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1 8 . A U F L A G E D E S A T T E N D O R N E R C I T Y L A U F S Attendorn ( 31.05.2010). Die 18. Auflage des Attendorner Citylaufs war eine, die dem TV Attendorn als besonders schöne in Erinnerung bleiben wird. Dafür sorgten über 800 Teilnehmer, bestes Laufwetter und hervorragende Leistungen der Sportler. Auch die Stimmung entlang der Strecke war bestens, sodass nicht nur Sven Daub, der Sieger des Hauptlaufs wurde, begeistert war.
Der Schulhof am Rivius-Gymnasium, direkt neben dem Wall gelegen, war kurzerhand zu einer kleinen Partyzone umfunktioniert worden. Und auch sonst standen wieder etliche Freunde und Eltern an den Wällen rund um die Altstadt Spalier und feuerten die Sportler an. Diese nahmen sich dann meist auch die Zeit, zurückzuwinken, abzuklatschen oder eine Erfrischung anzunehmen. Schließlich ist der Citylauf ein Volkslauf, bei denen es den meisten nicht auf die Sekunde ankommt.
Was sich auch am Teilnehmerfeld zeigte, dass einen Querschnitt durch die Bevölkerung der Hansestadt darstellte. Handballer und Radsportler waren dabei, Schüler und Rentner, der Schützenhauptmann, ein Poskevater und auch der erste Bürger der Stadt, der mit 45:58 Minuten auch recht flott unterwegs war. „Damit hat Wolfgang Hillecke den Bürgermeister-Streckenrekord von Alfons Stumpf so um geschätzte drei Tage unterboten“, scherzte Uli Selter, der als Streckensprecher zur „Stimme des Citylaufs“ wurde.
Über die kurzen Strecken über 1500 und 5000 Meter prägten die Schüler den Citylauf, und von denen besonders die Rivianer. Sagenhafte 295 Weißhemden schickten sie an den Start, eine überragende Zahl und vielleicht ein Rekord für die Ewigkeit. Sie stellten nicht nur die anderen Schulen in den Schatten, sondern heimsten natürlich auch wieder den Pokal für die meisten Teilnehmer ein. Andreas Ufer, Vorsitzender des TV Attendorn, freute sich: „Dass die Veranstaltung in Attendorn so eine breite Akzeptanz findet, freut uns ungemein. Aber auch die Tatsache, dass wir über 120 Teilnehmer und viele Spitzenläufer auf der langen Strecke dabei haben.“
Der Hauptlauf über 10 Kilometer war erwartungsgemäß eine Sache der SG Wenden, die sieben der ersten acht Plätze belegte. Am schnellsten kreiselte Sven Daub über die in sattem Grün erstrahlenden Wälle. Er stellte in 32:18 Minuten einen neuen Streckenrekord auf und verhinderte den Hattrick seines Vereinskollegen Tim-Arne Sidenstein. Im Duell der beiden Wilnsdorfer, die sich früh abgesetzt hatten, setzte sich erst Sidenstein um mehr als 100 Meter ab, doch der 29-Jährige Daub schloss wieder auf, setzte einen erfolgreichen Konter und gewann mit fast einer halben Minute Vorsprung. Mit dem Erfolg in Attendorn untermauerte Daub, dass er nach acht Jahren stagnierender Leistungen durch den Wechsel zur SG Wenden nun auf dem aufsteigenden Ast ist. Dritter wurde Dr. Jens Siebel.
Beste Frau war Carmen Otto von der LG Südsauerland, die in 42:19 Minuten klar vor Ina Rademacher (SG Wenden) und Gudrun Renner (TuS Bilstein) die Nase vorn hatte.
Über 5000 Meter gab es einen Sieg für den Ausrichter. Stefan Zelle verteidigte seinen Erfolg aus dem Vorjahr und lief ein einsames Rennen an der Spitze, dass er in 16:59 Minuten für sich entschied. Der Sportstudent bestritt am Sonntag noch das schwere Radrennen in Remscheid-Lüttringhausen und geht Ende Juli wieder für den PVT Witten in der Triathlon-Bundesliga zur Sache. Schnellste Läuferin war die Herscheiderin Vilija Birbalaite in 19:21 Minuten.
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