 126. in 47:05 – Ulli Gabriel 169. in 50:02 – Achim Herrmann 170. in 50:26 – Irmgard Klein 192. in 43:57 - Jacqueline Klement 203 in 54:56

Nach dem Lauf, wurden in gemütlicher Runde beim obligatorischen Kuchenbuffet alte Bekanntschaften gepflegt und die ein oder andere neu geknüpft.

Europas längster Nonstop-Lauf über 661 Kilometer

Andreas Geyer und Kristina Tille gehören zu den 5 Finishern

Das Team aus Deutschland

Das Team aus Deutschland

von links: Olaf Woyjtaszek, Kristina Tille, Achim Herrmann und Andreas Geyer

Marktredwitz (09.10.2014) Als vor knapp 2 Jahren die Ausschreibung des Goldsteig-Ultra-Race veröffentlicht wurde, waren Andreas und ich sofort ablehnend eingestellt, da dieses Unternehmen ja nun doch zu unmöglich und verrückt sei. Gerne sind wir jeweils dabei, wenn die Strecken etwas länger werden, aber hier schüttelten wir einfach nur verständnislos mit dem Kopf. Nonstop 661 Kilometer mit 23.500 positiven Höhenmetern über Stock und Stein zu laufen? Unmöglich! Nur wenige Wochen später gewann doch der Reiz der Herausforderung, sich zur Anmeldung beim längsten Nonstop-Rennen Europas zu entscheiden.

Zum Lauf angemeldet hatten sich 70 Sportler, am Start standen dann tatsächlich 35 Läufer. Das Starterfeld war international besetzt. Japaner, Chinesen, Norweger, Dänen, Amerikaner, Spanier, Finnen, Österreicher, Italiener, Britten und Deutsche stellen sich der Mammutstrecke.

Am Samstag, den 27.09. sollte es dann soweit sein, dass wir am Beginn des Goldsteig-Wanderweges in Marktredwitz stehen würden. Wer von uns könnte innerhalb des Zeitlimits von 192 Stunden das Ziel erreichen können? Am Abend zuvor hatten wir noch mit einigen anderen Läufern aus der Ultrafamilie das eine oder andere letzte Bier oder Glas Wein getrunken. Neben der kribbelnden Anspannung und quälenden Ungewissheit, war auch jede Menge Zuversicht unter den Ultraläufern zu spüren. Jeder hatte sich individuell einen ungefähren Zeit-, Schlaf- und Versorgungsplan erarbeitet. Unser großes Glück bestand darin, dass wir unsere lieben Freunde Achim Herrmann und Olaf Woyjtaszek dazu gewinnen konnten, mit einem Wohnmobil unsere mobile Begleitstation zu sein. Später verrieten uns die Beiden, dass sie wohl kaum an ein Finish und die Möglichkeit, dass jemand solch eine Distanz bewältigen kann, geglaubt hatten.

Acht Tage hatten wir nun Zeit, diese irre Distanz unter die Füße zu nehmen. Europas längster Toptrail, sollte lauftechnisch bezwungen werden. Und es war ein Trail wie er nicht trailiger hätte sein können. Es ging nicht nur über Stock und Stein, Felder und Wiesen, Felsen und Steige. Nein, auch steile, nicht enden wollende Berge, die wahre Wände waren, mussten bezwungen werden und teilweise endete der Weg im Nirgendwo und es ging durchs Unterholz weiter.

Unsere Füße waren trotz des meist guten Wetters durch die Wegeverhältnisse permanent nass. Ständig wechselten wir zwischen nassen Wiesen, Schlamm- und Wurzeltrails und rutschigen Kletterfelsen. Achim und Olaf waren jeweils unsere Rettung, wenn sie mit frischen Schuhen und Socken irgendwo am Wegesrand standen und wir die “Beinkleider“ tauschen konnten. Fast zu Tränen gerührt war ich, als wir am siebten Tag des Laufes um die Ecke bogen und sich uns folgendes Bild bot: die Beiden hatten zwischen Straßenschildern und Bäumen eine Wäscheleine gespannt und unsere alten nassen Stinkesocken in die Sonne gehangen.

Je nach Müdigkeit und Schwierigkeitsgrad der Strecke liefen wir zwischen 107 und 54 Kilometer pro Tag. Pro Nacht kamen wir auf eine bis höchstens 3 Stunden Schlaf. Das raubt natürlich nach und nach Energie und dennoch ist es überraschend gewesen, wie sich unsere Körper und unser Geist auch beim Laufen wieder erholen konnten. Am Tage, bei Helligkeit, erinnerte sich unser Geist an den gewohnten Biorhythmus und war wach. Des Nachts begannen bald die Schwierigkeiten. Nicht selten schlief ich mitten im Laufen ein und träumte Dinge, die dann zur Belustigung aller führten, wenn ich erzählte, was ich soeben halluziniert hatte. Olaf und Achim machten sich wohl wirklich Sorgen um unseren Zustand und entschieden bald, uns nachts abwechselnd zu begleiten. Auch die Zwei litten mittlerweile unter akutem Schlafmangel. So suchten sie doch immer wieder mit dem Wohnmobil einen Weg, der unseren Track querte, um uns zu verpflegen, unsere technischen Geräte aufzuladen, uns die Wünsche und Bedürfnisse von den Augen und den Beinen abzulesen. Sogar einen Weg zur Apotheke mussten sie erledigen. Ich litt währende des Laufes über die Dauer von 2 Tagen unter ausgewachsenen Magen- und vorallem durchschlagenden Darmproblemen!

Unsere fleißigen Begleiter, Achim und Olaf, haben nachts so oft im Irgendwo gestanden und den richtigen Weg gesucht, gewartet bis wir den nächsten Streckenabschnitt durchlaufen hatten. Unmengen an Tee und Kaffee haben sie gekocht. Auf abgelegenen Straßen haben sie mehr oder weniger mitten auf der Kreuzung gestanden und Essen zubereitet. Am Tage, aber auch in der Nacht versuchten sie mit zwei Navigationsgeräten in den einsamen Dörfern den richtigen Weg und den Goldsteigpfad zu finden. Sie warfen Planungen über den Haufen, fuhren mit dem Wohnmobil kilometerlang durch den Wald, um dann festzustellen, dass es dort gar nicht weiter geht. Mitunter warteten sie an einem Treffpunkt, obwohl wir schon durchgelaufen waren. Sie haben sich verfahren und im Wald festgefahren. Selbst die Autobatterie war plötzlich leer und musste überbrückt werden . Frisches Wasser haben sie z.B. von Auto waschenden Senioren bekommen. Jedes Mal jedoch fanden sie schnell freundliche, die ihnen zur Seite standen.

Olaf und Achim erlebten neben all den tollen glutroten Mondaufgängen und Sonnenuntergängen auch ungeschönt unsere zeitweilige Wut, meine unverdrückbaren Tränen und schmerzende Verzweiflung. Unsere Emotionen lagen blank. Bis früh morgens sind sie teilweise mitmarschiert und haben dabei versucht, uns zu unterhalten und wachzuhalten. Trotz aller Anstrengungen auf beiden Seiten, haben wir unheimlich viel gelacht, Spaß gehabt und egal, ob abends um 23 Uhr oder morgens um 5 Uhr mit albernen Scherzen noch jede Menge Humor bewiesen.

Auch haben unsere 2 Begleiter mit wildfremden Läufern, deren Sprache sie nicht beherrschen, mit gefiebert, sie angefeuert, um ihnen das Durchhalten zu erleichtern, haben sie mitversorgt und dafür ganz viel Dank erhalten und neue Freundschaften geschlossen.

Um den richtigen Weg über die Strecke des Goldsteiges zu finden, nutzen wir unsere Navigationsgeräte. Nur selten verlaufen wir uns ein kleines Stückchen – meist dann, wenn man gerade seinen Gedanken nachhing oder sich angeregt unterhielt. Jeder verlaufene Meter ärgert einen dennoch. Er kostet Zeit und Kraft… und eigentlich sollte die Distanz des Wettkampfes schon ausreichend sein. Durch Passau hindurch liefen wir allerdings unfreiwillig einen kleinen Stadtrundlauf, der völlig überflüssig war. Die gps-Daten waren äußerst ungenau, so dass wir nicht die Einzigen waren, die hier mit Orientierungschwierigkeiten zu kämpfen hatten.

Wir als Läufer hatten über den gesamten Zeitraum des Laufes einen Rucksack mit vorgeschriebener Pflichtausrüstung zu tragen. Neben Nahrung und Getränken gehören z.B. auch Regensachen, Stirnlampen, Ersatzsocken, Batterien, Geld, Wärmedecke und Taschenmesser dazu.

Durch die Fülle der Eindrücke an der Strecke und den langen Zeitraum für das Rennen, kann ich nicht chronologisch wiedergeben, was wann geschah. An einem der mittleren Tage jedenfalls regnete es ausgiebig. Dieser Tag sollte auch den technisch schwierigsten Trail beinhalten. Wir erklommen stundenlang Wege, die zu rasenden Bächen geworden waren. Mitten im Wasserfall, auf allen Vieren kletternd, oder sogenannte „Felsenmeere“ überquerend, benötigten wir teilweise für einen Kilometer locker eine Stunde. Höchste Aufmerksamkeit war nötig, um nicht abzustürzen.

Mit Fortschreiten der Tage bekamen wir arge Probleme mit unseren ständig nassen Füßen. Die felsigen, nicht enden wollenden Abstiege bescherten uns Blasen, die sich nach und nach auch entzündeten. Wir verpflasterten, trockneten, salbten und versuchten Schmerzen zu ignorieren. Die Schmerzen der Blasen waren übrigens die Einzigen, die sich während des gesamten Rennens einstellten. Rein orthopädisch blieb alles top! Selbst alte, zuvor nicht heilen wollende, Verletzungen, waren wie weggeblasen und blieben es auch!

Als Andy am sechsten Renntag verzweifelt versucht, seine Blasen zu versorgen, läuft Tonni, ein dänischer Läufer an uns vorbei, erkennt die Situation und ist sofort bereit, zu helfen. Aus seinem Rucksack zaubert er Verklebematerial und schenkt es uns. Unter den Ultrläufern herrscht zu jeder Zeit Solidarität und Verbundenheit – niemals Konkurrenz. Wir genießen miteinander und leiden miteinander. Immer wieder sind wir beeindruckt von der Philosophie des Ultralaufens. Es streichelt die Seele und lässt uns vom Alltag gesunden! Es erdet uns.

Der letzte Tag, die letzte Nacht sollten uns an unsere Grenzen bringen. Hier bin ich bereit, zum ersten Mal in meinem Leben zu bejahen, wenn jemand behauptet, dass das was wir tun EXTREM ist. Sonst sträube ich mich gegen diesen Begriff – er ist relativ! Wegen akutem Schlafmangel und enormen Fußschmerzen, legen wir noch einen zweitstündigen Stopp ein. 5 Uhr am Morgen beginnen wir dann mit den letzten 27 Kilometern. Jeden Schritt empfinde ich als tausend Messerschnitte in meine Füße. Die pure Verzweiflung naht, wenn man dem Ziel so nahe ist und die Zeit doch schneller laufen kann, als man selbst. Fast 7 Stunden benötigen wir für diesen Abschnitt und erreichen das Ziel nur 20 Minuten vor dem Cutoff, dem Zielschluss.

Drei Kilometer vor dem Ziel kommen uns 5 Freunde entgegen: Olaf, Achim, die Mama des mitlaufenden Amerikaners Emilio, Constanze, die bis Kilometer 568 den Goldsteig laufen konnte und Tete, ihr Freund und Betreuer. Sie wollen uns auf den letzten Metern Motivation und Kraft geben. So richtig habe ich die Situation gar nicht begriffen und unseren Zieleinlauf nicht wirklich wahr genommen. Zu müde und echt neben der Kappe war ich. Wir waren die Letzten, die ins Ziel liefen…. Ich war noch nie Letzte! Hier jedoch bedeutete es meinen Sieg beim längsten Nonstoplauf, dem härtesten Lauf Europas. Keine andere Frau konnte finishen. Insgesamt erreichten nur 5 Läufer das Ziel. Zwei davon kommen aus Attendorn. Gewonnen hat der Spanier Joel Jaile Casademont. Zweiter wurde der deutsche Matthias Schramm. Den dritten Platz belegte der Däne Tonni Bager. Auf dem vierten und „letzten“ Platz durften wir uns eintragen.

Nur `fünf Läufer im Ziel` klingt sehr wenig, dennoch erbrachten die Jungs und Mädels, die das Ziel nicht erreichen konnten, auch faszinierende Leistungen. Fast jeder, der in Marktredwitz gestartet war, lief innerhalb der 8 Wettkampftage, die Distanz betreffend, seinen persönlichen Rekord. So hatten bis Kilometer 260 erst 3 Läufer aufgeben müssen. Bis Passau – Kilometer 429 - liefen immerhin 18 Starter und bis Kilometer 568 kämpften sich, incl. der Finisher, 9 Sportler. Eine Wahnsinnsleistung. Die Abkürzung „DNF“, die in der Ergebnisliste dann für „Did not finish“ steht, scheint unpassend, ob der enormen Leistung der Ultraläufer. Irgendwie sind sie alle Sieger und ich konnte keinen finden, der trotz DNF unglücklich gewesen ist.

Das Schönste nach 8 Tagen Kletterei, Schlammwaterei, Sumpfdurchquerung, Geröllabstiegen…. ist, endlich wieder zu duschen, Haare zu waschen und eine Toilette benutzen zu können.

Die Zeit auf dem Goldsteig wird unvergesslich bleiben! Dies war der Höhepunkt unseres Läuferlebens, den wir nicht toppen wollen. Wir genießen den Erfolg und das gemeinsame Erlebnis, an welches wir uns noch ewig erinnern werden, aber diese MEGA-Tour werden wir nicht wiederholen.

Tief beeindruckt und gerührt hat es uns, als wir später im Internet lesen konnte, wie viele Menschen, teilweise wildfremd, mit uns mit gefiebert haben und gespannt den Rennverlauf verfolgten. Von Verzweiflung berichteten sie, als unser Zieleinlauf so lange auf sich warten ließ. Von Freudentränen, Gänsehaut und Luftsprüngen schrieben sie, als endlich die Information unseres Zieleinlaufes noch vor dem Cutoff veröffentlicht wurde.

Wir haben das Gewesene noch immer nicht wirklich begriffen und schweben irgendwo auf unserer Ultrawolke. Schweben ist momentan sowieso angenehmer, als die noch leicht geschundenen Füße zu benutzen. Diese sind aber in spätesten 2 Tagen wieder heile und unsere Erinnerung an intensives gemeinsames Erleben wird für ewig bleiben.

Wir sind glücklich über das Geschenk unser Gesundheit und solch wunderbare Freunde zu haben. Wir wissen, dies ist nicht selbstverständlich und sind deswegen unheimlich dankbar dafür.

Impressionen vom Goldsteig Ultrarace

Der Berg rief  - die Attendorner waren da!

Starter beim Fretteraner Herbstlauf

Starter beim Fretteraner Herbstlauf

Bild von links nach rechts: K.Podranski, Rolf u. Ulla Kaufmann, Horst Normann, Mario Kaufmann, Christoph Keseberg

Zur 50. Auflage der Fretteraner Herbstlaufes und des  3. MTB Marathons waren 11 Attendorner Sportler am Start. Ausdauersport im Sauerland hat immer etwas mit Bergen zu tun. Dank der guten Vorbereitung auf den heimischen Trainingsstrecken, konnten die Attendorner gute Ergebnisse erzielen.

Katharina Gunkel vom TV Attendorn (TVA)konnte ihre gute Form bestätigen und wurde  als 1. Frau über die 40 km Mountainbikestrecke geehrt. Bei den Männern waren hier Daniel Kaufmann, Platz 12, Jacek Jankowski, Platz 20 und Mario Kaufmann Platz 31 , (alle TVA ) waren in weniger als 2 Stunden im Ziel. Altmeister Horst Normann vom SCSW Attendorn holte sich mit 0:56:07 den 1. Platz der Klasse M 65 über 11,3 km und ließ dabei 2/3 der Teilnehmer hinter sich. Dorothee und Klaus Podranski(TVA) erreichten nach 11,3km Nordic Walking gemeinsam das Ziel nach 1:37:04.

Alle vier Halbmarathonläufer aus Attendorn konnten beste Platzierungen in ihren Altersklassen erreichen. Christoph Keseberg TVA Platz 2 er AK 55 mit 1:43::28, Rolf Kaufmann(TVA) , Ulla Kaufmann Platz 1. Der W50 mit 1:54:48 und Niko Tamis (SCSW) wurde mit 1:56:45 1 der Klasse M65.  

TV Attendorn legt beim P-Weg Wochenende in Plettenberg 1152 km zurück.

Einige der aktiven Teilnehmer beim P-Weg

Einige der aktiven Teilnehmer beim P-Weg

Plettenberg (24.09.2014) Bei guten äußeren Bedingungen und einer sehr guten Organisation starteten am 2. Septemberwochende 26 aktive Sportler des TV Attendorn beim P-Weg im benachbarten Plettenberg. Etliche Höhenmeter und Trailstücke im Wald mussten bei den sehr anspruchsvollen Strecken am Samstag entweder läuferisch oder am Sonntag mit dem Mountainbike überwunden werden. 16 Biker gingen über 45 und 93 km an den Start. 10 Läufer des TVA konnten eine unterschiedliche lange Laufstrecke wählen, 21, 42 oder 73 km. Insgesamt legte die Mannschaft des TV Attendorn eine Gesamtstrecke von 1152 Kilometer zurück, dieses entspricht einer Strecke von Flensburg bis nach Genua. Für diese Entfernung benötigten die Attendorner Athleten insgesamt 85 Stunden und 50 Minuten. Bei den Bikern erzielten Dominik Hennes über 45 km und Simone Berei über 93 km tolle Platzierungen. Dominik erkämpfte sich einen 8. Platz von 745 Starten, hierfür benötigte er eine Zeit von 1:51:01. Simone wurde bei den Damen Gesamt Zweite in einer Zeit von 5:26:10. Bei den Läufern erreichte Christoph Klein über die Marathon Distanz in einer Zeit von 3:08:31 den 2. Platz in der Gesamtwertung von 60 Startern. Alle weiteren Ergebnisse können über die Seite www.p-weg.de eingesehen werden. Darüber hinaus unterstützen die Attendorner die Nachbargemeinde bei der Organisation der tollen Veranstaltung. Entweder als Streckenposten, oder an einer Verpflegungsstelle, oder auch bei der Kleiderbeutelrückgabe waren einige Attendorner aktiv. Somit war das P-Weg Wochende für alle Aktiven sowohl auf oder an der Strecke ein voller Erfolg und man freut sich schon jetzt auf den kommenden P-Weg im nächsten Jahr.

161 Kilometer nonstop – Andreas Geyer erläuft zweiten Rang im Ultrarennen

Attendorn/Sibbesse (19.09.2014) 100 Meilen – 161 Kilometer nonstop in unwegsamem Gelände, ganz ohne Streckenmarkierung liegen vor den Teilnehmern des STUNT 100 (Sibesser Tag und Nacht Trail). Zu dem Lauf in den niedersächsischen Bergen waren 21 erfahrene Ultraläufer angetreten. Unter den Startern befand sich auch ein Läufer des TV Attendorn – Andreas Geyer. Satte 4400 Höhenmeter galt es während des Laufes zu bewältigen. Die äußerst schweren Bedingungen sind ein Grund dafür, dass der Wettkampf keine öffentliche Veranstaltung darstellt, sondern die Organisatoren handverlesen einen begrenzten Personenkreis einladen. Die eigentliche Herausforderung, der nonstop zu bewältigenden 161 Kilometer des STUNT 100, liegen aber nicht nur in der Distanz und des Höhenprofiles der Strecke, sondern vielmehr darin, dass es keinerlei Wegemarkierung geben sollte. Die Läufer müssen ihren Weg durch Gestrüpp, Brennnesseln, dichte Wälder und schmale Pfade per gps-Gerät selbst finden und aufzeichnen. Das gelegentliche Verlaufen und Wiederfinden des richtigen Weges wird für jeden der Läufer unvermeidbar sein und wertvolle Zeit kosten. Für die Sportler ist es unabdingbar, eine entsprechende Ausrüstung bei sich zu tragen. Wichtig während dieser Ultradistanz sind vor allem ein reichlicher Wasservorrat, energiereiche Nahrung, Zeckenschutzmittel, und mindestens eine Stirnlampe mit Ersatzbatterien für die Nacht. Der Veranstalter empfiehlt, trotz drückend schwülen Wetters, während des Tages, lange Kleidung zu tragen. Dichter Bewuchs und jede Menge Zecken rechtfertigen diese Empfehlung. Andreas Geyer vom TV Attendorn lief auf den ersten 102 Kilometern in einer Gruppe von 5 Läufern. Nach diesen 14 Stunden des Nonstop-Laufes entschieden die 4 anderen Läufer eine Pause einzulegen. Andreas Geyer lief somit allein weiter durch die Nacht. Der von Beginn an führende Läufer Jörg Rieling schien in greifbare Nähe zu rücken. Zwischenzeitlich konnte der Attendorner seinen Rückstand von 60 Minuten auf 15 Minuten reduzieren. Auf den letzten 10 der 161 Kilometer gab der führende Jörg Rieling jedoch noch einmal alles, um seinen Sieg nicht zu gefährden. So baute er seinen geschwundenen Vorsprung nochmals aus. Nach 23 Stunden und 23 Minuten beendet Andreas Geyer das Rennen und sichert sich damit den zweiten Platz beim STUNT100. Insgesamt können 14 der 21 gestarteten Läufer das Ziel erreichen. Weitere Informationen zum Rennverlauf, den Lifebericht und die Ergebnisse findet man hier: www.stunt100.de

Kaufmann läuft 169 Kilometer in 37,5 Stunden

Attendorner erreicht beim Ultra-Trail du Mont-Blanc durch 3 Länder Ziel in Chamonix als 421.

Chamonix/ Attendorn : Ende August findet in den französischen Alpen immer der Ultra-Trail du Mont-Blanc (UTMB) statt, ein 169km langer Extremlauf durch 3 Länder mit rund 9600m Auf- und Abstieg rund um das Mont-Blanc Massiv. Der UTMB war die erste Veranstaltung dieser Art und übt daher eine unglaubliche Faszination nicht nur auf alle Ultraläufer, sondern auch auf die ganze Region aus. Im Angebot sind auch 3 kürzere Strecken zwischen 53 und 119km, die aber auch nur für sehr erfahrene Bergläufer geeignet sind. Der UTMB startet im französischen Skiort Chamonix. Gelaufen wird in einem ständigen Auf und Ab über alpine Wanderstiege Richtung Courmayeur (Italien), Champex-Lac (Schweiz) über Vallorcine (Frankreich) wieder zurück nach Chamonix. Dabei sind mehrere Gipfel über 2500m zu überwinden.

Rolf Kaufmann vom TV Attendorn hatte das Glück einen der begehrten Startplätze zu bekommen. Voraussetzung für eine Bewerbung sind allerdings mindestens 7 Qualifikationspunkte, die man bei anderen schweren Bergrennen erworben hat. Dadurch stellt der Veranstalter sicher, dass nur ausreichend erfahrene Läufer am Start sind.

Trotz dieser hohen Zugangsvoraussetzungen mussten wieder sehr viele der gestarteten 2434 Läufer aufgrund der hohen Belastungen vorzeitig aufgeben. Andere wurden aus dem Rennen genommen, weil sie Zwischenzeiten oder das Limit von 46 Stunden nicht einhalten konnten.

Rolf Kaufmann hatte vor 3 Jahren bereits den 92km langen CCC absolviert und wusste deshalb was auf ihn zukam. Sein einziges Ziel war deshalb verletzungsfrei anzukommen. Nach dem Start am Freitagabend ging er das Rennen deshalb, und auch wegen des Dauerregens in der ersten Nacht, sehr defensiv an. Im Laufe des Wettbewerbs konnte er sich dann aus dem Mittelfeld heraus um mehr als 800 Plätze auf Platz 421 im Ziel vorarbeiten. Er erreichte schließlich Chamonix am frühen Sonntagmorgen nach 37 Stunden und 32 Minuten.

230km langer Ultratrail über den Jurasteig

Jurasteig ( 14.04.2014) Im Herzen Bayerns befindet sich der Jurasteig, ein Qualitätswanderweg über die Höhen und Täler von Donau und Altmühl. Wald- und Wiesenwege, Singletrails aber auch anspruchsvolle Kletterpassagen wechseln sich ab. Die 230 anspruchsvollen Kilometer mit den rund 7000 Höhenmetern sind für den gut trainierten Wanderer in 12 Tagesetappen aufgeteilt.

Am vergangenen Wochenende fand dort der JUNUT (Jurasteig Nonstop Ultra Trail) statt, ein Lauf über 230km nonstop in maximal 52 Stunden. Ins Leben gerufen wurde diese perfekt organisierte Veranstaltung von Gerhard Börner, einem Extremläufer aus der Region. Start und Ziel des Laufes befanden sich in Dietfurt an der Altmühl.

2 Tage und 2 Nächte zum Teil alleine durch unbekannte Wälder zu laufen stellt die Teilnehmer nicht nur vor körperliche Belastungen. Die Orientierung erfolgt nur per GPS oder durch Markierungen an den Bäumen. Der Ausgang des Rennens wird oft im Kopf entschieden – nicht in den Beinen. Zugelassen waren nur nachweislich erfahrene Läufer. Vom TV Attendorn waren Andreas Geyer, Kristina Tille und Rolf Kaufmann am Start.

Auf der Strecke wurden die Läufer alle 25km mit Speisen und Getränken versorgt, aber auch mit aufmunternden Worten. Unterwegs musste man sich aus dem Rucksack bedienen, der eine umfangreiche Pflichtausrüstung enthielt. Erschien man nicht im vorgesehenen Zeitfenster an der Registrierung, wurde man aus dem Rennen genommen.

Wer sich nicht die gesamte Strecke zutraute, der konnte auch nach 172km in Habsberg aussteigen. Für die Distanz gab es eine eigene Wertung. Diesen Ausstieg nahmen viele der rund 100 Starter in Anspruch, auch Andreas Geyer, der nach einer Erkältung noch angeschlagen war.

Kristina Tille kämpfte sich in 42 Std und 26min bis zum Schluss durch und erreichte damit in der Damenwertung einen hervorragenden 3. Platz (11. gesamt). Rolf Kaufmann erreichte das Ziel nach 39Std und 31min und konnte sich damit über Platz 5 der Gesamtwertung freuen.

„Ultratrail Transgrancanaria“

Die Ultra Läufer aus Attendorn

Die Ultra Läufer aus Attendorn

von links: Rolf Kaufmann, Ulla Kaufmann, Kristina Tille und Andreas Geyer

Gran Canaria ( 14.03.204) Anfang März fand wieder der „Transgrancanaria“ statt, ein Ultralauf quer über die beliebte Urlaubsinsel Gran Canaria. Dieser Lauf repräsentiert Spanien innerhalb der ULTRA TRAIL WORLD TOUR, einem Zusammenschluss der 10 anspruchsvollsten Landschaftsläufe weltweit. Bereits zum 5. Mal in Folge dabei waren die Langstreckenläufer vom TV Attendorn Andreas Geyer, Kristina Tille, Ulla und Rolf Kaufmann. Gestartet wurde, je nach gewählter Distanz, in verschiedenen Orten. Das Ziel der größtenteils neuen Strecke befand sich in diesem Jahr für alle Teilnehmer im südlichen Urlaubsort Maspalomas. Bei der diesjährigen Streckenführung hatten die Organisatoren ganze Arbeit geleistet. Kein Berg, keine Abhang, kein Flussbett wurde ausgelassen. Hinzu kamen sehr niedrige Temperaturen in den beiden Nächten und tropische Hitze am Tag. Das hatte zur Folge, dass auf den beiden langen Distanzen fast die Hälfte aller Teilnehmer das Rennen vorzeitig beenden mussten. Ulla Kaufmann hatte sich wieder für die 82km Distanz (4700 Höhenmeter) entschieden. Mit 20 Stunden 49 Minuten erreichte sie innerhalb des Zeitlimits das Ziel.Die anderen drei waren wieder auf der 126km langen Strecke (8500 Höhenmeter) unterwegs. Rolf Kaufmann erreichte nach 23Std 58min das Ziel, gefolgt von Andreas Geyer in 25Std 41min. Kristina Tille kämpfte sich, nachdem sie mehrere Male gestürzt war, nach 28 Std 56min ins Ziel.

65 km Ultra-Trail-Marathon in Belgien

Belegte den 2. Platz in seiner AK:

Belegte den 2. Platz in seiner AK:

Andreas Geyer vom TVA

Andreas Geyer erkämpft sich 2.Platz in seiner AK.

Brain le Comte (26.02.2014) Belgische Geländeläufe sind bei Extremsportlern nicht nur bekannt, sondern mittlerweile auch berüchtigt, da sie neben Natur pur, auch jeweils technisch sehr anspruchsvolles Terrain bieten. Das kann Andreas Geyer vom TV Attendorn nur zu gut bestätigen. Der Lauf startete im kleinen Örtchen Brain le Comte, 50KM südlich von Brüssel. Der Parcours verlief zu 80% über kraftraubende, schlammige Pfade. Teilbereiche konnten nur mit Hilfe von Seilen überwunden werden. Den 90 Startern boten sich entlang der Strecke auch die eine oder andere bekannte Sehenswürdigkeit . So z.B. der berühmte belgische Canal du Centre und das gleichnamige, größte historische Schiffshebewerk Belgiens, das zum Unesco Weltkulturerbe zählt. Andreas Geyer lief nach 6 Std. 51 Min. über die Ziellinie, womit er sich einen 2. Platz in seiner Altersklasse und einen 11.Platz im Gesamtfeld erkämpfte.

Thomas Wulf ist der Schnellste Attendorner

Die Teilnehmer des TVA in Porz

Die Teilnehmer des TVA in Porz

von links Petra Stumpf, Andreas Ufer, Thomas Wulf, Christoph Krämer, Susanne Michels und Marco Hufnagel

Die Winterlaufserie in Köln Portz war eine Frühjahrsveranstaltung.

Porz ( 27.02.2014) Drei Rennen über 10km, 15km und 21km am Rande des Kölner Königsforstes bilden die Winterlaufserie. Neben gut zu laufenden Waldwegen und asphaltieren Streckenteilen, machten den Läufern der betonierte Radweg entlang der Bundesstraße zu schaffen. Dafür fehlten die aus dem Sauerland gewohnten Anstiege. Bei frühlingshaftem Wetter starteten die Läufer am vergangenen Sonntag auf der Halbmarathonstrecke. Vom TV Attendorn nahmen Susanne Michels, Thomas Wulf, Christoph Cremer, Mario Hufanagel und Andreas Ufer an allen drei Rennen teil. Von insgesamt 203  Teilnehmern erreichten  die Attendorner folgende Ergebnisse:  Platz 35  Thomas Wulf insgesamt 3:17:23 Std, Platz 73 Andreas Ufer 3:37:05, Platz 89 Mario Hufnagel 3:42:04, Platz  90 Christoph Cremer 3:42:28. In der Damenwertung wurde Susanne Michels 12. mit 3:53:18 Std. Beim ersten Lauf über 10 km belegte Astrid Hellner mit 0:48:00 min den 4. Platz der W40. Petra Stumpf die beim 15 km Lauf Platz 2 der AK W50 in 1:11:47 belegte mit 1: 47:55 erneut den 2 Platz, vor Susanne Michels die beim letzten Lauf erfolgreich auf den dritten Platz der Altersklasse lief.

Silvesterlauf im Frühling

Werl/Soest (02.01.2014) Bei wunderbarem Frühlingswetter nahmen 44 Attendorner Läuferinnen und Läufer die 15 km von Werl nach Soest in Angriff. Sonnenschein und Temperaturen um die 10° sorgten für viel Publikum an der Bundesstraße und in Soest. Viele Kinder, aber auch deren Eltern und Großeltern reckten den Läufern die Hände zum Abklatschen entgegen. An mehreren Orten auf der Strecke sorgten Musikkapellen, einige Sambatrommler und private Musikanlagen für Stimmung. Dieses Wettkampfambiente, das sonst nur auf großen Stadtmarathons zu erleben ist, sorgte für eine Gänsehautstimmung bei den Athleten.

Die von den Attendorner erzielten Zeiten konnten sich sehen lassen. Die drei schnellsten Frauen im Attendorner Mannschaftsbus waren Kristina Tille 1:06:14 Dritte in der W35, Ulla Kaufmann 1:10:15 Dritte in der W50 und Birgit Brutzer (SC OLPE) 01:12:05. In der Männerwertung führt Christoph Klein mit 0:58:34 die interne Buswertung an. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Andreas Berndt 0:58:51 und Stefan Wortmann mit 1:00:25.

Nachdem alle Teilnehmer den Mannschaftsbus erreicht hatten wurde die Rückfahrt angetreten. Neben isotonischen Erfrischungsgetränken rundeten kulinarische Köstlichkeiten, Nussecken, Datteln im Spreckmantel, Kekse, Wurst und Käsespezialitäten die Jahresabschlussfahrt der Läufer ab. Weitere Imoressionen vom Silvesterlauf findet Ihr hier...

Die drei KoBolte des TV Attendorn

Die drei KoBolte des TV Attendorn

Die drei KoBolte des TV Attendorn

Rolf Kaufmann, Kristina Tille und Andreas Geyer(von links)

Nicht wer rennen kann, gewinnt das Rennen,sondern wer bis zum Ende rennen kann. (jamaikanisches Sprichwort)

Rengsdorf ( 28.11.2013) Im verschlafenen Örtchen Rengsdorf, nahe Koblenz, versammelten sich am letzten Samstagvormittag 30 Läufer und Läuferinnen, die die Aufmerksamkeit vorbeilaufender Wanderer auf sich zogen. Unter den Sportlern befanden sich die 3 Attendorner Ultraläufer Rolf Kaufmann, Andreas Geyer und Kristina Tille. Da sich die Wanderer keinen Reim auf die mit Startnummer und Rucksäcken ausgestatteten Leute machen konnten, fragten sie, was die gut gelaunte Gruppe wohl vorhätte. „Wir laufen jetzt nach Bonn.“ war die Antwort von Kristina Tille. Ungläubig den Kopf schüttelnd erwiderten die Wanderer: „Das geht nicht.“ und wünschten dennoch viel Glück.

Das läuferische Unternehmen sollte 140 Kilometer nonstop über den Rheinsteig führen und dabei 4500 summierte positive Höhenmeter bereithalten. Der Name des Laufes „KoBolt“ wird abgeleitet von der Kombination Ko(blenz), Bo(nn), L(auf) und T(rail) und gibt den Charakter der Veranstaltung treffend wieder. So führte die Strecke auf dem Rheinsteig-Wanderweg über Waldwege, Trampelpfade und den einen oder anderen Kletterweg, quer durch den Westerwald und das Siebengebirge.

Die sehr gute Beschilderung des Rheinsteiges lotste die Aktiven über die Berge und Täler des Wanderweges. Da der Rheinsteig in beide Richtungen gewandert werden kann, führen die Markierungen sowohl nach Bonn, als auch entgegengesetzt. Wer sich unterwegs also verirrt muss später aufpassen, dass er danach nicht wieder zurück in Richtung Koblenz läuft. Mit Einsetzen der Dunkelheit, im Scheine der Stirnlampen ließ sich so manches Verlaufen nicht vermeiden. Unfreiwillige Zusatzkilometer waren somit garantiert. Obwohl das Novemberwetter gnädig war, hatten es die Bodenverhältnisse doch in sich. Nasse Blätter über unberechenbarem Geröll oder tiefer Schlamm und Matsch forderten von den Läufern stetige Konzentration und Aufmerksamkeit. Nach langer Nacht wurden die Läufer am Ende des Rheinsteiges in Bonn mit Sonnenschein empfangen. Gemeinsam erreichten die 3 Attendorner in einer Zeit von 22 Stunden und 20 Minuten das Ziel in Bonn. 15 Stunden davon liefen sie in absoluter Dunkelheit, nur im Lichtkegel der Stirnlampen, trugen dabei reichlich 5kg Pflichtausrüstung mit sich und kämpften mit Müdigkeit und Orientierungsschwierigkeiten. Für Rolf Kaufmann und Andreas Geyer bedeutete dies einen gemeinsamen 4ten Platz in der Wertung der Männer. Kristina Tille konnte sich mit diesem Ergebnis den Sieg bei den Frauen erlaufen. Jedoch zählen für die Ultraläufer nicht die Platzierungen, vielmehr ist jeder, der bei solch einem Lauf das Ziel erreichen kann, ein Sieger.

Röntgenlauf rund um Remscheid

2. Platz in der Gesamtwertung

2. Platz in der Gesamtwertung

Kristina Tille (rechts) vom TVA

Remscheid ( 27.10.2013) Vor über 100 Jahren bekam ein Mann aus Remscheid-Lennep den ersten Nobelpreis für Physik verliehen: sein Name war Wilhelm Conrad Röntgen. Am 8. November 1895 entdeckte Röntgen an der Universität Würzburg die nach ihm benannten Strahlen. Ihm zu Ehren erhielt der sehr abwechslungsreiche Rundweg um Remscheid den Namen Röntgenweg. Auf seiner 63,3 Kilometer langen Strecke ermöglicht er reizvolle Ausblicke auf das Bergische Land. Der Weg führt durch kühle Täler, vorbei an Wasserhämmern, die als Zeitzeugen von einer im 19. Jahrhundert einsetzenden Industrialisierung kündigen. Weiter verläuft er unter der höchsten Eisenbahnbrücke Deutschlands, der Müngstener Brücke, über das mittelalterliche Schloss - Burg zur Eschbachtalsperre, der ältesten Trinkwassertalsperre Deutschlands. Der summierte Höhenunterschied entlang des gesamten Röntgenweges beträgt ± 1.100 Meter. Bereits zum 13. Mal fand hier am 27. Oktober der Röntgenlauf statt, der inzwischen mehr als 3000 Läufer an den Start zieht. Verschiedene Streckenlängen standen zur Auswahl. Kristina Tille und Andreas Geyer vom TV Attendorn entschieden sich für die Ultradistanz von 63km. Begleitet werden die Läufer von teils stürmischem, regnerischem Wetter, was aber auch immer wieder sonnige Abschnitte bereithielt und somit einen bunten heiteren Herbstlauf garantierte. Kristina Tille konnte das Ziel nach 5 Stunden und 54 Minuten durchlaufen und sich damit im stark besetzten Frauenfeld überraschend den zweiten Platz in der Gesamtwertung sichern. Andreas Geyer kam nach 6 Stunden und 14 Minuten glücklich ins Ziel. Auch er konnte sich im ersten Viertel des Läuferfeldes platzieren.

Sauerland goes Dresden

Teilnehmer in Dresden

Teilnehmer in Dresden

Dresden (01.11.2013) Mit ordentlichen Ergebnissen kam die Truppe vom TV Attendorn mit befreundeten Läufern vom SC Olpe sowie Tus Griesheim vom Dresdner Marathon zurück.

Irmgard Klein konnte nach langer Verletzungspause endlich wieder an einem Wettkampf teilnehmen. Sie beendete gemeinsam mit Vera Schoormann die 10 km Strecke in 55:34.

Zu dritt auf der Halb Marathon Distanz waren Birgit Brutzer, Astrid und Axel Hellner, der noch nie die Distanz komplett (!) gelaufen ist. Nach erstmals „überwundenen“ 21,1 km konnte er sich nach sehr guten 1:44:36 eine Medaille umhängen lassen. Kurz danach kam die für den SC Olpe laufende Birgit Brutzer mit 1:45:13 ins Ziel. Immer noch gute 1:49:12 erreichte Astrid Hellner auf der 21,1 km langen Strecke, entlang vieler Sehenswürdigkeiten, die eigentlich ein viel langsameres Tempo verdient gehabt hätten.

Den Marathon nahmen Karsten Schmidt-Schoormann, für den TUS Griesheim startend, in Angriff, seine Uhr stoppte schon bei 3:21:14 –Petra Stumpf ist nach 3:56:47 leider knapp am Podest vorbei auf Platz 4 in ihrer Altersklasse gelaufen. Mit 3:54:52 lief Achim Herrmann (beide TV Attendorn) eine neue Persönliche Bestzeit. Eine Superzeit erreichte Horst Normann, der für den SCSW Attendorn startet, trotz eines Sturzes; mit 3:42:39 kam er nur 20 Sekunden nach dem ersten und somit auf den 2. Platz in der Altersklasse M65.

Auf dem Bild, leider ohne die mitgereisten Fans, die waren gerade beim Einstudieren von Fangesang und Tanzeinlagen, von links nach rechts: Achim Herrmann, Karsten Schmidt-Schoormann, Irmela Klein, Vera Schoormann, Petra Stumpf, Axel Hellner, Birgit Brutzer, Astrid Hellner, Horst Normann

Günter Henze siegt in Altersklasse M60

Siegte in der Altersklasse M60

Siegte in der Altersklasse M60

Günter Henze vom TV Attendorn

Rothaarsteig ( 23.10.2013) Für die Läufer unserer Region ist der Falke Marathon das Highlight des Jahres. Der TV Attendorn war mit  4 Läufern auf diese anspruchsvollen Strecke vertreten.

Die beste Leistung erzielte Günter Henze. Er bewältigte die Marathonstrecke mit einer souveränen Zeit von 3:30,55. Mit dieser neuen persönlichen Bestzeit sicherte er sich den 1. Platz in der Altersklasse M60 und den 43. Platz von 286 Läufern im Gesamtfeld. In seiner Altersklasse war das für ihn der dritte Sieg in Folge.

Auf die Marathonstrecke gingen auch Marc Roland, Altersklasse M35 mit einer Zeit von 3:44,59.  In seiner AK war dies der 10. Platz von 72 im Gesamtfeld und Frank Krampe M35, 4:01,00 16. Platz AK, gesamt 137 von 286.

 Auf die Halbmarathonstrecke gingen Tamis Nikolaos von SchwimmClub Schwarz Attendorn, M60, 2:01, 5. Platz AK, 191. Platz von 553 und  Klaus Bender TVA, M65, 2:08, 2. Platz AK, gesamt 267. Platz von 553.

Attendorner Läufer bei der Tour de Tirol

Tour de Tirol

Tour de Tirol

Uli Gabriel, Alex Klein und Steffi König.

Söll ( 16.10.2013) 3 Tage – 73 km – 2400 Höhenmeter. Das sind die Eckdaten der Tour de Tirol in Söll am Wilden Kaiser. Diese Herausforderung bestehend aus einem 10 km Lauf, einem Marathon und einem Halbmarathon innerhalb von 3 Tagen hatte sich Alex Klein für das erste Oktoberwochenende vorgenommen. Steffi König und Uli Gabriel gönnten sich an diesem Wochenende nur den 10 km Lauf und den Halbmarathon. Das Laufevent startete freitags mit den Bambini Läufen. Hier war Lisa Klein auf einer Strecke von 400 Metern mit viel Spaß unterwegs.

Den doch recht anspruchsvollen 10 km Lauf beendeten Steffi König in 55.52 min (14/AK35), Alex Klein in 56:02 min (16/AK35) und Uli Gabriel in 49:08 min (47/AK40).

Der Start zum Highlight der Tour de Tirol, dem Kaisermarathon Söll (42,195 km), erfolgt im wunderschönen Dorfzentrum von Söll. Weiter ging es über Scheffau, Ellmau, die Skiwelt Wilder Kaiser Brixental Richtung Ziel auf die Hohen Salve (1.829 m Seehöhe). Leider wurde das Wetter im Laufe des Tages so schlecht, das das Ziel auf Kilometer 38 vor verlegt wurde. Der Schlussanstieg zur Hohen Salve (ca. 700 hm auf 4 km) war zu gefährlich geworden. Da schon ca. 100 Läufer das Ziel bei km 42 erreicht hatten, bekam jeder der bei km 38 durch das Ziel kam 1 Stunde auf seine Zeit für das Gesamtergebnis angerechnet. Somit beendete Alex Klein den Marathon in einer Zeit von 5:47:26 Stunden (9/AK35).

Das Finale am Sonntag war der Halbmarathon mit 7 flachen Runden im schönen Dorfzentrum Söll. Diesen beendeten Steffi König in 1:58.01 Stunden (12/AK35), Alex Klein in 1:58.46 Stunden (13/AK35) und Uli Gabriel in 1:48:25 Stunden (42/AK40). Im Gesamtergebnis belegte Alex Klein mit einer Zeit von 8:42:35 Stunden einen hervorragenden 8 Platz in der Altersklasse 35. Alle Teilnehmer und auch die vielen Attendorner Fans waren sich einig, dass dies nicht die letzte Teilnahme bei diesem tollen Laufevent war.

Attendorner laufen auf dem P-Weg vorne mit

Gingen in Plettenberg an den Start

Gingen in Plettenberg an den Start

Die Teilnehmer aus Attendorn

Attendorn/Plettenberg (28.09.2013). Rund um Plettenberg auf dem P-Weg hieß es für einige Athleten des Turnvereins Attendorn. Auf jeder der drei anspruchsvollen Strecken (21,1 Kilometer, – 42,2 Kilometer, 73 Kilometer) war, wie immer beim P-Weg, eine sehr gute Stimmung und die Athleten wurden zahlreich und auch lautstark angefeuert. Frühmorgens um 7 Uhr starteten die Ultramarathonläufer Andreas Geyer sowie Ulla und Rolf Kaufmann. Rolf Kaufmann kam bereits nach 7:38 Stunden als Neunter ins Ziel, gefolgt von Andreas Geyer der sich nach 7:55 feiern lassen konnte. Ulla Kaufmann stand nach 8:56 Stunden unter dem Stefansdach fast auf dem Siegerpodest als vierte Dame bei den Ultras. Den gleichen Platz belegte bei den Herren im Marathon Christoph Klein, 3:15,55 lautet seine Zeit. Für den SCSW startete Nico Tamis, der nach 4:28,35 das Rennen beendete. Alex Klein kam nach 4:37,04 Stunden ans wohlverdiente Zielbuffet.Bleiben noch die Teilnehmer auf der Halbmarathon Distanz. Als erster wieder zurück war Günter Henze, bereits nach 01:46,08 war für ihn Schluss, was den 48. Platz in der Gesamt Wertung und den 2. Platz in der Altersklassenwertung bedeutete. Unter zwei Stunden blieb Petra Stumpf mit 1:59,12 Stunden und damit erste Dame in der Altersklasse W50, ebenso erste in ihrer Altersklasse W40, war Astrid Hellner mit 2:02,24. Nur 13 Sekunden später kam Achim Herrmann ins Ziel. Seine Zeit: 2:02,37. Heike Kosch war bei Ihrer neunten Teilnahme nach 3:00,31 im Ziel. Erfolgreich gewalkt auf der Halbmarathon Strecke ist Stefanie Weber, die ihre Stöcke nach 3:18,57 in die Ecke stellen konnte.

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