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Informationen von der Radsportabteilung |
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M I T V O L L G A S A U S D E R K U R V E Münster/Attendorn. (04.10.2011 fr) Die Radsportsaison neigt sich dem Ende zu, da hat Marvin Kötting vom TV Attendorn noch mal richtig zugeschlagen. Beim im Rahmen des Münsterland-Giros ausgetragenen Rennen der Jugendklasse, das auf einem 2,6 Kilometer langen Rundkurs um die Altstadt ausgetragen wurde, krönte der 16-Jährige seine erste Saison als Lizenzfahrer mit dem ersten Podiumsplatz. Im Sprint einer dreiköpfigen Ausreißergruppe setzte sich Joan Leinau (RC Viktoria Neheim) durch. Er gewann mit einer Radlänge Vorsprung vor Viktor Müller (RC Köln-Weidenpesch) und Marvin Kötting, der Dritter wurde.
Verbunden war der Erfolg mit einem Kraftakt am Ende des ersten Renndrittels. Nach etwa 10 der 31 Kilometer hatten sich Leinau und Müller abgesetzt. Kötting: „Die hatten etwa 350 Meter Vorsprung und das Feld kam nicht dran. Dann bin ich allein hinterhergegangen und habe die beiden nach der Kopfsteinpflasterpassage eingeholt. Als Dreiergruppe haben wir das Rennen mit knapp etwa zwei Minuten Vorsprung für uns entschieden.“
Für den Plettenberger ist die Saison damit beendet. Am kommenden Wochenende findet zwar beim „Komet von Hürth“ das letzte westdeutsche Straßenrennen statt, die Jugendklasse ist dort aber nicht vertreten.
Nachzutragen aus der Vorwoche sind noch drei Resultate vom Rennen „Rund um die Eigelsteintorburg“ in Köln, bei dem sich drei Fahrer des TV Attendorn platzieren konnten. Julian Rottmann feierte in der U13 über 12 Kilometer seinen 23. Saisonsieg und übertraf damit noch seine Marke von 2009, als er in der U11 22 Siege erringen konnte. Im Rennen der Frauen (40 Kilometer) wurde Anika Werheit Achte und in der Jugend (40 Kilometer) deutete Marvin Kötting als Zehnter seinen Erfolg von Münster schon an.
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E R S T E P L A T Z I E R U N G F Ü R U L I T E R S C H L Ü S E N Attendorn ( 17.08.2011). Sommerferien oder Sommerpausen kennt der Radsport nicht. Auch in den vergangenen Wochen konnten die Radsportler des TV Attendorn deshalb Erfolge bei den verschiedenen Rennen in NRW und den umliegenden Bundesländern einfahren.
Seine allererste Platzierung in einem Lizenzrennen, und das im Alter von 52 Jahren, schaffte Uli Terschlüsen als Zehnter in Nettetal. Schon kurios: seine ganz große Leidenschaft für das Rennrad entfachte der Fotograf aus Himmelmert erst dadurch, dass er seinen Sohn Felix bei seinen Trainingsfahrten begleitete. Die wurden im Laufe der Jahre immer länger – und als der Filius mit Beginn seines Studiums (Ende 2009) den zeitaufwendigen Radsport drangab, um wieder dem runden Leder nachzujagen, blieb Uli Terschlüsen im Sattel. Er wollte es nun selbst so richtig wissen – mit der Hobby-Truppe des Profiteams „Nutrixxion“ geht er seither bei Jedermann-Rennen an den Start und beim TV Attendorn löste er gar eine Rennlizenz für die Seniorenklasse.
Dort hat man es als Quereinsteiger nun wahrlich nicht leicht, geht es doch gleich gegen Ex-Profis und erfahrene, mit allen Wassern gewaschene Amateure sowie trainingsfleißige Frührentner. Verschiedene Leistungsblöcke wie bei Jedermann-Rennen – Fehlanzeige. Trennung nach Altersstufen – selten, denn üblicherweise werden die 40 bis 70-Jährigen gemeinsam gewertet. Beim Rennen „Rund ums Weiher Kastell“ in Nettetal gab es am Sonntag eine der wenigen Ausnahmen. Uli Terschlüsen nutzte die Chance und fuhr nach 42 Kilometern als Zehnter in der Seniorenklasse 3 (51 bis 60 Jahre) sein erstes Preisgeld ein.
Ebenfalls erfolgreich als Neueinsteiger ist TVA-Jugendfahrer Marvin Kötting – er hat sich sogar schon ganz fest im Vorderfeld etabliert. Beim „Rü-Cup“ in Essen(40 Kilometer) wurde er Achter, Saisonplatzierung Nummer fünf.
Ganz andere Zahlen hat Schülerfahrer Julian Rottmann vorzuweisen. Mit gerade mal 12 Jahren hat der Plettenberger kürzlich seinen 50. Straßensieg eingefahren. 13 Straßen- und vier Bahnerfolge hat er in der laufenden Saison vorzuweisen. Zuletzt war der Gymnasiast bei Rennen in Wegberg, Bad Homburg und Rhede ganz oben auf dem Podest.
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1 . S A I S O N S I E G F Ü R L U C A B R Ö C H E R Bocholt( 01.07.2011) Radsportler Luca Bröcher vom TV Attendorn hat am Wochenende in Bocholt sein erstes Rennen in der laufenden Saison gewonnen. Der Schülerfahrer (U13) aus Finnentrop ließ beim Rennen "Rund um den Gaskessel" in Bocholt der Konkurrenz keine Chance und distanzierte nach 18 Kilometern auf dem flachen Rundkurs seine Konkurrenten Konstantin Tenbrock (RC Bocholt) und Tom Florian Streichert (RSG Heinrich-Böll-Gesamtschule Köln) auf die Plätze zwei und drei. Es war ein Sieg, der nach bislang vier zweiten und drei dritten Plätzen längst fälllig war.
Ebenfalls erfolgreich unterwegs war sein Teamkollege Julian Rottmann, ebenfalls U13, aber an anderer Stelle. Bei der "3-Etappen-Fahrt" in Weilburg (Hessen) gewann der Plettenberger die Königsetappe und wurde mit fünf Sekunden Rückstand auf einen Fahrer aus den Niederlanden Zweiter in der Gesamtwertung.
Zwei weitere vordere Platzierung erzielte Jugendfahrer Marvin Kötting. Beim Rundstreckenrennen in Rheinbach wurde er am Sonntag Fünfter, nachdem er am Freitag beim Rennen "Rund um den Neheimer Dom" Platz acht belegt hatte.
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W E H M E I E R L Ä ß T M E U T E H I N T E R S I C H Attendorn. (15.06.2011 fr) Dominik Ivo hat unter den heimischen Radsportlern das Top-Ergebnis des langen Pfingstwochenendes eingefahren. Im stark besetzten Rennen um den heiß begehrten, weil hoch dotierten „Preis der Möbelstadt Rück“ in Oberhausen wurde der KT-Profi vom „Testteam Raiko Argon 18“ Sechster. „100 Meter mehr, und es wäre ein Doppelsieg gewesen“, ärgerte sich Ivo. Vier Fahrer hatten Reißaus genommen und retteten sich nach 120 Kilometern am Ende mit zwei Metern Vorsprung über die Ziellinie, während Dominik Ivo hinter seinem Teamkollegen Joachim Tolles Zweiter des Feldes wurde.
Sehr erfolgreich waren auch die Athleten seines Heimatvereins, dem TV Attendorn unterwegs. Nachzureichen ist an dieser Stelle noch die erste Saisonplatzierung unter den ersten Zehn von Ivo-Schützling Christopher Wehmeier, der am Wochenende zuvor in Remscheid-Lüttringhausen Siebter geworden war – und das bei einem der schwersten Rennen, die der Kalender in NRW im Angebot hat. Bei der Berg- und Talfahrt, bei der es einen 3,5 Kilometer langen und sieben Prozent steilen Anstieg hinauf und wieder hinunter geht, wurde der Juniorenfahrer (U19) nach neun Runden und 69 Kilometern sehr guter Siebter. „Bis zur Hälfte des Rennens war das komplette Feld geschlossen, dann habe ich mich mit elf anderen Fahrern in einer Spitzengruppe abgesetzt. Zwei Runden vor Schluss fuhr dann noch ein Niederländer aus der Gruppe allein raus und hat gewonnen“, berichtete Wehmeier, der im (Berg-)Sprint der Verfolger als Sechster wurde.
In der Jugendklasse macht Marvin Kötting fast wöchentlich Fortschritte – beim Rennen „Rund in Bünde“ am Pfingstsonntag verpasste der 16-Jährige nach 30 Kilometern als Vierter nur hauchdünn seinen ersten Podestplatz.
Ihre Erfolgsserie fortgesetzt haben derweil auch die Schülerfahrer des TVA. In der U15 konnte sich Jeremias Born am Montag beim Rennen in Dautphe (zwischen Bad Laasphe und Marburg), das auf einem schweren Kurs der Frauen-Bundesliga stattfand, mit Platz 18 gegenüber den Vorwochen steigern.
Sich nicht mehr steigern, aber sein Niveau halten konnte am selben Ort Julian Rottmann – soll heißen: der 12-Jährige gewann in der U13-Klasse sein siebtes Straßenrennen in dieser Saison, wobei er im Sprint gegen den aus Bayern gekommenen Dominik Uhlig wirklich alles geben musste.
Rottmanns Teamkollege Luca Bröcher versuchte sein Glück beim Publikumsmagnet „Cologne Classics“ im Stadtteil Longerich. Der Finnentroper setzte sein Abonnement auf die Podiumsplätze fort und wurde auf dem flachen Rundkurs Dritter, nachdem er zwei Tage zuvor in Steinhagen Zweiter war. Viermal Zweiter und dreimal Dritter ist Bröcher in dieser Saison bereits gewesen – bei dieser Bilanz wird es bestimmt auch bald mit dem ersten Sieg klappen.
Auch unter den rund 40 Teilnehmern beim Anfängerrennen in Köln-Longerich stach das Attendorner Magenta hervor – auch hier, weil es sich vorne befand. Tom Gloge als Zweiter, Jannis Bröcher als Dritter und Maite Bröcher als Sechste und erstes Mädchen fuhren ein tolles Mannschafts-Ergebnis ein.
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J U L A I N R O T T M A N N R Ä U M T A L L E S A B ! Köln/Attendorn. (09.06.2011 fr) Alles abgeräumt, und das restlos, hat Radsportler Julian Rottmann am vergangenen Wochenende. Meister des Landesverbandes NRW wurde der U13-Schülerfahrer des TV Attendorn bei den Bahnrad-Wettbewerben in Köln-Müngersdorf. Nicht nur das – eingerahmt wurde dieser „goldene Samstag“ von zwei weiteren Siegen auf der Straße. Auf Christi Himmelfahrt gewann Rottmann die 60. Auflage von „Rund in Refrath“ und am Sonntag schlug er in Remscheid beim Rennen „Rund in Lüttringhausen“ zu. Immer mit dabei war Teamkollege Luca Bröcher, der hinter Julian Rottmann ebenfalls tolle Erfolge feiern konnte und Edelmetall aus der Domstadt ins Sauerland holte.
An dieser Stelle könnte man die Schwierigkeiten der jeweiligen Kurse, spannende Rennverläufe und taktische Finessen betrachten. Muss man aber nicht, denn das Ergebnis war in allen Fällen gleich und dokumentierte eine totale Dominanz des 12-Jährigen Plettenbergers. Sowohl auf dem Flachkurs in Refrath (12 Kilometer), eher etwas für kraftvolle Fahrer, als auch in Remscheid (15 Kilometer), wo sich eher die Kletterer heimisch fühlen, beherrschte Rottmann das Geschehen und räumte neben dem Sieg auch sämtliche Prämiensprints ab.
Ein ähnliches Bild bot sich auf der Bahn. Als einziger U13-Fahrer blieb der Gymnasiast bei der 2000 Meter-Einerverfolgung mit 2:57,09 Minuten unter der magischen Marke von drei Minuten, 6,64 Sekunden vor Platz zwei. Bei der Zeit von 42,86 Sekunden im 500 Meter-Zeitfahren war der Vorsprung mit 1,91 Sekunden ähnlich riesig und auch im Punktefahren, wo neben den meisten Punkten noch ein kompletter Rundengewinn gelang, bestand kein Zweifel an den Verhältnissen. Auch die vierte Goldmedaille, die in der Omniumswertung, ging somit logischerweise an den TV Attendorn. Der Titel des Landesverbandmeisters wurde allerdings, anders als in den höheren Nachwuchsklassen, nur einmal (für das Omnium) vergeben.
Auch für Luca Bröcher gingen an diesem Wochenende einige Träume in Erfüllung – zum Beispiel der von einer Medaille im Holzoval. Gleich in der ersten Disziplin schlug Bröcher auf der Albert-Richter-Bahn zu: in der 2000 Meter-Einerverfolgung gewann der Finnentroper mit einer großartigen Steigerung und neuer persönlicher Bestleistung von 3:03,73 Minuten Silber. Zwei weitere Medaillen verpasste der 12-Jährige knapp. Im 500 Meter-Zeitfahren fehlten bei 45,91 Sekunden gerade mal 29 Hundertstel zu Bronze und auch im Omnium (Platz vier) war es nach Rang fünf im Punktefahren nicht weit bis zur zweiten Medaille.
Zum Erfolg auf der Bahn gesellten sich auch bei Bröcher gute Straßen-Ergebnisse. Als Dritter in Refrath, im Schlusssprint nur zwei Radlängen hinter Rottmann, feierte er schon seinen fünften Podiumsplatz in dieser Saison. Am Sonntag war die Luft nach dem anstrengenden verlängerten Wochenende etwas raus – zu einer Platzierung reichte es als Achter in Remscheid allerdings trotzdem.
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Trainingszeiten
Unsere Radsportabteilung können Sie auf einer separaten Seite im Internet besuchen: www.radsport-tva.de
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C H R I S T I N A B E C K E R G E W I N N T K Ö L N - S C H U L D - F R E C H E N Frechen (30.03.2010) Toller Erfolg für den TV Attendorn: Radsportlerin Christina Becker triumphierte beim traditionsreichen Rennen „Köln-Schuld-Frechen“. Neben „Rund um Köln“ ist es der Klassiker im Rheinland schlechthin und eines der letzten echten Straßenrennen für Amateure, auf das die Szene den ganzen Winter hinfiebert.
Die 59. Auflage sah im international besetzten Frauenrennen eine 93 Kilometer lange Fahrt durch die Felder auf flachem bis hügeligem Terrain vor. Es entwickelte sich ein flottes Rennen mit ständigen Attacken, von denen die entscheidende 25 Kilometer vor dem Ziel erfolgte. Christina Becker setzte sich gemeinsam mit Martina Zwick (Koga Miyata Cycling Team) ab, rettete mit ihr einen Vorsprung von einer halben Minute ins Ziel und setzte sich im Finale deutlich durch. „Es war schön, endlich einmal gewonnen zu haben bei diesem Rennen. Zweimal war ich schon Zweite“, freute sich die 33-Jährige.
Frechen war auch für Jugendfahrer Christopher Wehmeier ein gutes Pflaster. Mit Platz 15 erwischte er einen guten Start. 13 Fahrer waren vorneweg, dahinter erreichte Wehmeier als Teil einer fünfköpfigen Verfolgergruppe das Ziel.
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Attendorn. (24.03.2010 fr) Aufgrund der eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten im Winter fahren die Radrennfahrer aus dem Südwestfalen ihren Konkurrenten aus dem Rhein- und Ruhrgebiet im Frühling erstmal nur hinterher. Dies sagt zumindest eine alte und oft auch zutreffende Radsportweisheit, welche am ersten Rennwochenende der Straßensaison aber gehörig widerlegt wurde. Die Athleten des TV Attendorn präsentierten sich in guter bis sehr guter Verfassung, was auf eine weitere tolle Saison hoffen lässt. Zwei Siege, ein dritter Platz und mehrere weitere gute Platzierungen gab es. Trotz eines harten Winters, in dem außer Rollefahren, Laufen und Athletiktraining Fahrten auf dem Asphalt höchstens mal im Trainingslager in wärmeren Gebieten drin war.
Von Null auf Hundert, oder genauer auf Eins, ging es für Jessika Eckhardt. Die Jugend-Westfalenmeisterin, die jetzt bei den Juniorinnen fährt, triumphierte am Samstag beim bundesweit ersten Straßenrennen des Jahres, dem Rennen „Rund um den Surwolder Wald“. Eine knapp elf Kilometer lange Runde auf schlechten und dreckigen Straßen, Temperaturen um zehn Grad, Wind und Regen machten das Rennen im tiefsten Emsland zu einer echten Härteprüfung. Die Frühjahrsklassiker aus Holland und Belgien ließen grüßen. Unter den gemeinsam mit den Frauen auf die Strecke gegangenen Juniorinnen zählte Eckhardt zu den wenigen, die dort im Feld mithalten konnten. „Während des Rennens wurden mehrere Ausreißversuche gestartet, die jedoch immer wieder missglückten. Die Strecke war relativ flach, nur zum Start und Zielbereich gab es einen kleinen Berg. In der Hälfte des Rennens merkte man schon, dass es auf einen Sprint hinauslief“, berichtete Jessika Eckhardt, die sich schließlich im Finale nach 53 Kilometern vor Nadine Buchholz (RV Viktoria Wombach) und Ariane Horbach (Staubwolke Quadrath) behauptete und anschließend, bis zur Unkenntlichkeit verdreckt, die oberste Stufe des Siegertreppchens erklomm. „Ich habe mich riesig gefreut“, so die 16-Jährige Oberelsperin, die am Tag darauf beim Rennen „Rund um den Bramscher Berg“ (Niedersachsen) auf Platz fünf fuhr und dabei drei der im Frühjahr traditionell sehr starken Fahrerinnen aus den Niederlanden ziehen lassen musste.
Einen guten Start erwischten auch die Schülerfahrer des TVA. Julian Rottmann, im letzten Jahr Seriensieger der U11, platzierte sich in Surwold auf dem vierten und in Bramsche auf dem fünften Platz. Damit war er jeweils Jahrgangsbester. Luca Bröcher holte die Plätze sechs und vierzehn, Jeremia Born in Bramsche Rang 17. Auch für Patrick Kämpf ging der Klassenwechsel, für ihn von den Schülern zur Jugend, erfreulich gut über die Bühne. Der Dünscheder erreichte am Sonntag bei „Rund um Rhede“ mit dem Hauptfeld das Ziel. Das gelang auch David Schwager und Sebastian Kramer, die sich im Feld der C-Elite behaupten konnten. Dies ist erwähnenswert, weil die stärksten der aus der Junioren- in die Herrenklasse aufgerückten Fahrer in den ersten Rennen der Saison immer auf Biegen und Brechen schnellstmöglich aufsteigen wollen und somit für ein extrem hohes Tempo sorgen.
Noch nicht aktiv im Wettkampfgeschehen ist Tanja Hennes, die eine Grippe auskuriert. Beim zweiten Attendorner Sieg des Wochenendes waren jedoch ihre Finger im Spiel. Als Teamleiterin der Dortmunder Bundesligamannschaft „Nutrixxion Ladys“ verpflichtete sie unter anderem Christina Becker und Anika Werheit, die sich beide auch für einen Wechsel zum TV Attendorn als Stammverein entschlossen. Die Rheinländerin Werheit, die von Hennes trainiert wird, bringt eine Menge Talent und einen dritten Platz bei der Landesverbandsmeisterschaft im Vorjahr als Referenz mit. Sie fügte sich als Dritte am Surwolder Wald ganz hervorragend ein. Kennern des Radsports muss man die in Waltrop geborene und mittlerweile in Cottbus lebende Christina Becker nicht vorstellen. Die vierfache deutsche Bahnmeisterin, x-malige WM-Teilnehmerin und mehrfache Siegerin bei Weltcuprennen zählt zu den erfahrensten und bekanntesten Radsportlerinnen in Deutschland überhaupt. In Rhede tat die 33-Jährige das, was sie bereits im den 90er Jahren, als sie schon einmal für den TV Attendorn fuhr und dort den Sprung zu den Profis schaffte, immer wieder getan hat: Gewinnen. Im 40 Kilometer langen Rundstreckenrennen erreichte Becker mit 15 Sekunden Vorsprung als Solistin das Ziel.
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K E I N G O L D E N E R O K T O B E R F Ü R H A N D B I K E R J Ö R G P I E P E R Lichtringhausen. (01.11.2009 fr) Für Handbiker Jörg Pieper vom TV Attendorn war es wahrlich kein goldener Oktober. Bei zwei Rennen in Belgien bremste ihn eine böse Erkältung und der abschließende Marathon in Frankfurt war wegen eines technischen Defekts schon früh beendet. Die Stimmung des querschnittgelähmten Lichtringhausers konnte das aber nicht trüben, denn trotz des unglücklichen letzten Monats liest sich die Saisonbilanz fabelhaft. Auch in diesem Jahr ging es dank 14.000 Trainingskilometern steil bergauf. Die Gesamtsiege der beiden bedeutendsten nationalen Rennserien, der „Handbike-Citymarathon-Trophy“ und des „National Handbike Circuit“ gehen erstmals auf sein Konto. Hinzu kommen beachtliche internationale Erfolge. Beim „European Handbike Circuit“ stand Platz fünf in der Jahresendabrechnung zu Buche und in der Weltbestenliste auf der Marathondistanz steht der 43-Jährige mit 1:02,50 Stunden an dritter Stelle in seiner Division – zeitgleich mit den beiden Ersten. Pieper freut sich: „Wenn ich noch ein paar Jahre habe wie dieses und gesund bleibe, dann bin ich froh. Es läuft so, wie ich es mir vorgestellt habe.“ Grundlage für die tollen Erfolge war die Konstanz, mit der Pieper unterwegs war. Schon Anfang März glänzte er in Dubai, noch im September siegte er in Langenfeld und bei sämtlichen Rennen konnte er sich zeitlich gegenüber den Vorjahren verbessern. „Ich hatte ein strammes Programm, das hatten in Deutschland nur zwei andere so. Am Ende hat sich das zwar doch bemerkbar gemacht. Aber die Beständigkeit war da, das war gut“, so Pieper, dessen Fernziel die Paralympics in London 2012 sind. Diesem ehrgeizigen Unterfangen ist der Radsportler, der im Trikot des Otto-Bock-Teams startet, in diesem Jahr ein ganzes Stück näher gekommen. Um in London und bei Weltmeisterschaften dabei zu sein, muss er den Sprung in die Nationalmannschaft schaffen und zu den drei besten Deutschen gehören. „Ich sehe mich momentan an Vierter Stelle hinter Stephane Bäumann, Tobias Knecht und Max Weber. Wichtig ist, dass mein Name in diesem Jahr in den Ranglisten oft vorne aufgetaucht ist. Vielleicht bekomme ich ja mal eine Einladung für den Nationalkader“, hofft Pieper, der sich im kommenden Jahr noch mehr auf die internationalen Rennen konzentrieren möchte, um in der Rangliste des Weltverbandes Union Cycliste Internationale (UCI) weiter aufzusteigen. Pieper: „Wenn ich an diesem Jahr anknüpfen kann und mich stabilisiere, könnte es klappen.“
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Attendorn. (25.08.2009 fr) Drei Siege, je ein zweiter und dritter Platz und viele weitere gute Leistungen - die Radsportler des TV Attendorn blicken erneut auf ein überaus erfolgreiches Wochenende zurück.Vorzeigeathlet Dominik Ivo verpasste in Schwerte seinen ersten Saisonsieg in der Eliteklasse nur um Zentimeter. Platz zwei war für ihn der vierte Podiumsplatz des Jahres. Das Hauptrennen auf der tellerflachen, 900 Meter langen und fast kreisförmigen Runde wurde als Kriterium über 70 Runden mit neun Punktwertungen (5, 3, 2 und 1 Punkt für die vier schnellsten) ausgefahren. Dominik Ivo erwies sich zunächst als eifrigster Punktesammler, gewann mehrere Wertungen aus dem geschlossenen Feld heraus und hatte am Ende mit dem Betzdorfer Tobias Lautwein nur noch einen Konkurrenten um den Sieg. Die doppelt zählende Schlusswertung hatte also was von High Noon. Zwei Konkurrenten im Duell um den Tagessieg, Showdown auf der Bahnhofsstraße. Ivo erarbeitete sich zwar eine gute Position und eröffnete den Sprint, doch das bessere Ende hatte Lautwein, der auf den letzten 50 Metern vorbeizog und dem Grevenbrücker den Sieg um eine halbe Radlänge entriss. Ein Trost: In der Gesamtwertung der hoch dotierten "Ernst Claußmeyer-Gedenk-Trophäe", einer elfteiligen Rennserie im Dortmunder Raum, kletterte Ivo auf Platz drei.
Geklettert ist auch Jessika Eckhardt, und das so gut, dass sie beim 1. Velberter Bergzeitfahren in der weiblichen Jugend triumphierte. Nach zweimal 3,4 Kilometern lag die Oberelsperin in der Addition der Zeiten vorne und nahm den Pokal mit nach Hause. Eine Woche zuvor hatte sie beim Rundstreckenrennen in Nettetal den vierten Platz belegt, musste aber in Schwerte, gut im Rennen liegend, bei großer Hitze mit Kreislaufproblemen aussteigen. Besser lief es für Schülerfahrer Patrick Kämpf, der sein Rennen im dezimierten Hauptfeld beendete, und U11-Fahrer Luca Bröcher, der seinen zweiten Sieg in der Lizenzklasse einfuhr. Dabei profitierte er auch von der Abwesenheit seines in Serie gewinnenden Teamkollegen Julian Rottmann. Der zehnjährige war der Härteste in Herten, gewann das dortige Mountainbike-Rennen auf der Zeche Ewald. Nach dem vierten Erfolg im fünten Rennen ist er somit ist er auch in der Gesamtwertung des Lexxi-Schüler-Cup nicht mehr einholbar. Die älteren Mountainbiker des TV Attendorn starteten am Samstag beim Marathon in Grafschaft und hatten mit einer trockenen Strecke mit langen Ziehern zu kämpfen. Zwar war weniger Technik gefragt als sonst, aber dafür gab es gefährliche Längstrillen, die einigen zum Verhängnis wurden. Die Ergebnisse der Mountainbiker im Überblick: Kurzdistanz ( 47 Kilometer):
Senioren weiblich: 7. Sandra Schulte-Rettler 2:51.03
Sen. II männlich: 37. Andreas vom Orde 2.37:14 40. Dietmar Rottmann 2.39:27
Sen. 3 männlich: 4. Georg Drixelius 2.14:45
Mitteldistanz (59 Kilometer):
Senioren weiblich: 3. Katherina Gunkel 3.04:57
Senioren I männlich: 23. Axel Hellner 2:45.03 45. Frank Arens 2:53.45 63. Jörg Buschmann 3:08.44
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L A N D E S V E R B A N D S M E I S T E R S C H A F T S T E I N H A G E N Steinhagen. (04.05.09 fr) „ Eine kommt durch“ – das berühmte Motto der deutschen Biathlon-Damen galt am Sonntag auch für die Straßen-Radsportler des TV Attendorn bei der Landesverbandsmeisterschaft in Steinhagen. So entschädigte der Triumph von Tanja Hennes im Damenrennen für die geplatzten Medaillenhoffnungen von U23-Fahrer Dominik Ivo und Jugendfahrerin Jessika Eckhardt. Für Verwunderung sorgte zunächst der Rennkurs, der keinen Meisterschafts-Charakter hatte. Weil auf der tellerflachen und technisch anspruchslosen Strecke erst am Nachmittag der Wind einsetzte, hatten Ausreißer fast keine Chance. So waren die Rennen taktisch geprägt und endeten fast alle im Massensprint eines kaum dezimierten Feldes. Auch die Distanzen übertrafen ein durchschnittliches Rundstreckenrennen kaum. "Man braucht schon einen selektiven Kurs, um richtig Radrennen zu fahren", brachte U23-Fahrer Dominik Ivo die Kritik auf den Punkt. Im Sprint einer achtköpfigen Spitzengruppe verteidigte Hennes den NRW-Titel mit einer knappen Radlänge Vorsprung und musste im Ziel nach 53 Kilometern erstmal durchatmen. "Das war ein ganz, ganz langer Sprint", so die frühere Profi-Fahrerin, die nach der Re-Amateurisierung bereits den dritten Sieg feierte. Sie hatte für Anika Werheit, ihrer Teamgefährtin in der "Nutrixxion"-Mannschaft, den Sprint angezogen, zog aber dann selber durch, als sie sah, dass Jana Schemmer (RSV Unna) die schnelleren Beine hatte. Bereits an der Entstehung der Spitzengruppe war Hennes maßgeblich beteiligt. "Es sind ständig Attacken gegangen, diese eine war dann erfolgreich", sagte Hennes, die nicht nur viele Glückwunsche, sondern auch viel Lob für den Entwurf der neuen Trikots des TV Attendorn erhielt. Da passte natürlich, dass sie es selbst auf dem Siegerpodest präsentieren durfte. Einen starken sechsten Platz belegte U23-Bundesliga Dominik Ivo in seinem ersten Rennen im Trikot des TV Attendorn seit 2006. Dennoch hatte der Grevenbrücker im Ziel "einen Hals". Am Ende eines aufgrund organisatorischer Mängel völlig chaotischen Rennens befand sich Ivo in hervorragender Position für den Massensprint. Doch der Sturz eines Fahrers, der auf von Regen und Blütenstaub schmieriger Straße 500 Meter vor dem Ziel wegrutschte, machte Ivo einen Strich durch die Rechnung. Der 21-jährige konnte mit Mühe einen eigenen Sturz verhindern, stand quer auf der Straße und musste fast von Null wieder anfahren. Damit war der Sieg natürlich futsch. Ivo: "Ich bin zwar noch an drei Fahrern vorbeigesprintet, aber ohne den Sturz wäre ich sicher aufs Treppchen gefahren. Das regt mich tierisch auf." Richtig lange Gesichter machten die mitgereisten Attendorner bei der ersten Durchfahrt der weiblichen Jugend. Das magentafarbene Trikot von Jessika Eckhardt fehlte im Feld und leuchtete erst einige Minuten später im Besenwagen auf. Was war passiert? Die als klare Favoritin ins Rennen gestartete Oberelsperin war bereits mit Christina Koep (Staubwolke Quadrath) der Konkurrenz enteilt und hatte beste Aussichten auf den Sieg, als plötzlich eine Reifenpanne alle Hoffnungen zunichte machte. Begleitfahrzeuge mit Ersatz-Material - Fehlanzeige. Ihr Vater Jürgen Eckhardt konnte die Fortsetzung der Unglücksserie von Jessika, die schon beim Saisonauftakt in Nienburg in Führung liegend nach Defekt die Segel streichen musste, kaum fassen: „Wenn was ist, ist es immer Jessika.“ Viel Zeit sich zu ärgern hat sie allerdings nicht. Schon nächste Woche stehen zwei wichtige BDR-Sichtungsrennen in Sömmerda an.
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T O L L E S W O C H E N E N D E F Ü R D I E A T T E N D O R N E R R A D S P O R T L E R Attendorn. (29.04.2009 fr) Welch ein Wochenende für die Radsportler des TV Attendorn. Weit über die Landkarte der Bundesrepublik Deutschland zerstreut waren sie unterwegs und präsentierten sich eine Woche der Landesverbandsmeisterschaft in toller Verfassung. So wie Dominik Ivo, der im Trikot des EGN-Teams in seinem dritten Jahr in der U23 die bislang beste Bundesliga-Platzierung einfuhr und das Auftaktrennen in Fürth auf einem starken neunten Platz beendete. Ivo: "Da war ich von mir selbst überrascht. Ich glaube, ich bin richtig gut drauf." Die Vorentscheidung des 160 Kilometer langen und von Taktik geprägten Rennen fiel erst 15 Kilometer vor dem Ziel, als sich eine zwanzig Fahrer umfassende Gruppe vom Feld absetzte, die bis zum Schluss vorne blieb. Ivo war zunächst nicht dabei, konnte aber noch aufschließen. "Als sie 200 Meter weg waren, bin ich mit drei anderen so grade noch hingefahren. Aber das hat richig Körner gekostet, deswegen war am Ende nicht mehr drin", berichtete der Grevenbrücker, der im Sprint neunter wurde. Am Tag darauf sprang bei "Rund in Fischeln" in Krefeld noch der zwölfte Platz raus. Allen Grund zur Freude hatte auch Jessika Eckhardt (weibliche Jugend), die beim Sichtungsrennen des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) im bayrischen Karbach auf Rang zwei vorfuhr. Der dreimal zu bewältigende, 17,3 Kilometer lange Kurs war mit einer Vielzahl von giftigen Anstiegen, den dazugehörigen rasanten Abfahrten sowie einer längeren Kopfsteinpflasterpassage äußerst anspruchsvoll. In der zweiten Runde trat die Oberelsperin mit zwei anderen Fahrerinnen am Berg die Flucht nach vorne an, von denen eine aber nach kurzer Zeit abreißen lassen musste. Das Führungsduo erarbeitete sich einen deutlichen Vorsprung, doch im Sprint musste sich Eckhardt ihrer Konkurrentin Lisa Fischer (Elxleben) geschlagen geben. Dennoch überwog die Freude über das erreichte: "Ich bin mit der Platzierung super zufrieden, weil das Niveau bei einem BDR Sichtungsrennen sehr hoch ist." In der deutschen Rangliste rückte Jessika auf Platz vier vor. In der Männerklasse kommt C-Fahrer David Schwager immer besser in Schwung. Er erreichte bei "Rund in Hamm" mit dem Hauptfeld das Ziel. Erfolgreich wie gewohnt waren die Schüler des TV Attendorn. Während U13-Fahrer Jeremias Born in Mettmann als Siebter seine erste Saisonplatzierung herausfuhr und diese einen Tag später mit Platz sechs in Hamm bestätigte, feierte die U11 auf dem Flitzerkurs in Krefeld sogar einen Doppelsieg. Dabei überraschte weniger Julian Rottmanns 13. Sieg in Folge, als die Tatsache, dass Neuling Luca Bröcher gemeinsam mit ihm auf und davon und erstmals aufs Siegerpodest fuhr. Nach nur 3 Kilometern waren die beiden zur 30 Sekunden früher gestarteten U13 aufgefahren und mischten dort das Feld auf. Kuriose Stilblüte: Mittlerweile gibt es Mütter, die ihren Söhnen in der U13, also eine Klasse höher, folgende Anweisungen geben: "Julian steht auf der Starterliste. Wenn er vorbeikommt, häng dich dran". Sechs Wochen nach den Straßenfahrern hatten auch die Mountainbiker ihren Saisonstart beim Mega-Event in Sundern-Hagen. Unter den 1600 Startern waren auch zehn Attendornern, die bei optimalem Wetter die Marathon-Distanzen über 32 bzw.55 Kilometer unter die Reifen nahmen. Das herausragende Ergebnis erzielte dabei das Tandem Matthias Rettler/Meinolf Kniep, die zwar mit einem durch einen Ast beschädigten Kettenblatt zu kämpfen hatten und die letzten Meter ins Ziel schieben mussten, aber dennoch mit der Klasse-Zeit von 2:19,42 Stunden den 21. Platz in der Lizenzklasse holten.
Die Ergebnisse der Mountainbiker im einzelnen:
55 Km/1280 hm
4. Platz Sen. 1 W Katharina Gunkel 2.47:31 16. Platz Sen. 2 Guido Benkdikowski 2.27:35 68. Platz Sen. 1 Axel Hellner 2.38:33 72. Platz Sen. 1 Frank Arens 2.39:17 21. Platz Mä.Lizenz Matthias Rettler/Meinolf Kniep 2:19:42
32 Km/ 731 hm
7. Platz Sen. 1 W Sandra Schulte-Rettler 1.54:11 5. Platz Sen. 3 Georg Drixelius 1.30:10 55. Platz Sen. 2 Dietmar Rottmann 1.41:40 152. Platz Sen. 2 Ralf Bröcher 2.07:29
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2 S I E G E R P O K A L E F Ü R J U L I A N R O T T M A N N Attendorn (15.04..2009 fr). Für die Radsportler des TV Attendorn hat sich die weite Anreise nach Niedersachsen gelohnt: Mit zwei Siegen, einem zweiten und einem fünften Platz kehrten sie von den Rennen am Osterwochenende heim. Die beiden Siegerpokale nahm U11-Fahrer Julian Rottmann nach Hause, der sowohl bei „Rund um den Bramscher Berg“ als auch bei „Rund um den Surwolder Wald“ völlig ungefährdet seine Siegesserie fortsetzte. Sein Teamkollege Luca Bröcher belegte zudem in Bramsche den fünften Platz. Bei beiden Rennen waren zwar gute und weit gereiste, aber leider auch sehr dünne Felder am Start. Mit Silber um den Hals kehrte Jessika Eckhardt heim, die nach 42,8 km als Zweite im Rennen der weiblichen Jugend ihre erste Saisonplatzierung einfuhr. Damit katapultierte sie sich mit 30 Punkten auf Platz sechs der allerdings noch wenig aussagekräftigen Rangliste des Bund Deutscher Radfahrer (BDR). „Ich bin damit schon recht zufrieden, es ist gut gelaufen. Aber das noch eine vor mir war, habe ich erst bei der Siegerehrung mitgekriegt“, berichtete Jessika, die den Sprint des Feld gewann. Eine Niederländerin, die in einer Ausreißergruppe der gleichzeitig gestarteten Juniorinnen unbemerkt mitfuhr, hatte ihr den Sieg weggeschnappt. Zu Saisonbeginn lief es für die Oberelsperin gar nicht rund. In Nienburg musste Jessika nach einem Defekt aufgeben und bei der Bahnsichtung in Köln schleppte sie sich angeschlagen auf die hinteren Plätze. Zum letzten Wettbewerb trat sie deshalb erst gar nicht mehr an. Nach der nur teilweise erfolgreichen Dreifachbelastung des Vorjahres mit Straßen- und Bahnrennen sowie der Mountainbike-Bundesliga will sich Jessika in diesem Jahr vor allem auf die Straßenrennen konzentrieren. Der erste große Gradmesser ist das BDR-Sichtungsrennen in Karbach am 26. April.
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S T A R T S C H U S S I N D I E S T R A S S E N - S A I S O N Attendorn. (11.03.20009 fr) Für den deutschen Radrennsport ertönt am Sonntag im niedersächsischen Nienburg der Startschuss in die neue Straßen-Saison. Wie im letzten Jahr werden ab 08.30 Uhr alle Rennklassen an den Start des knapp zehn Kilometer langen Rundkurs gebeten, doch besonders aus heimischer Sicht wird einiges anders sein als noch vor zwölf Monaten. So steigen die 15 Rennfahrer des TV Attendorn, die meisten davon in den Nachwuchsklassen, in dieser Saison unter der sportlichen Leitung von Tanja Hennes in den Sattel. Die frühere Profi-Fahrerin, die schon seit einiger Zeit das Nachwuchstraining leitet, hatte im Winter nach zehn Jahren den Heggener Walter Gander abgelöst. Unterstützt wird sie beim Training von Dietmar Rottmann, der kürzlich die Prüfung zur Trainer-C-Lizenz ablegte. Durch die relativ strenge Witterung mussten die Radsportler seit dem Trainingsauftakt im November öfter auf alternatives Training umsteigen, als ihnen lieb war. Als erfolgreiche Maßnahme erwies sich in diesem Zusammenhang die Flucht ins Trainingslager in der Südpfalz an den Karnevalstagen. Auch deshalb will Tanja Hennes den Witterungsnachteil gegenüber anderen Regionen nicht überbewertet wissen. "Wir mussten zwar oft aufs Mountainbike umsteigen, konnten aber insgesamt gut und regelmäßig trainieren. Die meisten sind schon recht gut drauf." Die 37-jährige ist aber auch außerhalb ihres eigenen Vereins im Radsport aktiv und machte durch den Aufbau der Renngemeinschaft "Nutrixxion Ladys Team" von sich reden. Auch hier wird sie weiter organisatorisch tätig sein und will das vor allem mit jungen Fahrerinnen besetzte Team fest etablieren. Erstmals im neuen Trikot wird Dominik Ivo in Nienburg an den Start gehen. Nachdem sein Vertrag beim KT-Profiteam Vlassenroot im Winter auslief, hatte er mehrere Angebote vorliegen und heuerte schließlich beim Team der Entsorgungsgemeinschaft Niederrhein (EGN) an. "Ich denke, dass ich mich bei EGN wohlfühlen werde, ein gutes Umfeld habe und mich dort sportlich weiterentwicklen kann", so der Grevenbrücker. Nach einer wenig erfolgreichen Saison 2008 will Ivo wieder an alte Erfolge anknüpfen. Als erste wichtige Rennen hat er im April die Mallorca-Rundfahrt (UCI-Kategorie 2.2) sowie den Auftakt der U23-Bundesliga in Fürth im Kalender stehen. Nicht nur wegen der schlechten Witterung, sondern auch wegen Klausuren und einem Praktikum konnte Ivo nicht so viel wie gewohnt draußen trainieren und musste auch das Trainingslager seiner Renngemeinschaft absagen. Dennoch ist Ivo optimistisch: "Wo ich derzeit stehe, kann ich gar nicht sagen. Deshalb will ich erstmal in Rennform kommen und wieder Spaß haben, dann kommt der Erfolg von alleine." Weil EGN nur eine Renngemeinschaft ist, aber kein eigener Verein ist, darf Ivo bei der Landesverbandsmeisterschaft und beim Rennen seines Heimatvereins TV Attendorn, falls dieses stattfinden sollte, wieder im Trikot der Hansestädter starten. Auch Handbiker Jörg Pieper hat im Winter die Farben gewechselt. Der Zweite der WP-Sportlerwahl wechselte vom TV Kleinwiedenest zum Heidelberger "Otto Bock-Team", der zweitgrößten Mannschaft in der deutschen Handbike-Szene. "Ich bin gewechselt, um noch weiter nach vorne zu kommen. Besonders bei der Renntaktik ist es vorteilhaft, im Team zu fahren", erklärt der Lichtringhauser diesen Schritt. Die ersten Wettkämpfe hat Pieper bereits hinter sich gebracht - mit Erfolg. In der Sonne von Dubai konnte er sich in stark besetzten internationalen Rennen auf den Plätzen vier uns sechs behapten. Im Zeitfahren wurde er zudem zehnter. Ein guter Einstand, findet Pieper: "Das war schon ein richtig starkes Feld, mit dem Weltmeister und vielen Paralympics-Teilnehmern."
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P L A T Z 8 F Ü R H A N D B I K E R J Ö R G P I E P E R Frankfurt. (04.11.2008, fr) Mit Platz acht in Frankfurt beendete Handbiker Jörg Pieper (TV Attendorn/TV Kleinwiedenest) die diesjährige Handbike-Citymarathon-Trophy. Damit sicherte sich der querschnittsgelähmte Lichtringhauser wie im Vorjahr den dritten Platz in der „Trophy“. Der WP-Sportler des Jahres von 2006 fuhr zufrieden heim: „Das ist Ok, das war mein Ziel.“ Nicht ganz zufrieden war er mit dem Abschneiden in Frankfurt. Zwar hätte Pieper gegen Sieger Tobias Knecht und Paralympics-Gewinner Heinz Frei nicht um den Sieg mitfahren können, doch eine bessere Platzierung wäre drin gewesen, hätte sich seine Gruppe nicht verfahren. „Der Kurs wurde gegenüber dem Vorjahr geändert. Aber die Streckenposten standen an der Hauswand und haben Kaffee getrunken, statt uns den richtigen Weg zu zeigen. Das hat mich schon geärgert in dem Moment, denn wir hätten den Anschluss nach vorne sicher wieder hergestellt“, so Pieper. Die gerade außer Blickweite geratene Spitzengruppe war richtig abgebogen und über alle Berge. So blieb für den Berlin-Sieger, der den Spurt seiner Gruppe für sich entschied, diesmal nur Platz acht. Der Ärger währte nur kurz, stattdessen geht der Blick nach vorne. Nächstes Jahr soll es weiter aufwärts gehen, in Kürze kommt das neue Bike. „Ich will nächstes Jahr einiges anders machen, das Krafttraining verstärken und mehr draußen fahren“, erklärt Pieper, der seinen Trainingsumfang aber auch aus beruflichen Gründen kaum noch für steigerbar hält. 12.500 Kilometer waren es in diesem Jahr.
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M O U N T A I N B I K E R E R F O L G R E I C H I N L A N G E N B E R G
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Langenberg (13.10.08 fr). Das Saisonende war kalt, aber erfolgreich. Bei Temperaturen von teilweise unter 5 Grad fuhren die Mountainbiker des TV Attendorn beim Langenberg-Marathon in Olsberg-Wiemeringhausen einige beachtliche Ergebnisse heraus.
Das Tandem Matthias Rettler/Meinolf Kniep fuhr auf der Kurzstrecke (43 Kilometer), allen Nachteilen des Doppelfahrrads zum Trotz, einen dreizehnten Platz in der Lizenzklasse heraus. Die Strecke war von den starken Regenfällen an den Tagen zuvor sehr aufgeweicht, zudem mussten schwierige Wurzelpassagen und enge Singletrails bewältigt werden. Das ein Tandem gerade bei solchen Witterungsbedingungen Probleme hat, schilderte Matthias' Bruder Henning eindrucksvoll nach einem Marathon im Frühjahr: "Da hat man ganz schön zu kämpfen. Berghoch, um Grip auf dem Hinterrad zu kiegen, bergab, um das Vorderrad in der Spur zu halten. Ist halt ein Tandem. Manchmal lenkst du im Matsch nach links, doch ca. 130 Kilo wollen wo anders hin. Nachher hat man mehr Muskelkater in den Armen als in den Beinen."
Ebenfalls ragte die Leistung von Katharina Gunkel heraus, die auf der Mittelstrecke (77 Kilometer) nach über vier Stunden den zweiten Platz erreichte. Zur Siegerin fehlten ihr nur drei Minuten.
Wer einmal einen Marathon aus der Fahrerperspektive sehen will, ohne selbst aufs Rad zu steigen, hat im Internet Gelegenheit dazu. Unter http://www.tandem-race.de/page4.php gibt es Videoaufnahmen aus Langenberg und von einigen anderen Marathons in der Region zu sehen.
Alle Ergebnisse im Überblick: 43 Kilometer (1000 HM):
Lizenzklasse Herren: 13. Matthias Rettler und Meinolf Kniep 2:02,03 Stunden
Senioren II: 25. Andreas vom Orde 2:19,55 56. Dietmar Rottmann 2:35,41
Seniorinnen I: 10. Sandra Schulte-Rettler 2:50,13
77 Kilometer (1830 HM):
Senioren I: 10. Frank Arens 3:49,40 Seniorinnen I: 2. Katharina Gunkel 4:22,30
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„ S I E G E R D E S B E R L I N - M A R A T H O N S “
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Berlin. (30.09.08 fr) „Sieger des Berlin-Marathons“ – welcher Sportler würde sich nicht gerne so bezeichnen? Der Lichtringhauser Jörg Pieper gehört seit Sonntag zu denen, die es können. Der seit 2002 querschnittsgelähmte Radsportler triumphierte bei den Handbikern in der Kategorie B und durfte neben einer neuen persönlichen Bestzeit über den ersten Marathon-Sieg seiner Karriere jubeln. Nach 01:13,48 Stunden, vier Minuten schneller als 2007 und eine Minute vor seiner Bestleistung, überquerte er als elfter die Ziellinie. Vor ihm lagen aber nur zehn Fahrer der Kategorie C (siehe „Hintergrund“). „Damit hätte ich nicht gerechnet, da ich mich körperlich und mental gar nicht so gut fühlte. Aber das ist schon genial, es rollte einfach gut“, freute sich Pieper. Der 42-jährige befand sich mit vier weiteren Handbikern seiner Klasse in einer elfköpfigen Gruppe und sprintete zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule zum Sieg. „500 Meter vor dem Ziel war ich noch recht weit hinten. Links haben sich alle getummelt, ich bin rechts raus und an einem nach dem anderen vorbeigefahren. Ich kam mir vor wie auf der Überholspur der Autobahn.“ Vor dem Finale waren aber noch 42 Kilometer zu bewältigen, die nicht nur ein Marathon, sondern auch eine sportliche Sightseeing-Tour entlang den Sehenswürdigkeiten Berlins waren. „Berlin ist ein Erlebnis wert. Auch wegen der Begeisterung der Leute“, so Pieper. Eine Millionen Zuschauer standen nach Veranstalterberichten am Streckenrand Spalier und sorgten schon bei Vorbeifahrt der Handbiker für eine tolle Atmosphäre, da der Hauptlauf nur wenige Minuten später begann. In der Hauptstadt profitierte Pieper auch von schmerzlichen Erfahrungen vorangegangener Wettbewerbe. Als nach einem rasanten Start vor ihm ein Konkurrent ein Loch zu den ersten „C-Fahrern“ reißen ließ, wartete Pieper auf eine Verfolgergruppe, statt auf Biegen und Brechen die Lücke zu schließen. So sparte er, da er auch im Windschatten fahren konnte, die entscheidenden Kräfte fürs Finale. „Ich wollte mir nicht wie in Düsseldorf alleine die Arme blau fahren. Bei uns geht es genauso um Taktik, wie bei einem normalen Radrennen.“ Die Sportart insgesamt erfreut sich großer und wachsender Beliebtheit. So musste in Berlin für die Handbiker eine Teilnehmerbeschränkung von 200 Startern definiert werden. Pieper beobachtet seit langem den sportlichen Fortschritt der Handbiker-Szene: „Meine Zeiten sind in diesem Jahr generell besser geworden. Aber auch die anderen sind schneller unterwegs.“ Mit dem Erfolg in Berlin sind auch Piepers Chancen, seinen dritten Platz in der Gesamtwertung der „Citymarathon-Trophy“ aus dem Vorjahr zu wiederholen, gestiegen. Nach einem mäßigen Start in die sechsteilige Rennserie bei den Marathons in Düsseldorf und Hamburg (Platz sieben und zehn) war dieses Ziel in weite Ferne gerückt, doch mit Platz zwei in Mannheim und dem Sieg in Berlin stehen die Chancen nun wieder gut. Pieper: „Wenn alles optimal läuft, kann ich auch noch weiter nach vorn kommen. Aber darum mach ich mir erstmal keine Gedanken.“ Seine Konzentration gilt den letzten beiden Marathons. Der erste davon steht bereits am Sonntag in Köln auf dem Programm. Hintergrund: Vorraussetzung für die Teilnahme an einem Handbike-Marathon ist eine körperliche Behinderung, welche das Fahren auf einem normalen Fahrrad unmöglich macht. Die Klasseneinteilung orientiert sich dabei am Lähmungsgrad, da die körperlichen Vorraussetzungen der Handbiker, je nach Art der Behinderung, sehr unterschiedlich sind. Jörg Pieper gehört der Klasse B an.
Division C: Fahrer der Division C haben die günstigsten Vorraussetzungen. Ihr gehören Handbiker mit tiefer Lähmungshöhe und Beinamputierte an. Sie können im Knien fahren und haben unter den Handbikern die besten Hebel, da sie, ähnlich wie Ruderer, Arme und Rumpf einsetzen können. Division B: Fahrer der Division B sind im Liegen unterwegs und können neben Schultern und Armen nur einen Teil des Rumpfes unterstützend einsetzen. Division A: Fahrer der Division A, die ebenfalls liegend fahren, sind ab hohen Brustwirbeln querschnittsgelähmt. Bei diesen als „Tetraplegiker“ bezeichneten Menschen ist unter anderem die Funktionalität von Armen und Händen eingeschränkt.
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5 . P L A T Z F Ü R J E S S I K A E C K H A R D T Bad Salzdethfurt. (24.09.08 fr) Mit Platz fünf erzielte Jugendfahrerin Jessika Eckhardt vom TV Attendorn im Finalrennen der Mountainbike-Bundesliga am Wochenende ihr bestes Ergebnis der neunteiligen Rennserie. Auf dem anspruchsvollen Kurs im niedersächsischen Bad Salzdethfurt trennte sich schnell die Spreu vom Weizen. In dem 18 Kilometer langen Wettbewerb ging es vier Mal durch die Altstadt und über Kopfsteinpflaster hinauf zum „Sothenberg“. Künstliche Hindernissen wie Rampen, Flussdurchfahrten und der „Kamelbuckel“ taten ihr übriges. Die Freude der 15-jährigen Oberelsperin wurde nur durch chaotische Zustände auf der Strecke getrübt. „Meine Klasse [U17 weiblich] startete gleichzeitig mit der männlichen U17, den männlichen sowie weiblichen U15-Fahrern und den Hobbyklassen, die ihre Deutsche Cross Country Meisterschaft austrugen. Dies machte das Rennen besonders schwierig, da man keinen genauen Überblick hatte, wo die Konkurrenten sich gerade aufhielten“, so Jessika Eckhardt, die auch ein Sturz nicht aufhielt und am Ende fünfte wurde. Bisher war ein achter Platz in Schotten die beste Bundesliga-Platzierung. Da Jessika bei zwei Wertungsläufen nicht am Start sein konnte, war eine vordere Platzierung in der Gesamtwertung aber nicht mehr möglich.
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B E Z I R K S M E I S T E R C H R I S T O P H E R W E H M E I E R Walpersdorf. (16.09.08 fr) Beim Bergzeitfahren von Walpersdorf zur Siegquelle sicherte sich Radsportler Christopher Wehmeier vom TV Attendorn am Samstag den Titel des Bezirksmeisters in der Jugendklasse. Der 14-jährige Attendorner musste ausnahmsweise in dieser Klasse starten, da es keine Wertung für Schülerfahrer gab. Auf der 6,5 Kilometer langen Strecke, die vor zwei Wochen noch von den Profis bei der Deutschland-Tour unter die Reifen genommen worden war, hatten die Fahrer neben den 300 Metern Höhendifferenz zudem mit starkem, böigem Gegenwind im „flachen“ Abschnitt zu kämpfen, der einen Angriff auf die Bestzeiten vereitelte. Christopher bewältigte den Anstieg in 15:25 Minuten, war schnellster der 15 Teilnehmer seiner Klasse und siegte bei einem Vorsprung von einer halben Minute auf den Zweitplatzierten souverän. Beim Straßenrennen in Dinslaken belegte er am Sonntag zudem Platz 14.
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V O L K S F E S T I N P L E T T E N B E R G B E I M P - W E G Plettenberg (16.09.08 fr) „ Die Atmosphäre ist kaum in Worte zu fassen. Der P-Weg wird in Plettenberg wie ein Volksfest gefeiert, sowohl in der Stadt als auch an der Strecke werden die Fahrer von hunderten Zuschauern angefeuert“, zeigte sich Sandra-Schulte Rettler vom TV Attendorn, eine von weit über 1000 Mountainbikern beim Plettenberger P-Weg-Marathon, beeindruckt vom Flair der riesigen Sportveranstaltung im Märkischen. Beeindruckend waren am Sonntag aber auch die Leistungen der Attendorner. Auf der Kurzstrecke (44 Kilometer, 1052 Höhenmeter) war Jessika Eckhardt, jüngste Starterin im Feld, mit der Zeit von 2:01,27 Stunden die insgesamt zweitschnellste weibliche Fahrerin. „Es war hart und anstrengend, aber ich bin mehr als zufrieden“, freute sich die Oberelsperin. Ihr gleich tat es ihre Teamkollegin Katherina Gunkel als zweite der Wertung der Seniorinnen. Guido Bendikowski, der mit 1:54,37 Stunden die beste Attendorner Zeit fuhr, holte sich Platz 21 insgesamt und Platz fünf in der Seniorenklasse II. Dicht auf den Fersen war ihm Frank Hennes, der achter wurde. „Die Strecke an sich war sehr schnell, aber leider an manchen Stellen, aufgrund des starken Regens an den Tagen davor, noch etwas feucht und schlammig, aber gut fahrbar. Sowohl sehr schnelle Abfahrten als auch Single Trails waren zu bewältigen“, berichtete Sandra Rettler, die zwölfte bei den Seniorinnen wurde. Auf der Langstrecke (85 Kilometer, 2370 Höhenmeter) wurde Simone Berei nach 5:21,44 Stunden vierte der Senioreninnen I. Frank Arens und Matthäus Waller rundeten als 17. bzw. 94. der Senioren I das Attendorner Ergebnis ab.
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M O U N T A I N B I K E - M A R A T H O N M I T D E M T A N D E M Grevenbrück (fr 10.09.08). Ausdauer, Fahrtechnik, Konzentration - das sind die drei wichtigsten Fähigkeiten, die beim sportlichen Ritt durch die Natur, etwa bei einem Mountainbike-Marathon, bei den Sportlern gefragt sind. Ganz besonders gilt dies für die Teilnahme mit einem Tandem an solch einem Event mit bis zu 700 Startern. Auch der stark sehbehinderte Meinolf Kniep vom TV Attendorn fiebert diesen Starts entgegen. Um dem Grevenbrücker auch demnächst diese Leidenschaft zu ermöglichen, war es nötig, ein neues Gefährt zu besorgen. Da ein renntaugliches Tandem preislich mit dem Wert eines guten gebrauchten Kleinwagens mithält und auf kurze Sicht eine Finanzierung aus eigener Tasche unmöglich ist, entschlossen sich seine Vereinskameraden Matthias Rettler und Jürgen Eckhardt eine Spendenaktion zu starten, zu welcher der TV Attendorn und Eckhardts Autohaus in Elspe den ersten Beitrag leisteten. Mit Erfolg - zusammen mit Heiner Schade vom „Heiners-Bike-Shop” Elspe wurde ein Konzept für das Rad erarbeitet und dort in unzähligen Stunden voller Schweißarbeit zusammengebaut.
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Pulheim. (fr 09.09.08) Der Heimatort des Columbia-Sprintstars Gerald Ciolek bleibt ein gutes Pflaster für die Radsportler des TV Attendorn. In diesem Jahr nahm Schülerfahrer Christopher Wehmeier als dritter erneut Blumen vom Herbstklassigker „Wappen von Pulheim” mit nach Hause ans Hellepädchen. Auf dem flachen und windanfälligen Rundkurs machte sich Christopher zur Halbzeit des Rennens mit Moritz Richter (RSC le loup Köln) auf die Verfolgung eines alleinigen Spitzenreiters. Den holte das Duo zwar nicht mehr ein, konnte sich aber mit einigen Sekunden Vorsprung vor dem jagenden, 45 Fahrer starken Feld, nach 24 Kilometern ins Ziel retten, wobei Christopher sich seinem Gefährten geschlagen geben musste. Trotz Schnupfen und schlauchender Klassenfahrt in der Vorwoche fuhr Julian Rottmann, jüngster Fahrer in den Attendorner Reihen, seinen bereits zehnten Saisonsieg ein und gewann die „Meisterschaft von Dortmund”. Der Plettenberger ist seit fünf Rennen ungeschlagen und setzte sich im Sprint nach neun Kilometern gegen seinen Fluchtgefährten Tim Brand (RC Viktoria Neheim) durch. Auch bei Jeremias Born, ebenfalls U11, zeigt die Formkurve nach oben. Er wurde sechster.
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Duisburg. (13.08.08, fr) 24-Stunden-Rennen, eine Domäne des Motorsports, sind mittlerweile auch im Radsport als sportlicher Wettkampf im Kommen. Bei den „24 Stunden von Duisburg” nahm am Wochenende auch Simone Berei vom TV Attendorn teil und wurde mit ihrem 8er-Team in der Mixed-Klasse zweiter. 571 Kilometer legten Berei und ihre Mannschaft, meist Plettenberger, in „Wechselschicht” von Samstag bis Sonntag auf dem alten Industriegelände im Duisburger Norden zurück. „Die Strecke ging über alte Halden, alte Bahntrassen, unter dem Stahlwerk durch, über Eisengitter in zehn Metern Höhe und über Wiesen und Schotter zurück ins Fahrerlager”, berichtete Simone Berei, die vor allem von der Atmosphäre begeistert war. „Die meisten Sportler waren mit Zelten oder Wohnwagen da. Es herrschte Party-Stimmung, es wurde gegrillt, aber es wurde sich vor allem angestrengt.” Trotzdem konnten Berei und Co. „nur” bis zur Nacht mit den Führenden mithalten und wurden am Ende mit knapp zehn Minuten Rückstand zweiter von elf Teams.
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Troisdorf (11.08.08, fr) Schülerfahrer Christopher Wehmeier vom TV Attendorn ist mit einem wahren Paukenschlag in die letzten beiden Monate der aktuellen Radsportsaison gestartet. Mit Platz zwei im Rennen des „RV Blitz Spich” in Troisdorf fuhr der Attendorner seine zweite Saisonplatzierung heraus und schaffte damit erstmals seit drei Jahren den Sprung aufs Siegertreppchen. Auf dem flachen Rundkurs fuhren die etwa 50 U15-Fahrer unter änlichen Bedingungen wie beim zeitgleich, 7800 Kilometer östlich stattfindendem olympischen Damenrennen: Bei strömendem Regen. Nach 15 von 23 Runden setzte sich Christopher vom Hauptfeld ab und machte sich auf die Verfolgung des Spitzenreiters Lukas Wollenhaupt (RSC Le Loup Köln). Diesen konnte er zwar nicht mehr stellen, überquerte aber nach 27,6 Kilometer mit einer halben Runde Vorsprung auf das jagende Feld die Ziellinie und wurde zweiter. Damit bewies der 14-jährige, der sich in diesem Jahr bereits für die Norddeutsche Meisterschaft qualifizieren konnte, dass er mittlerweile nicht mehr nur Rennen mitfahren, sondern auch mit gestalten kann. Dies ist sicherlich auch ein Resultat und Verdienst der individuellen Betreuung seines Trainers Sven Meyer. Eine Duplizität der Ereignisse von Troisdorf gab bei den Nachwuchswettbewerben im hessischen Hanau. Hier sprang in Person von U11-Fahrer Julian Rottmann ebenfalls ein zweiter Platz für den TV Attendorn heraus. Auch der neunjährige jagte alleine und weit vor dem Feld, aber letztens vergebens die Spitze des Rennens, die auch hier Wollenhaupt hieß. Es handelte sich aber um Emily-Sophie, die Schwester des Siegers von Troisdorf. Jonas Sasse als Sieger des Schüler-Hobby-Rennens und Luca Bröcher als vierter der Hobbyklasse U11 komplettierten das gute Attendorner Ergebnis.
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J U L A I N R O T T M A N N R Ä U M T A L L E S A B ! Köln/Attendorn. (09.06.2011 fr) Alles abgeräumt, und das restlos, hat Radsportler Julian Rottmann am vergangenen Wochenende. Meister des Landesverbandes NRW wurde der U13-Schülerfahrer des TV Attendorn bei den Bahnrad-Wettbewerben in Köln-Müngersdorf. Nicht nur das – eingerahmt wurde dieser „goldene Samstag“ von zwei weiteren Siegen auf der Straße. Auf Christi Himmelfahrt gewann Rottmann die 60. Auflage von „Rund in Refrath“ und am Sonntag schlug er in Remscheid beim Rennen „Rund in Lüttringhausen“ zu. Immer mit dabei war Teamkollege Luca Bröcher, der hinter Julian Rottmann ebenfalls tolle Erfolge feiern konnte und Edelmetall aus der Domstadt ins Sauerland holte.
An dieser Stelle könnte man die Schwierigkeiten der jeweiligen Kurse, spannende Rennverläufe und taktische Finessen betrachten. Muss man aber nicht, denn das Ergebnis war in allen Fällen gleich und dokumentierte eine totale Dominanz des 12-Jährigen Plettenbergers. Sowohl auf dem Flachkurs in Refrath (12 Kilometer), eher etwas für kraftvolle Fahrer, als auch in Remscheid (15 Kilometer), wo sich eher die Kletterer heimisch fühlen, beherrschte Rottmann das Geschehen und räumte neben dem Sieg auch sämtliche Prämiensprints ab.
Ein ähnliches Bild bot sich auf der Bahn. Als einziger U13-Fahrer blieb der Gymnasiast bei der 2000 Meter-Einerverfolgung mit 2:57,09 Minuten unter der magischen Marke von drei Minuten, 6,64 Sekunden vor Platz zwei. Bei der Zeit von 42,86 Sekunden im 500 Meter-Zeitfahren war der Vorsprung mit 1,91 Sekunden ähnlich riesig und auch im Punktefahren, wo neben den meisten Punkten noch ein kompletter Rundengewinn gelang, bestand kein Zweifel an den Verhältnissen. Auch die vierte Goldmedaille, die in der Omniumswertung, ging somit logischerweise an den TV Attendorn. Der Titel des Landesverbandmeisters wurde allerdings, anders als in den höheren Nachwuchsklassen, nur einmal (für das Omnium) vergeben.
Auch für Luca Bröcher gingen an diesem Wochenende einige Träume in Erfüllung – zum Beispiel der von einer Medaille im Holzoval. Gleich in der ersten Disziplin schlug Bröcher auf der Albert-Richter-Bahn zu: in der 2000 Meter-Einerverfolgung gewann der Finnentroper mit einer großartigen Steigerung und neuer persönlicher Bestleistung von 3:03,73 Minuten Silber. Zwei weitere Medaillen verpasste der 12-Jährige knapp. Im 500 Meter-Zeitfahren fehlten bei 45,91 Sekunden gerade mal 29 Hundertstel zu Bronze und auch im Omnium (Platz vier) war es nach Rang fünf im Punktefahren nicht weit bis zur zweiten Medaille.
Zum Erfolg auf der Bahn gesellten sich auch bei Bröcher gute Straßen-Ergebnisse. Als Dritter in Refrath, im Schlusssprint nur zwei Radlängen hinter Rottmann, feierte er schon seinen fünften Podiumsplatz in dieser Saison. Am Sonntag war die Luft nach dem anstrengenden verlängerten Wochenende etwas raus – zu einer Platzierung reichte es als Achter in Remscheid allerdings trotzdem.
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Nordenau. (11.08.08 fr) Beim Mountainbike-Marathon in Nordenau (Hochsauerland) waren vor einer Woche auch die Fahrer des TV Attendorn erfolgreich unterwegs. Die auf der trockenen Strecke mit milden Temperaturen guten äußeren Verhältnisse und eine gelungene Organisation lockten ein großes Starterfeld nach Nordenau. Trotz der mit 850 Höhenmetern auf 32 Kilometern recht anspruchsvollen Runde waren damit die Vorraussetzungen für schnelle Rennen gegeben. „Nach der Einführungsrunde im Wald ging es gleich hart hoch, oft über enge Schleppwege. Es war auf jeden Fall ein ziemlich schnelles Rennen. Für mich ist es recht gut gelaufen”, berichtete Matthias Rettler vom TV Attendorn, der in Nordenau schnellster Fahrer aus dem Kreis Olpe war. Im Lizenzrennen der Männer über 32 Kilometer wurde er nach 1:27,49 Stunden siebter. Auf ihrem neu gebauten Tandem mischten Matthias' Bruder Henning Rettler mit Meinolf Kniep das Fahrerfeld auf und kamen, obwohl Tandems auf dem bergigen Terrain stark gehandicapt sind, immerhin auf Platz 18. Alle Ergebnisse im Überblick:
32 Kilometer (850 HM): Lizenzklasse Herren: 7. Matthias Rettler 1:27,49; 18. Meinolf Kniep/Henning Rettler 1:37,17 Senioren II: 7. Frank Hennes 1:44,09; 26. Andreas vom Orde 1:52,43 Seniorinnen I: 5. Sandra Schulte-Rettler 2:11,16
53 Kilometer (1430 HM): Senioren I: 22. Frank Arens 2:44,59 Seniorinnen I: 4. Katharina Gunkel 3:14,32
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R A D Jüngster Radfahrer des TV derzeit erfolgreich in der U11 Klasse (02.07.2008)
Attendorn. (fr) Für große Freude bei den Radsportlern des TV Attendorn sorgen derzeit die jüngsten Fahrer in der U11-Klasse. Hier ist die Nachwuchsarbeit des Vereins derzeit besonders erfolgreich. Allen voran Julian Rottmann hat mit einer Reihe von Siegen auf sein Talent aufmerksam gemacht. So fuhr der neunjährige am vergangenen Wochenende bei der „Drei-Etappen-Fahrt“ in Weilburg neben dem zweiten Platz in der Gesamtwertung durch den Sieg bei der Auftaktetappe seinen fünften Saisonerfolg und zwei weitere Treppchenplätze ein. Zuvor hatte er bereits bei Rennen in Bünde, Büttgen, Ahlen und Frechen ganz oben auf dem Siegerpodest gestanden. Bei der ersten Etappe über 3,6 Kilometer, „Rund um die Jugendherberge“ in Weilburg-Odersbach bewies der Julian Rottmann die besten Kletterfähigkeiten, als er an einem 14 Prozent steilen Anstieg alle Konkurrenten stehen ließ und einen nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg einfuhr. Mit einem „für Julian viel zu großen Führungstrikot“, wie sein Vater Dietmar Rottmann berichtete, ging es in ein 1,3 Kilometer langes Bergzeitfahren. Zwar konnte der neunjährige die Vorjahressiegerzeit um 38 Sekunden pulverisieren, doch zwei Konkurrenten waren nochmals einige Sekunden schneller. Beide sind jedoch einen Jahrgang älter und fahren im nächsten Jahr bereits in der U13. Mit drei Sekunden Rückstand in der Gesamtwertung ging es auf die 23 Kilometer lange und schwere. Julian musste früh den Gesamtführenden Bjoern Traeckner (Wiesbaden) ziehen lassen, konnte sich aber wieder auf Sichtweite herankämpfen und seinerseits alle anderen Fahrer deutlich distanzieren. Trotz beherzter Fahrweise reichte es am Ende „nur“ zu Platz zwei. „Julian war sehr enttäuscht. Das er in der nächsten Saison immer noch U11 fährt und dann eine neue Chance hat, war ihm kein Trost“, so der stolze Vater. Mit 24 Sekunden Rückstand war Julian überraschend zweiter der Gesamtwertung geworden und hatte bereits über vier Minuten Vorsprung auf den drittplatzierten. Auch bei seinen Teamkollegen trägt die Trainingsarbeit bereits Früchte. So platziert sich der Attendorner Jeremias Born bereits regelmäßig unter den ersten sechs und fuhr bereits zehn Mal unter die ersten Zehn. Mit drei Platzierungen in drei Rennen gelang Theo Remmert ein Einstand nach Maß. Nach Platz zehn beim Debüt in Hürth konnte er dies in Bünde wiederholen und wurde am letzten Freitag bei „Rund um den Neheimer Dom“ fünfter.
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Mehr als Geld und Zinsen: Erfolg beim MTB-Marathon in Garmisch (04.06.2008)
Garmisch-Partenkirchen. Am 25. Mai startete die 9. Deutsche MTB Meisterschaft der Sparkassen in Garmisch-Partenkirchen. Auf der Mini-Marathon-Distanz fuhr unser Vereinsmitglied Sandra Schulte-Rettler, Sparkassen-Mitarbeiterin in Finnentrop, in die Spitzengruppe. Gemeinsam mit rund 300 weiteren Startern ging Sandra morgens um 9.00 Uhr bei trockenem aber kaltem Wetter auf die Kurzstrecke. Auf einer technisch sehr anspruchsvollen Schotterpiste, waren insgesamt 33 km und 700 Höhenmeter mit steilen Anstiegen und zum Teil sehr steilen und schwierigen Abfahrten zu bewältigen. Sandra konnte Sie sich im vorderen Drittel des Feldes an einer an manchen Stellen bis zu zwanzigprozentigen Steigung nach vorn arbeiten, leider verlor sie beim Überholen von vor ihr gestürzten Fahrern wertvolle Plätze. Durch ihre beherzte und kraftvolle Fahrweise sowie der Unterstützung der zahlreichen Zuschauer an der Strecke, die das Teilnehmerfeld lautstark anfeuerte, mobilisierte Sandra ihre letzten Reserven und arbeitete sich wieder nach vorne. Mit einer Fahrzeit von knapp 2 Stunden kam Sie als sechste der weiblichen Teilnehmerinnen in der Sparkassenwertung ins Ziel und konnte auch viele, männliche Sportler hinter sich lassen.
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Christopher Wehmeier für Norddeutsche Meisterschaft qualifiziert (21.05.2008)
Attendorn. Radsportler Christopher Wehmeier vom TV Attendorn nimmt in der laufenden Saison langsam aber sicher Fahrt auf. Nachdem dem Schülerfahrer (U15) am Sonntag in Buschhütten beim „10. Ostheldener Radrennen“ als vierter die erste Saisonplatzierung gelang, flatterte den Wehmeiers am Dienstag die Nachricht der Qualifikation für die Norddeutsche Meisterschaft ins Haus und sorgte für große Freude. Die findet am Sonntag in Geilenkirchen statt, wobei die Teilnahme lange Zeit auf der Kippe stand. Ein gutes Ergebnis bei der schweren Landesverbandsmeisterschaft (wir berichteten) reichte letztlich für die erstmalige Qualifikation aus. Am Sonntag mischte sich in Buschhütten die Freude über den vierten Platz mit Ärger darüber, nicht mehr erreicht zu haben. Auf dem topfebenem, einen Kilometer langen Rundkurs hatte sich Christopher schon früh mit drei anderen Fahrern aus dem Staub gemacht. Die Spitzengruppe blieb bis zum Ende vorne, doch im Schlussspurt nach 22 Kilometern musste sich der Schützling von Trainer Sven Meyer seinen Fluchtgefährten geschlagen geben und verpasste den erstmaligen Sprung aufs Siegerpodest seit zwei Jahren. „In den Zwischensprints habe ich wohl zuviel Kraft gelassen“, meinte der Attendorner nachher selbstkritisch. Ein ähnlicher Verlauf des Hauptrennens sorgte bei KT-Profi Dominik Ivo für Verärgerung. Weil sich das Hauptfeld uneinig war und bummelte, gelang C-Fahrer Frederik Katz (aus Krombach), der nach drei der siebzig Kilometer mit einem anderen Fahrer ausgerissen war, ein Sensations-Heimsieg. Zwar bildete im letzten Renndrittel eine elfköpfige Verfolgergruppe mit Dominik Ivo, doch auch die lief nicht rund. Im Endspurt sicherte sich der Grevenbrücker aber immerhin noch einen guten sechsten Platz.
Einen Attendorner Sieg gab es beim Anfängerrennen (Bis zehn Jahre). Da siegte Alexander Heese, Theo Remmert wurde dritter.
Über seine zweite Saisonplatzierung freute sich Juniorenfahrer Felix Terschlüsen, der beim „Wellinghofer Bergkriterium“ (60 Kilometer) siebter wurde.
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K O N T A K T D A T E N
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Markus Hammer, Mattmecke 3, 57439 Attendorn-Petersburg |
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02722/979895 |
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Mail an Markus Hammer |
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Walter Gander, Nelkenstr. 15, 57413 Finnentrop |
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02721/6455 |
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Kreuztal.(25.05.2011) Für die Radsportler des TV Attendorn gab es beim Rundstreckenrennen des Nachbarvereins RSV Osthelden eine ganze Reihe von Erfolgsmeldungen.
U13-Schülerfahrer Luca Bröcher muss zwar weiter auf seinen ersten Saisonsieg warten, landete aber zum bereits dritten Mal auf dem zweiten Platz. Bis zur Hälfte der 18 Kilometer auf dem flachen Rundkurs in Buschhütten fuhren die Schüler ein "Bummelrennen", ehe der Finnentroper gemeinsam mit dem Kölner Timo Funck ernst machte. Beide konnten erfolgreich die Flucht nach vorne antreten und bis zum Zielstrich ihren Vorsprung retten, doch im Spurt musste sich Bröcher um eine knappe Radlänge geschlagen geben.
Ebenfalls weit nach vorne ging es für Jugendfahrer Marvin Kötting. In seinem neunten Rennen gelang dem 16-Jährigen seine dritte und bislang beste Platzierung. Drei Fahrer hatten das Rennen unter sich ausgemacht, ehe Kötting nach 35 Kilometern im Sprint des Feldes Vierter und damit insgesamt Siebter wurde. Nächsten Sonntag wird es für den Plettenberger ungleich schwerer werden - dann startet er nahe Frankfurt/Oder bei der Norddeutschen Meisterschaft über 77 Kilometer, für die er sich bei der Landesmeisterschaft qualifiziert hatte.
Auch in den Anfängerrennen konnte sich der TVA positiv hervortun. Alle acht Kinder waren vorne dabei und hatten eine Menge Spaß. Simon Stachelscheid bei den 8-10-Jährigen sowie Jannis Bröcher bei den bis 7-Jährigen durften als Sieger schon ihre ersten Pokale mitnehmen.
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J E S S I K A E C K H A R D T S T R A H L T M I T S O N N E U M D I E W E T T E Dülmen/Attendorn ( 10.05.2011). Wofür andere löhnen müssen, das erstrampelte sich Radsportlerin Jessika Eckhardt vom TV Attendorn mit ihren schnellen Beinen. Gemeint sind die Blumen zum Muttertag, welche sie bei den Straßen-Meisterschaften des Landesverbands NRW in Dülmen bei den Juniorinnen (U19) gewann. Wichtiger als die vergängliche Beigabe war natürlich die Bronzemedaille, die ihr Günther Schäfer, Fachwart Straße, am Sonntag um den Hals hängte.
Die Oberelsperin strahlte, wie man so schön sagt, mit der Morgensonne um die Wette. Kein Wunder, denn Tiefschläge hat Eckhardt zur Genüge erlebt im letzten und auch schon in diesem Jahr. Umso mehr konnte sie sich an dem schönen Prestige-Erfolg erfreuen. Materialpannen, Stürze, Krankheiten – alles kein Problem diesmal. „Ich bin in guter Form, die Allergien sind bisher kein Problem“, freut sich Eckhardt, dass es in diesem Frühjahr deutlich aufwärts geht.
Auch ärgern darüber, eine bessere Platzierung verpasst zu haben, musste sich die 17-Jährige nicht. Zum einen, weil die vor ihr Platzierten mit ihr im Team „SRM & Posion“ fahren. Dieses fährt zwar nur in der Bundesliga in gemeinsamen Trikots, tritt aber auch sonst als Team auf. Zum anderen war einfach nicht mehr drin. Der flache, aber windanfällige Rundkurs kam anderen Fahrerinnen mehr entgegen.
Siegerin Mieke Kröger (RV Teutoburg Brackwede) ist in einer eigenen Liga unterwegs, fuhr mit einer Soloflucht alles in Grund und Boden und deutet immer mehr das Potenzial an, mal eine erfolgreiche internationale Karriere hinlegen zu können. Im langen Sprint der Verfolgerinnen nach 45 Kilometern hatte Christina Koep (RV Staubwolke Quadrath) um eine Radlänge die Nase vorn, dahinter setzte sich Eckhardt um Reifenbreite vor Vivien Schmidt (RSG Heinrich Böll-Schule) durch.
Marvin Kötting war der zweite vom TV Attendorn, der in Dülmen ein persönliches Ziel erreichte. Der 16-Jährige war in der Jugendklasse zwar weit von einer Medaille entfernt, schaffte aber die anvisierte Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft. Nachdem er beim Sichtungsrennen in Uedem bereits kräftig gepunktet hatte, holte der Gymnasiast bei der LVM mit Platz 21 fünf weitere Punkte für die Sichtungsrangliste des Landesverbandes NRW. Von diesem ist er als einer von 25 Fahrern für die Norddeutsche Meisterschaft, das Qualifikationsrennen zur „Deutschen“, nominiert. Nun können sich die Eltern von Marvin Kötting schon mal nach einer Unterkunft umsehen – das Rennen steigt am Sonntag in drei Wochen um 10.30 Uhr nahe Frankfurt/Oder an der polnischen Grenze. Sie werden es gerne tun und zeigten sich stolz, dass ihr Sohn, der am Sonntag erst sein achtes Rennen bestritt und demnach noch ein Grünschnabel im Straßenradsport ist, schon so gut Fuß gefasst hat.
Nicht ganz so gut lief es für die anderen heimischen Starter. In der Hauptklasse platzierte sich Dominik Ivo erstmals seit Ewigkeiten nicht bei der Landesmeisterschaft. Schon aus der ersten ernsthaften Attacke ging eine elfköpfige Spitzengruppe hervor, in der Ivo nicht selbst, aber sein Team mit zwei Fahrern vertreten war. Entsprechend setzte der Grevenbrücker, ohnehin von Allergien geplagt, nicht nach und rollte nach 100 Kilometern mit dem Hauptfeld ins Ziel. Jeremias Born (Schüler U15) und Christopher Wehmeier (Junioren) mussten dem hohen Tempo auf der windanfälligen Strecke Tribut zollen und frühzeitig die Segel streichen.
Und was war mit Anika Werheit und Julian Rottmann, die im vergangenen Jahr in Attendorn noch Silber geholt hatten? Rottmann konnte nicht starten, da die Klasse U13 nach erstmaliger Hinzunahme bei der LVM in diesem Jahr wieder aus dem Programm gestrichen worden war. Der Plettenberger muss sich also bis nächstes Jahr gedulden, dann darf er in der U15 um Medaillen kämpfen. Für Anika Werheit lief es mäßig, sie rollte in der Frauenklasse als 14. über den Zielstrich. Ihr wäre ein anspruchsvollerer Kurs entgegen gekommen: „Es war ein sehr komischer, ein sehr langsamer Rennverlauf. Im Endsprint lief es dann nicht so. Da war nicht mehr für mich drin.“
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A T T E N D O R N E R Z W E R G E G A N Z G R O ß Attendorn (05.05.2011) Am Wochenende vor den Meisterschaften des Landesverbandes NRW zeigten die Radsport-„Zwerge“ des TV Attendorn ihren „Großen“ schon mal, wie es geht.
So verbuchte Julian Rottmann in Herford Straßensieg Nummer vier in der laufenden Saison. Schon in der ersten von zwölf Runden trat der 12-Jährige an, setzte sich ab und machte das Rennen für sich zu einem Einzelzeitfahren. Teamkollege Luca Bröcher trat am selben Tag andernorts an, nämlich beim traditionellen Sparkassen-Preis in Kaarst-Büttgen. Extrem knapp verpasste der Finnentroper seinen ersten Saisonsieg. Nur der Kölner Timo Funck schob sein Vorderrad eine halbe Radlänge vor Bröcher über den Zielstrich. Eine prima Leistung war das natürlich trotzdem.
Nach ihrem Bruder Luca gingen die jüngeren Geschwister Maite (8) und Janes (6) Bröcher an den Start und eiferten ihm im „1.-Schritt-Rennen“ für Kinder ohne Lizenz nach. Mit Erfolg: Janes wurde Dritter, Maite wurde Sechste. Ebenfalls viel Spaß machte den Attendornern das Rennen der acht- bis elfjährigen. Dort wurde Tom Gloge Fünfter. Die sportliche Leiterin Tanja Hennes freute es: „Ein beachtliches Weekend für die Kurzen.“
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P L A T Z 1 4 I N D E R R A D B U N D E L I S G A F . J E S S I K A E C K H A R D T Nach drei Wertungsrennen in der Juniorinnen-Radbundesliga steht Jessika Eckhardt vom TV Attendorn auf Position 14. Recht gut war es an den ersten beiden Renntagen gelaufen. Nach Platz 13 zum Auftakt im bayrischen Günzach bestätigte Eckhardt ihre Leistung im zweiten Rennen. In Cadolzburg, ebenfalls Bayern, wurde die Oberelsperin Zwölfte und hatte sich bis kurz vor dem Ziel in der ersten Gruppe der Juniorinnen halten können. Weniger gut lief es zuletzt beim dritten der zwölf Wertungsrennen. Dort wurde Eckhardt schon früh im Rennen von heftigen Bauchschmerzen geplagt, die schließlich die Aufgabe erzwangen, wodurch leider zwei Plätze in der Gesamtwertung verloren gingen.
Von solchem Pech verschont blieben die U13-Schülerfahrer des TV Attendorn, die am Sonntag beim Rundstreckenrennen „Rund in Fischeln“ einen Doppelsieg einfuhren. Da die Konkurrenz mit Angriffen der Hansestädter rechneten und darauf lauerten, bei diesen umgehend nachzufahren, ließen es Julian Rottmann und Luca Bröcher auf dem flachen Rundstreckenkurs auf den Zielsprint ankommen. Diese Taktik ging letztlich auf – Rottmann hatte auf der Zielgeraden die schnellsten Beine und bejubelte Saisonsieg Nummer vier, Bröcher wurde Zweiter. Der Finnentroper hat zudem mit Platz drei beim Schülerrennen im Rahmen des Frühjahresklassikers „Rund um Düren“ bereits eine zweite Podiumsplatzierung in seiner Ergebnisliste stehen.
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E X - Z I V I W . B U N D E S T R A I N E R I M B E R E I C H B A H N - A U S D A U E R Welche Gemeinsamkeit haben José Mourinho, Fußball-Lehrer bei Real Madrid, und Sven Meyer, ehemals Radsportler und „Zivi“ des TV Attendorn? Beide beweisen, dass eigener sportlicher Erfolg keine notwendige Bedingung für eine erfolgreiche Trainerkarriere ist. Die Nachricht, die der Bund Deutscher Radfahrer am Donnerstagnachmittag auf seiner Homepage einstellte, hat beim TV Attendorn für Aufsehen und Freude gesorgt. Ihr Inhalt: Sven Meyer ist vom BDR als Bundestrainer im Bereich Bahn-Ausdauer verpflichtet worden und soll den deutschen Bahn-Vierer wieder flott machen. In gewisser Weise hat Meyer den Portugiesen Mourinho sogar abgehängt. Mit gerade mal 26 Jahren – vor zwei Wochen feierte Meyer Geburtstag – bekleidet der gebürtige Plettenberger nun das wichtigste Trainer-Amt im deutschen Bahnradsport.
Ein Erfolg, den sich der TV Attendorn, zu dem Meyer kaum noch Kontakt hat, zumindest zu einem Bruchteil mit auf die eigene Fahne heften darf. Mitfreuen werden sich die ehemaligen Trainingspartner und die vielen Kinder, die Meyer im freiwilligen sozialen Jahr betreut hat, allemal. „Hammerhart. Das kann man kaum glauben. Eine tolle Sache für Sven“, ist auch Andreas Ufer, 1. Vorsitzender des TVA, ob der Nachricht von den Socken. Der Verein, darauf verweist Ufer, war für Meyer ein Wegbereiter. Als Fahrer nahm er in der Hansestadt den Einstieg in den Radsport und im freiwilligen sozialen Jahr von 2005 bis 2006 nahm er an Lehrgängen teil, knüpfte Kontakte und fand vor allem Gefallen an der Betreuung von Sportlern. An Schulen vermittelte er den Radsport und bei den lizenzierten Schüler- und Jugendfahrern fungierte er erstmals als Trainer. Was danach kam, hätte niemand erfinden können. Mit dem Berufsziel Trainer fragte der Student der Sportwissenschaft beim dänischen Radsportverband nach einem Praktikum, wurde genommen und durfte bleiben. Als der Cheftrainer der Dänen, Heiko Salzwedel, nach Olympia 2008 nach Großbritannien wechselte, rückte der Rotschopf in die Verantwortung. Unter seiner Ägide holten die Nordmänner bei der WM 2009 zwei Goldmedaillen, eine davon im Bahn-Vierer, der Königsdisziplin im Velodrom. Trotz der Erfolge trennte sich der dänische Verband vor wenigen Monaten von Meyer, der sein Studium aufgrund der vielen Arbeit vorerst auf Eis gelegt hat. Dann meldete sich der BDR.
Nun soll der junge Trainer das ruhmreiche deutsche Flaggschiff, das in den vergangenen Jahren schwer Schlagseite bekommen hat, wieder auf Kurs bringen. Neben der Mannschaftsverfolgung ist der Plettenberger auch für die Disziplinen Punktefahren, Scratch, Madison und Omnium zuständig. „Obwohl Sven Meyer sehr jung ist, hat er ja bereits bewiesen, dass er mit Spitzensportlern erfolgreich zusammenarbeiten kann und er war unser Wunschkandidat“, so Udo Sprenger, BDR-Vizepräsident im Bereich Vertragssport. Weiter sagt Sprenger: „Er wird sich jetzt direkt an die Arbeit machen und die Leistung der Sportler analysieren. Bei der Weltmeisterschafts-Auswertung Ende Mai wird er dabei sein und gemeinsam mit den anderen Trainern ein Konzept entwickeln, mit dem wir die Leistung des Vierers weiter steigern werden.“
Der BDR plant mit Meyer langfristig und in Hinsicht auf die Olympia 2016 in Brasilien. In Hinsicht auf London 2012 erhofft sich der Verband noch einen Schub, doch nach Stand der Dinge ist wird der deutsche Bahn-Vierer die Qualifikation für die Sommerspiele zum zweiten Mal in Folge verpassen. Nur die besten sechs europäischen Teams fahren zu Olympia, Deutschland liegt als neuntes europäisches Land auf Position zwölf in der Weltrangliste und hat zur Halbzeit der Qualifikation gehörigen Rückstand.
„Aus eigener Kraft können wir es eigentlich nicht mehr schaffen. Aber wir werden natürlich alles versuchen“, sagt Sven Meyer, der einen Tag nach seiner Anstellung schon auf der Suche nach der Erfolgsformel ist: „Ich habe einige Ideen, muss mir aber erstmal einen Überblick verschaffen und die Daten analysieren.“
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B A H N - B R O N Z E I N B Ü T T G E N Büttgen ( 27.03.2011) Bahn-Bronze in Büttgen hat Radsportlerin Jessika Eckhardt vom TV Attendorn am vergangenen Samstag gewonnen. Bei den NRW-Meisterschaften der Juniorinnen wurde die Oberelsperin Dritte in der Einerverfolgung über 2000 Meter. In 2:58,47 Minuten, drei Sekunden hinter Silber, aber 18 Sekunden vor Platz vier, brachte Eckhardt das Rennen hinter sich: „Ich freue mich darüber sehr. Vor allem, weil es erst das zweite Mal in diesem Jahr war, dass ich überhaupt auf der Bahn gefahren bin.“ Eine zweite Medaille verpasste die 17-Jährige nur knapp. Im Zeitfahren über 500 Meter (Platz fünf) fehlten ihr mit der Zeit von 43,88 Sekunden nur 15 Hundertstel zu Bronze. Dominiert wurden die Meisterschaften von der Bielefelderin Mieke Kröger und dem Kerpenerin Christina Koep, die in allen Wettbewerben Gold und Silber einstrichen. Mit beiden gemeinsam startet Jessika Eckhardt in der Rad-Bundesliga für das Team „SRM & Poison“, für das es an den kommenden vier Wochenenden bei den ersten drei Bundesliga-Rennen und bei der Bahnsichtung des Bund Deutscher Radfahrer richtig ernst wird. Für diese Rennen schonte sich Eckhardt beim abschließenden Punktefahren, nachdem sie vor einer Woche beim Auftaktrennen in Bramsche unverschuldet in einen Sturz verwickelt worden war.
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A T T E N D O R N E R N G E L I N G T T O L L E R S A I S O N S T A R T 20.03.2011 So langsam kommt die neue Saison für die Straßenradsportler ins Rollen. Am vergangenen Wochenende sind auch die ersten Lizenzfahrer des TV Attendorn ins Renngeschehen eingestiegen und feierten mit zwei Siegen und einem dritten Platz auch gleich die ersten Erfolge.
Durch die relativ strenge Witterung mussten die 13 Lizenzfahrer des TVA seit dem Trainingsauftakt im November vor allem in den ersten Wintermonaten öfter auf alternatives Training umsteigen, als ihnen lieb war. Langlauf-, Rollen- und Mountainbiketraining, allgemeines athletisches Training in Halle und Fitnessstudio sowie Fahrten zu den Radbahnen nach Köln oder Büttgen füllten die Trainingspläne, als das Straßentraining von Ende November bis Januar zu gefährlich war. Dominik Ivo quartierte sich zeitweise sogar bei Freunden in Köln ein, um am schneefreien Rheinufer trainieren zu können. Der Grevenbrücker, im vergangenen Jahr Erster der NRW-Rangliste für Amateure, ist einer von zwei prominenten Abgängen beim TV Attendorn. Der 23-Jährige wechselt zum neu gegründeten Kontinental-Team „TT Raiko Argon 18" (siehe Interview) und erhält dort eine Profilizenz. Was hat es mit dem Namen des Teams auf sich? „TT" bedeutet Testteam, „Raiko" ist der Radsportgroßhandel von Rainer Kopp, „Argon 18" ist der Name der Hightech-Rennmaschinen des Bonner Betriebs. Ebenfalls ins Profilager wechselt Anna Fischer, die im vergangenen Herbst bei mehreren Bundesligarennen unter die ersten Fünf gefahren war. Sie startet für das Team „Abus Nutrixxion", das als einziges deutsches Frauenteam Profistatus beantragte. Die Geschicke des Teams leitet übrigens der Attendorner Raffael Hennes. Seine Frau Tanja Hennes, die sportliche Leiterin des TV Attendorn, fungiert dort als Cheforganisatorin. Mit Erfolgen der Attendorner Damen ist aber auch ohne Fischer weiter zu rechnen. Anika Werheit, Zweite der NRW-Meisterschaften, Ex-Profi Christina Becker und Anette Rathmann bleiben dem TV Attendorn erhalten. Hinzu kommt Jessika Eckhardt, die als Juniorin in ihre zweite Bundesliga-Saison geht. Auch vom Nachwuchs der Attendorner kann man einiges erwarten, allen voran von den starken Schülerfahrern. Julian Rottmann (U13) gab seinen Konkurrenten am vergangenen Wochenende schon mal einen Vorgeschmack auf das, was sie in dieser Saison erwartet. Mit einem Doppelsieg eröffnete der Plettenberger die Saison. Am Samstag beim 32. Radrennen um den Bramscher Berg (bei Osnabrück) in Niedersachsen hatte es Rottmann mit etlichen Fahrern aus den Niederlanden zu tun, die traditionell eine starke Form aus der Querfeldeinsaison mitbringen. Dennoch blies der Gymnasiast quasi schon mit dem Startschuss zur Attacke und fuhr einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ein. Am Tag darauf, bei der 60. Austragung des Frühjahrsklassikers Köln-Schuld-Frechen war die Konkurrenz gewarnt. Sie hatte die Ergebnisliste von Bramsche gesichtet und ließ dem 12-Jährigen auf dem flachen Rundkurs keine Chance zur Soloflucht. Im Sprint einer vierköpfigen Spitzengruppe hatte Rottmann allerdings erneut die Nase vorn.
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J U L I A N R O T T M A N N S T A R T E T E R F O L G R E I C H I N S N E U E J A H R Kaarst-Büttgen (12.01.2011) . Immerhin drei Radsportler des TV Attendorn konnten sich kurzzeitig dem Winter entziehen, ohne gleich den Flieger in Richtung Süden zu besteigen. Auf der Bahn rollten die Räder, die über einen Monat lang aufgrund des glatten Untergrundes und durch Schneeberge beengten Fahrbahnen nichts auf der Straße zu suchen hatten.
Darüber hinaus brachte der erste Wettbewerb der Saison auch gleich einen ersten Triumph mit sich. Und der war bei der Winterbahnmeisterschaft des Landesverbandes NRW in Kaarst-Büttgen gleich ein doppelter. Julian Rottmann landete auf Platz eins und Luca Bröcher auf Platz zwei in der Omniumswertung der Schülerklasse U13, in welcher die Ergebnisse der vier Renntage addiert wurden.
Mit 106 von 108 erzielbaren Punkten und einer 200 Meter Zeit, die auch in der U15 eine gute Figur gemacht hätte, setzte Julian Rottmann schon mal eine ganz dickes Ausrufezeichen für das neue Jahr. Egal ob im Sprintwettbewerb, über 200 Meter fliegend, auf der Temporunde, im Ausscheidungs- oder Punktefahren oder im Rennen über die unbekannte Distanz – überall war der St. Ursula-Gymnasiast das Maß aller Dinge. Lediglich im Handicap-Rennen gab es „nur“ einen zweiten Platz.
Auch Luca Bröcher, der seine im letzten Jahr noch vorhandenen Hemmungen auf dem ungewohnten Bahnrad abgebaut hat, zeigte eine Topleistung im Holzoval. Regelmäßig rangierte der Finnentroper unter den ersten vier und kam so in der Endabrechnung auf den Silberrang. Komplettiert wurde das Trio durch U15-Schüler Jeremias Born, der sich in seiner Klasse im Mittelfeld bewegte.
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M O U N T A I N B I K E R F E I E R N E R F O L G R E I C H E N A B S C H L U S S Wiemeringhausen ( 14.10.2010). Sundern, Hagen, Wetter, Grafschaft, Wickede, Saalhausen, Nordenau und Wiemeringhausen – das waren acht Stationen der Nutrixxon NRW-Marathon-Trophy 2010. Mit bis zu 1000 Startern pro Rennen hat sich die Mountainbike-Wettkampfserie im vierten Jahr ihres Bestehens national und international einen Namen gemacht. Am Ende der langen Saison konnten auch Fahrer des TV Attendorn einen erfolgreichen Abschluss feiern.
Allen voran Georg Drixelius, der in der Seniorenklasse III 4826 Zähler gesammelt hatte und damit dritter der Gesamtwertung wurde. Zum Sieger fehlten gerade mal 49 Pünktchen. „Oldie but Goldie“ war der Heggener auch beim Finale in Wiemeringhausen, wo es morgens beim Start schon empfindlich kalt war, mittags im Ziel aber fast noch einmal heiß. Beim Marathon, der mit dem langen Anstieg zum Langenberg (843 Meter) auf das „Dach“ von NRW führte, erzielte er in 2:10:15 Stunden über 44 Kilometer (1100 Höhenmeter) als Dritter die beste Platzierung der Attendorner.
20 Minuten schneller war Matthias Rettler, der in der Lizenz-Hauptklasse siebter wurde. Auf der Langstrecke (84 Kilometer, 2100 Höhenmeter) sammelten Frank Arens auf Rang 14 und Andreas Claren auf Platz 11 noch einmal wichtige Zähler für die Gesamtwertung, in der Arens (Senioren I) als Sechster und Claren (Senioren II) als Siebter abschlossen.
Ergebnisse:
Herren Lizenz, 44 km 7. Matthias Rettler 1:50:11 Stunden
Senioren II, 44 km 81. Dietmar Rottmann 2:39:30
Senioren III, 44 km 3. Georg Drixelius 2:10:15 10. Bernd Boike 2:16:34 21. Ralf Weber 2:40:26
Senioren I, 84 km 14. Frank Arens 4:22:53
Senioren II, 84 km 11. Andreas Claren 4:23:03
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E N D S P U R T D E R R A D F A H R E R Attendorn ( 11.10.2010) Die Räder sind im Keller, die Trikots im Schrank, die Beine auf dem Sofa. Der Oktober ist der Ruhemonat für die Straßenradsportler, für die nun – ohne Rad – allenfalls aktive Erholung „erlaubt“ ist, ehe es im November schon wieder mit der 18-wöchigen Vorbereitung für 2011 los geht. Am Ende der abgelaufenen Saison haben die Athleten des TV Attendorn aber noch mal ordentlich zugeschlagen.
Das Glanzlicht setzte Neuzugang Anna Fischer, die beim abschließenden, 114 Kilometer langen Rennen der Frauen-Radbundesliga in Berlin Zehnte wurde und damit in ihrem fünften Bundesligarennen die vierte Platzierung schaffte. Eine Woche zuvor bestritt die 26-Jährige mit ihrer Bundesliga-Truppe „Nutrixxion-Lady“ bei der sechstägigen „Tour Ardèche“ in Südfrankreich auch ihren ersten internationalen Einsatz und wurde dort Zwölfte der Gesamtwertung.
Starke Ergebnisse zum Saisonausklang fuhr Jugendfahrer Christopher Wehmeier ein. Beim „Poco-Cup“ in Werne an der Lippe sprintete der Attendorner vor drei Wochen auf Platz zehn und so zu seiner zweiten Saisonplatzierung. Unter dem Motto „erst siegen, dann fliegen“ lief sein abschließendes Wochenende. Die Saison beendete Wehmeier mit einem, nicht selbst verschuldeten, spektakulären Abflug beim wiederbelebten Klassiker „Rund um die Eigelsteintorburg“ in Köln. Helm und Rad wanderten in die Tonne, Wehmeier ins Krankenhaus, wo es aber nach kompletter Durchleuchtung Entwarnung gab. „Geflogen“ war der 16-Jährige auch am Tag zuvor, da allerdings den Berg hinauf. Beim 6,7 Kilometer langen Bergzeitfahren zur Siegquelle verteidigte Wehmeier seine Vorjahressiege. Und wie: mit der Klasse-Zeit von 14:21 Minuten dokumentierte er seine starke Spätform und einen deutlichen Leistungssprung gegenüber den Vorjahren (2009: 15:34, 2008: 15:24).
Ebenfalls stark am Berg war Schülerfahrer Julian Rottmann unterwegs, der seine Saison mit einem Sieg auf dem schweren Rundkurs in Betzdorf-Bruche beendete. Der „Zwerg“ unter den Attendorner Lizenzfahrern hat die größte Erfolgsliste. Es war der siebte Sieg und die dreißigste Platzierung – und das im ersten Jahr in seiner Altersklasse (U13).
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M A T T H I A S R E T T L E R F E H L T E N N U R 2 M I N U T E N Z U M S I E G Nordenau (08.10.2010). Warm verpackt gingen die Mountainbiker des TV Attendorn bei 8 Grad und Regen beim Marathon in Nordenau (Stadt Schmallenberg) an den Start. Durch den Dauerregen am Vortag war die Strecke sehr feucht und schlammig. Obwohl nahe dem Kahlen Asten zwar sehr viele Höhenmeter zu bewältigen waren, machte der technisch wenig anspruchsvolle Kurs in Nordenau seinem Ruf als sehr schneller Marathon wieder alle Ehre.
Sehr schnell waren auch Matthias Rettler und Georg Drixelius auf der Kurzdistanz. Beide sicherten sich den Silberrang in ihren Leistungsklassen, wobei vor allem Rettler herausragte. Als Zweiter der Lizenz-Hauptklasse, wo ihm zwei Minuten zum Sieg fehlten, wurde er zugleich als dritter Fahrer im Gesamteinlauf der knapp 200 „Kurzstreckler“ im Start- und Zielbereich begrüßt.
Pechvogel des Tages war Frank Arens (Senioren I). Ein Platz unter den ersten fünf wäre auf der Langstrecke drin gewesen, doch daran war nach drei Plattfüßen nicht mehr zu denken. Ganz knapp konnte sich Arens aber immerhin noch unter die ersten Zehn retten. Eine Altersklasse höher (Senioren II) fuhr auch Andreas Claren als Achter unter die ersten zehn.
Hier die Ergebnisse im Einzelnen:
Herren Lizenz, 37 km 2. Matthias Rettler 1:30:42.9
Senioren III, 37 km 2. Georg Drixelius 1:45:07.9
Senioren I, 63 km 10. Frank Arens 3:27:30.6
Senioren II, 63 km 8. Andreas Claren 3:17:57.4
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R U N D I N W U P P E R T A L Wuppertal ( 13.09.2010) Am Wochenende sammelten die Radsportler des TV Attendorn wieder eifrig Platzierungen. Die beste erzielte Anika Werheit, die sich beim Rennen „Rund in Wuppertal“ nur Lokalmatadorin Alexandra Janke geschlagen musste. Im Zielsprint nach 35 Kilometern war sie hauchdünn unterlegen und wurde Zweite. Ebenfalls Blumen in Wuppertal erhielt Julian Rottmann, der in der Schülerklasse U13 auf Rang drei fuhr. Als Siebter in diesem Rennen platziert war der Finnentroper Luca Bröcher. Weiter aufwärts geht es auch für die Fahrer der C-Elite. Bei einem Kriteriumsrennen in Essen über 60 Kilometer fuhr Stefan Zelle erstmals in dieser Saison unter die ersten Zehn und David Schwager bestätigte mit Rang 15 seinen Aufwärtstrend.
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M O U N T A I N B I K E R E R R E I C H E N A L L E T O P T E N P L Ä T Z E Vosswinkel(31.08.2010). Ein mannschaftlich starkes Ergebnis erzielten die Mountainbiker des TV Attendorn am Sonntag beim Wildwald-Vosswinkel-Marathon in Arnsberg-Vosswinkel.
Die vier gestarteten Hansestädter fuhren allesamt in ihrer Altersklasse unter die Top Ten. Matthias Rettler schaffte es im Gesamteinlauf aller Fahrer auf der Kurzdistanz (31,5 Kilometer, 900 Höhenmeter) mit der Zeit von 1:19,14 Stunden sogar auf Platz acht im Gesamteinlauf. Auf Rang sieben bei den Seniorinnen 1 fuhr dessen bessere Hälfte Sandra Schulte-Rettler (2:03:25 Stunden).
Der Marathon führte, abgesehen von den letzten beiden Kilometern, ausschließlich über Forstautobahnen und war dementsprechend ein sehr schnelles Rennen. Da es die Tage zuvor sehr stark geregnet hatte und keiner der Fahrer die Strecke kannte, befürchteten alle das Schlimmste, denn die Wettervorhersage hatte sogar Gewitter vorausgesagt. Die Kurzstreckler hatten Glück: Sie konnten beide trocken ins Ziel fahren, während Andreas Claren und Frank Arens auf der Mitteldistanz (63 Kilometer, 1800 Höhenmeter) das zweifelhafte Vergnügen hatten, bei Sturzregen fahren zu müssen. Claren belegte nach 2:40:31 Stunden Platz fünf bei den Senioren 2, Arens wurde nach 2:44:37 Stunden Achter der Senioren 1.
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D E U T S C H E R S P A R K A S S E N M A R A T H O N L I C H T E N F E L S Lichtenfels ( 31.08.2010). Erst Mutter, dann Meisterin wurde Sandra Schulte-Rettler innerhalb weniger Wochen. Am Wochenende startete die Mountainbikerin des TV Attendorn bei der Deutschen Meisterschaft der Sparkassenmitarbeiter im fränkischen Lichtenfels und gewann dort Gold auf der Kurzdistanz über 25 Kilometer (500 Höhenmeter). Fahrzeit: 1:14:10 Stunden. Zehn Minuten schneller als die beste Verfolgerin war sie damit über die Schotter- und Lehmpiste gebrettert.
„Da wir als Familie und mit Kunderwagen dort waren, war das natürlich was ganz besonderes. Eine Leistung, die mir keiner zugetraut hat mir einem 16 Wochen alten Baby“, zeigte sich die Mitarbeiterin der Filiale in Finnentrop auch stolz auf das Erreichte. Schön ging es auch danach weiter. Am Samstag Abend mit der Siegerehrung, durchgeführt von Biathlon-Olympiasiegerin Kati Wilhelm, am Sonntag mit dem Start ihres Mannes Matthias Rettler beim Frankenmarathon. Über 40 Kilometer und 900 Höhenmeter passierte er nach 1:45:11 Stunden die Ziellinie und wurde damit Siebter.
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J U L I A N R O T T M A N N H O L T S I L B E R B E I M B E R G Z E I T F A H R E N Velbert ( 31.08.2010). Eine Glanzvorstellung boten die Schülerfahrer des TV Attendorn bei den Meisterschaften des Landesverbandes NRW im Bergzeitfahren. Ausgetragen wurden diese im Bergischen Land in Velbert und bescherte den Hansestädtern zwei Platzierungen. Der Finnentroper Luca Bröcher wurde Zehnter und drittbester des Jahrgangs 1999, belohnte sich damit für die Mühen des Trainings am Berg. Noch schneller war Julian Rottmann, ebenfalls noch dem jüngeren Jahrgang der U13 angehörig, der vor guter Kulisse Silber gewann. Nur zehn Sekunden fehlten ihm in der Addition nach zwei Läufen über 6,8 Kilometer auf den Sieger Luca-Felix Happke vom PV Triathlon Witten. Dritter wurde der Neheimer Tim Brand, womit bei der Siegerehrung exakt dasselbe Podium zusammen trat wie bei der Straßen-LVM im Mai in Attendorn. Schon am Sonntag zuvor hatte Rottmann seine Fähigkeiten am Berg unter Beweis gestellt, als er im pfälzischen Stelzenberg die zweite Auflage des „Saunawwelpreis“ souverän gewann. Sieg Nummer Sechs in der laufenden Saison.
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A N N A F I S C H E R F Ä H R T V O N N U L L I N D I E D E U T S C H E S P I T Z E Attendorn ( 31.08.2010). Superlative sollte man sparsam benutzen, doch Anna Fischer ist auf dem besten Wege, die Aufsteigerin des Jahres im Deutschen Frauenradsport zu werden. Sucht man den Namen im Online-Verzeichnis des Bund Deutscher Radfahrer, findet man ein fast jungfräuliches Profil der Athletin des TV Attendorn vor. Nur drei Einträge gibt es dort, aber die haben es in sich. 20. August: Platz 16 beim Albstadt-Etappenrennen für Frauen, 1. Etappe. 21. August: Platz 4 beim Albstadt-Etappenrennen für Frauen, 2. Etappe. 28. August: Platz 4 bei der Deutschen Bergmeisterschaft in Weilheim. Alles bestens besetzte Bundesligarennen, die sie unter der sportlichen Leitung der Attendornerin Tanja Hennes für das Team „Nutrixxion Lady“ bestreitet. Von Null direkt in den weiteren Kreis der deutschen Spitze, ein sensationeller Einstieg im Leistungssport. „Sie ist im Verein und in der Bundesliga ein Shootingstar“, ist auch Hennes von den Socken. Nun fragen sich alle: welche Geschichte steckt dahinter? Eine totale Quereinsteigerin ist die gebürtig aus Bochum stammende und in Großbritannien arbeitende Anna Fischer nicht. Immerhin zwei Jahren betrieb die 26-Jährige den Radsport in Großbritannien recht fleißig neben der Arbeit, aber zunächst noch ohne höhere Ambitionen. Die reiften erst in diesem Frühjahr und als Ansprechpartnerin kam ihr die Attendornerin Tanja Hennes in den Sinn, weil diese regelmäßig beim Sparkassengiro in Bochum (Weltcuprennen), also vor ihrer Haustür, große Auftritte hingelegt hatte. Hennes: „Im Mai kam sie auf mich zu, weil ihr größter Traum war, mal den Giro in Bochum zu fahren. Dafür benötigt sie aber ein Team. Sie hat gefragt, ob sie bei uns fahren darf.“ Sie durfte und erhielt eine Lizenz beim TV Attendorn. Und mischt nun gleich die Bundesliga auf, vor allem dank ihrer Qualitäten am Berg. Beim Albstadt-Etappenrennen gewann Fischer das Bergtrikot und bei der Deutschen Bergmeisterschaft im badischen Weilheim schaffte sie den Sprung in die achtköpfige Spitzengruppe, die nach und nach auf fünf Fahrerinnen zusammenschmolz. Für eine Medaille reichte es leider nicht, denn Madeleine Sandig, Stephanie Pohl (beide Equipe Noris Cycling, ehem. Nürnberger) und Luise Keller (HTC Columbia) hatten im Finale die schnelleren Beine. Dennoch: Welche Leistung Fischer da gelungen war, zeigt ein Blick auf die Abgehängten. Zu denen zählten mit Trixi Worrak, Sarah Düster und Claudia Häussler immerhin drei Fahrerinnen aus dem A-Kader der Nationalmannschaft. „Anna ist wirklich unglaublich. Sie hat ein Riesentalent und frisst alle Tipps auf, die wir ihr geben“, freut sich Hennes über ihre jüngste Entdeckung. Gute Nachrichten aus Weilheim gab es auch vom Attendorner Eigengewächs Jessika Eckhardt. Die Oberelsperin ist wieder im Rennen, biss sich durch und fügte sich nach zwei Monaten gesundheitsbedingter Pause auf Platz 22 bei der Berg-DM der Juniorinnen ein. So leistete auch sie ihren Beitrag zum dritten Platz ihrer Bundesligamannschaft „SRM & Poison“ in der Teamwertung. Ebenfalls erfolgreich war eine weitere der schnellen Attendorner Frauen. Während sich die Bergflöhe in Weilheim maßen, konnte Anika Werheit, zweite bei den NRW-Meisterschaften in Attendorn, das Paderborner Rundstreckenrennen fast im Alleingang für sich entscheiden. Nach dem ersten Drittel setzte sie sich vom Hauptfeld ab, aus dem nur eine Fahrerin folgen konnte. Dies änderte aber nichts an Werheits Siegeswillen, nachdem sie am Vortag in Dellbrück mit einem vierten Platz knapp das Podium verpasst hatte. Im Sprint ließ sie nichts anbrennen und fuhr den Sieg von vorn sicher nach Hause. Gute Platzierungen gab es wie gewohnt in der Schülerklasse. Gleich zweimal vorn mit dabei war der Finnentroper Luca Bröcher, der beim Rennen in Herbram Fünfter und in Paderborn Siebter wurde. Aufs Podium schaffte es Julian Rottmann: Platz zwei in Herbram und Rang drei bei einem Rundstreckenrennen in Witten.
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W E H M E I E R E R K Ä M P F T S I C H 5 . P L A T Z I N N E U Neuss/Köln-Mühlheim.(10.08.2010) Für Radsportler Christopher Wehmeier vom TV Attendorn geht es aufwärts. Im Vorprogramm des Profi-Rundstreckenrennens „Tour de Neuss“ belegte der Jugendfahrer den fünften Platz und erzielte damit seine bislang beste Saisonplatzierung.
Das gelang ausgerechnet auf einem flachen Flitzer- und Sprinterkurs, die eigentlich nicht das Ding von Christopher Wehmeier sind. Doch im Endspurt nach 36 Kilometern, 160 Kurven und 160 Antritten war der Attendorner ganz vorn mit dabei, weil er sich diesmal die Kräfte gut eingeteilt hatte, sich vor der Zielgeraden eine günstige Position erarbeitet hatte und die Formkurve im Allgemeinen nach oben zeigt. Auch die Ranglistenpunkte, die es für Platz 13 beim Wuppertaler Uni-Radrennen und für Rang 12 am Sonntag in Köln-Mühlheim gab, bestätigen dies. Vielleicht ist dies schon ein Verdienst seines neuen Trainers Dominik Ivo, der Wehmeier seit Mai betreut.
Erfolgreich unterwegs war auch wieder U13-Schülerfahrer Julian Rottmann. Der gewann am Freitag das Abendkriterium im pfälzischen Bellheim und wurde am Sonntag zuvor beim großen Preis der Stadt Bad Homburg (Hessen) Zweiter.
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D R I X E L I U S B E I D E M S P A R K A S S E N - G I R O E R F O L G R E I C H Bochum (10.08.2010) Nach seiner Zeit als ambitionierter Lizenzfahrer ist Senioren-Radsportler Georg Drixelius vom TV Attendorn nun ohne jeden Druck als Jedermann-Fahrer unterwegs und ist dort überaus erfolgreich. Das zeigt unter anderem der zweite Platz, den der 59-Jährige am Wochenende beim Bochumer Sparkassen-Giro in seiner Altersklasse, den „Masters 3“, belegte. Aber auch im Gesamtvergleich aller Männer ließ der schnelle Heggener auf Position 28 unter über 300 Startern den Löwenanteil der jüngeren Konkurrenz hinter sich. Auch die Jedermänner erreichten auf dem schweren Bochumer Kurs bei einer Zeit von 75 Minuten über 50 Kilometer noch knapp ein Stundenmittel von 40 Kilometern.
Mit seinem Altersklassensieg in Frankfurt am 1. Mai, den zweiten Plätzen beim MTB-Rennen in Sundern-Hagen und dem „Regio-Loop“ in Much sowie als Dritter der „Velo-Challenge“ in Hannover zeigte Georg Drixelius auch schon in der ersten Saisonhälfte eine tolle Form, die er hofft noch bis zum Saisonende halten zu können.
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D O M I N I K I V O S I E G T B E I M „ D E I C H S T A D T - C U P “ I N N E U W I E D Neuwied (30.07.2010) Sieg für Dominik Ivo. Beim „Deichstadt-Cup“ in Neuwied hat der beste Radsportler des Kreises Olpe am Sonntag erstmals in dieser Saison alle Konkurrenten geschlagen und damit seine starken Ergebnisse der vergangenen beiden Monate gekrönt.
Die Freude von Dominik Ivo, nach drei Jahren mal wieder ganz oben zu stehen, war natürlich riesig. „Es war wichtig, mal wieder gewonnen zu haben. Das ist wichtiger, als alle Ranglisten“, brachte das Aushängeschild des TV Attendorn den Umstand auf den Punkt, dass nichts über das Prestige eines Sieges geht. Das hatte ihm gefehlt, auch wenn die Zeit seit 2007 keine erfolglose war. Schließlich gelangen jeweils problemlos die nötigen Platzierungen zum Klassenerhalt in der A-Klasse, welche die besten Amateure vereinigt. Keine Selbstverständlichkeit.
Angedeutet hatte sich der Erfolg schon lange. Die spektakulären Ergebnisse bei der Thrakien-Rundfahrt (Türkei) hatten Ivo an die Spitze der NRW-Rangliste der Amateure katapultiert, an der er den Vorsprung auch weiter ausbauen konnte. 177 Punkte hat der Grevenbrücker auf dem Konto. Björn Papstein vom SC Wiedenbrück, der erste Verfolger, gerade einmal 95. Beste Aussichten also, auch am Saisonende in zwei Monaten noch oben zu stehen. Auch wenn es hierfür weder Preise noch eine Ehrung gibt. „Diese Rangliste darf man nicht überbewerten. Aber wenn man schlecht ist, steht man da ganz sicher nicht oben“, kommentiert Ivo den Stellenwert der Wertung bei den Sportlern.
Kräftig gepunktet hatte Ivo zuletzt bei der Mainfranken-Tour (UCI-Kategorie 2.2) mit Platz sieben auf der ersten Etappe, Platz zwei beim großen Preis der Kieler Förde und am Samstag, einen Tag vor dem Sieg in Neuwied, als Dritter beim sehr schweren und angesehenen UNI-Radrennen in Wuppertal. Dort fuhr der 22-Jährige nach dem ersten Drittel des Rennens in einer zwölfköpfigen Spitzengruppe, aus der zwei Fahrer kurz vor dem Finale entwischten. Im Sprint der Verfolger setzte sich Ivo durch und dokumentierte einmal mehr seine Endschnelligkeit: „Die hatte ich eigentlich immer. Aber ich trainiere jetzt nicht mehr nur für die langen Dinger und habe deshalb mehr Spritzigkeit.“
Diese machte auch den Sieg in Neuwied möglich. Nach etwa 50 der 78 Kilometer lösten sich zwei Fahrer vom Feld, zu denen Ivo im Alleingang nachträglich aufschließen konnte, bevor er sich auf den Zielgeraden mit einem starken Antritt den goldenen Pokal sicherte.
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P O D I U M S P L A T Z F Ü R A N N E T T E R A T H M A N N Troisdorf. (19.07.2010 fr) Toller Erfolg für Annette Rathmann. Die Radsportlerin des TV Attendorn bewies beim Rundstreckenrennen in Troisdorf-Spich eine gute Nase, ging bei der entscheidenden Attacke mit und durfte sich nach 40 Kilometern über ihren ersten Podestplatz seit 2007 freuen.
In einem guten und international besetzten Starterfeld fuhr die 25-Jährige ab der Hälfte des Rennens in einer dreiköpfigen Spitzengruppe, die das Rennen unter sich ausmachte. Hinter Melanie Hessling vom Team Nutrixxion-Ladys, die sich in der letzten Runde vorentscheidend absetzen konnte, musste sich Rathmann im Sprint um Platz drei der Unnaerin Jana Schemmer geschlagen geben. „Mit dieser Leistung kann Annette wirklich sehr zufrieden sein“, freute sich Tanja Hennes, die sportliche Leiterin des TV Attendorn über den Erfolg ihres Schützlings.
Mit der sechsten Platzierung unter den ersten zehn setzte Rathmann ihren Aufwärtstrend fort und verbesserte sich auf Rang 14 in der NRW-Rangliste. In der Männerklasse wird selbige übrigens weiter deutlich von Dominik Ivo, ebenfalls TV Attendorn, angeführt.
Erfolgreich sind die Hansestädter auch weiterhin in den Nachwuchsklassen, besonders in der Schülerklasse (U13). Der Attendorner Jeremias Born schaffte beim „Dorstener Radsportfestival“ mit Platz zwei seine erste Treppchenplatzierung der Saison, was Luca Bröcher als Dritter in Düren-Merken bereits zum vierten Mal schaffte. Erfolgreich war auch Julian Rottmann: Er errang bei einer Rundfahrt mit drei Etappen im hessischen Weilburg den vierten Rang der Gesamtwertung.
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S A U E R L A N D - T R O P H Y I N W E T T E R B E I 3 8 G R A D Wetter (19.07.2010) . Bei tropischer Hitze von 38 Grad nahmen die Mountainbiker des TV Attendorn den dritten Lauf der Sauerland-Trophy in Wetter in Angriff. Auf dem 48 Kilometer langen und mit 1400 Höhenmetern auch anspruchsvollem Kurs schlugen sich die MTB-Fahrer des TV Attendorn gut.
Der Rundkurs, der als einer der technischsten und konditionell schwierigsten in Nordrhein-Westfalen gilt und kaum Möglichkeiten gibt, mal „die Beine hoch zu nehmen“, wurde auf dem Harkortberg gestartet. Auf dem abwechslungsreichen Kurs, der mit sehr vielen Singletrails, steilen Abfahrten und knackigen Anstiege gespickt war, wurde den Sportlern alles abverlangt. Mit im Programm: die Durchquerung der Innenstadt von Wetter sowie die steilste innerstädtische Straße Deutschlands. Steigung: 25 Prozent. Ein Anstieg, dem sein Ruf vorauseilt und der richtig weh tut.
In der Teamwertung erreichte der TV Attendorn den zehnten Platz. Die Platzierungen im Einzelnen: 15. Axel Hellner 2:41 Stunden, 16. Frank Arens 2:41 h, 24. Andreas Claren 2:46 h, 36. Guido Bendikowski 2:54 h. Lizenzklasse: 24. Sascha Wilkniss 3:00 h.
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S A U E R L Ä N D E R D O M I N A N Z Attendorn (23.06.2010). Seit Wochen von einem Erfolg zum Nächsten eilen die U13-Radsportler des TV Attendorn. Zur Saisonhalbzeit stehen für das Trio Jeremias Born, Luca Bröcher und Julian Rottmann bereits fünf Siege und 31 weitere Platzierungen unter den ersten Zehn zu Buche. Eine fantastische Bilanz, die den Hansestädtern große Freude bereitet, zumal Bröcher und Rottmann auch in der kommenden Saison noch in dieser Klasse an den Start gehen dürfen. Um so einen starken Jahrgang beneidet den TV Attendorn derzeit ganz Westfalen. Bereits Ende Mai hat der Finnentroper Luca Bröcher in Geilenkirchen seinen ersten Saisonsieg gefeiert, während Jeremias Born in den letzten Wochen stark zulegte und seinen ersten Podiumsplatz der Saison als Vierter der Rennen in Allendorf und Bünde zweimal nur knapp verpasste. Stärkster Fahrer des Attendorner Trios ist aber Julian Rottmann, der nach Siegen in Trierweiler, Kreuztal und Bünde in Ahlen seinen vierten Saisonerfolg feierte. Lohn für die Erfolge: Vom Radsportbezirk Westfalen-Mitte wurde der Plettenberger für die Südpfalz-Tour, eines der wenigen Etappenrennen für Schüler, nominiert. In Ahlen erzielten die Attendorner am Samstag ihr bislang stärkstes Mannschaftsergebnis. Alle drei waren in der Spitzengruppe vertreten, wobei Rottmann den Sprint von vorne vor zwei Neheimern gewann, während Born und Bröcher auf den Rängen fünf und sechs einfuhren. Große Überraschung dann für die Kinder, als die Siegerehrung vom sportlichen Leiter von HTC-Columbia, Ex-Profi Rolf Aldag, vorgenommen wurde. Aldag hatte es sich nicht nehmen lassen, an seinem „freien“ Wochenende das Rennen seiner Heimatstadt zu besuchen und erwies sich auch nach der Siegerehrung als ein Star zum Anfassen, gab er doch dem Siegertrio gleich Tips für die nächsten Sprints. Nach soviel Sauerländer Dominanz in Ahlen wollte Streckensprecher Henning Tonn folgerichtig wissen, wieso die Sauerländer so schnell sind. Julian Rottmann zuckte mit den Schultern, aber der Neheimer Nils Seltmann erwiderte trocken und schlagfertig, in Anlehnung an neueste Gerüchte bei den Profis: „Da ist ein Motor im Rahmen.“
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D E U T S C H E M E I S T E R S C H A F T E N E N D E N O H N E E R F O L G Attendorn(24.06.2010). Nicht wie erhofft lief es für die Radsportler des TV Attendorn bei den Deutschen Meisterschaften am vergangenen Wochenende.
Am besten erging es noch Handbiker Jörg Pieper, der für das „Sopur-Team“ bei den Deutschen Meisterschaften im Para-Cycling im badischen Elzach startete. Der querschnittsgelähmte Lichtringhauser fuhr am Samstag beim Bergzeitfahren auf den zwölften Rang. Besser lief es im Straßenrennen, wo Pieper in der Spitzengruppe dabei war und siebter wurde. „Am Samstag war es noch nicht das, wo ich hinwollte, aber das Ergebnis vom Sonntag ist OK für mich“, sagte Pieper, der ganz dicht dran war an den deutschen Vertretern der letzten Weltmeisterschaften und Paralympics.
Anders als gewohnt wurden die Handbiker im Titelrennen nicht in drei Divisionen aufgeteilt. Innerhalb seiner Klasse wurde Pieper inoffiziell Fünfter und Dritter. Warum ausgerechnet und ausschließlich bei Deutschen Meisterschaften die bewährte und sportlich fairere Klassenaufteilung aufgehoben wird, ist nicht nur Jörg Pieper ein Rätsel: „Das ist Schade. Das hat sich wahrscheinlich irgendjemand am Schreibtisch so ausgedacht, damit man nicht so viele Medaillen vergeben muss.“
Kampflos abgeben musste, weil aus privaten Gründen kein Start möglich war, das Tandem Matthias Rettler/Meinolf Kniep die im Vorjahr gewonnen Silber- und Bronzemedaillen.
Gesundheitliche Probleme machten Rennradfahrerin Jessika Eckhardt einen Strich durch die Rechnung. Bei der Deutschen Meisterschaft der Juniorinnen im pfälzischen Bundenthal musste die Oberelsperin aufgrund von Kreislaufproblemen aufgeben.
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I V O S O R G T F Ü R P A U K E N S C H L A G I N D E R T Ü R K E I Tekirdağ/Attendorn ( 09.06.2010). Viel hat man in der laufenden Radsport-Saison noch nicht gehört von Dominik Ivo, doch dafür hat das Aushängeschild des TV Attendorn nun mit einem umso lauteren Paukenschlag auf sich aufmerksam gemacht. Bei der viertägigen „Tour of Trakya“ im europäischen Teil der Türkei sammelte der Grevenbrücker erstmals Punkte für die Rangliste des Weltverbandes UCI, qualifizierte sich für die Deutschen Meisterschaften der Elite und setzte sich an die Spitze der NRW-Amateurrangliste. Ein dritter, ein siebter und ein achter Platz waren seine besten Etappenplatzierungen und in der Gesamtwertung fuhr Ivo auf Rang zehn.
Bei der Rundfahrt der Kategorie 2.2 waren vor allem Profis aus Südosteuropa vertreten, unter anderem die Nationalmannschaften der Türkei, Serbien, Bulgarien und Israel. Als einziges Deutsches Team nahm die Amateur-Renngemeinschaft EGN teil, für die Dominik Ivo in der Radbundesliga in die Pedale tritt. Insgesamt waren 80 Fahrer im welligen Gelände und der Hitze von Thrakien am Start. „Es war gut, dass es nicht mehr waren, weil die Straßen teilweise echt bescheiden waren. Die Hauptstraßen waren in Ordnung, aber auf den Nebenstraßen flogen nur Steine hoch. Dafür war das Rennen landschaftlich ein Traum“, erzählte Ivo.
Die Gesamtwertung konnte er wie der Rest seines sechsköpfigen Teams bereits früh abschreiben, weil auf der schweren Auftaktetappe über 161 Kilometer zehn Fahrer mit deutlichem Vorsprung vor dem Feld das Ziel erreichen. Pech hatte Ivo am zweiten Tag (114 Kilometer), als er in einer gerade dem Feld entwischten Fluchtgruppe einen Defekt hatte und zurückfiel, doch als Vierter des Feldes sprintete er am Ende immerhin noch auf Rang sieben.
Der dritte Tagesabschnitt war der, der Rang drei und zwei UCI-Punkte brachte. Dominik Ivo: „Das waren 166 Kilometer auf und ab. Am Ende sind noch 25 Mann vorn übrig. Ich bin erst zugebaut, kann erst spät in den Wind und werde Dritter. Da wäre sogar noch mehr drin gewesen.“ Auch auf der Schlussetappe über 83 Kilometer stellte der 22-Jährige dann erneut seine Endschnelligkeit unter Beweis, gewann den Sprint der ersten großen Gruppe und wurde Achter.
Nun freut sich Ivo auf die anstehenden Aktualisierungen der BDR- und NRW-Ranglisten, für die er 85 Punkte sammelte. Auf einen Schlag mehr, als in der gesamten letzten Saison. Damit wird er auf nationaler Ebene um Platz 50 herum liegen und in der NRW-Rangliste, die nur Amateure aufführt, deutlich an der Spitze stehen. Der größte Lohn für seine tollen Erfolge ist aber die erstmalige Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften der Elite, an der man als Amateur nur durch den Gewinn der Landesverbandsmeisterschaft oder über den Gewinn von UCI-Punkten teilnehmen kann. In Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) darf sich Ivo also am Sonntag in zwei Wochen mit Jens Voigt, Linus Gerdemann und André Greipel messen.
„Da mit den besten Deutschen Fahrern teilnehmen zu dürfen, bedeutet mir schon sehr viel. Gerade, weil es als Amateur sehr schwer ist, sich zu qualifizieren“, sagt Ivo. Seit gut einem Monat fühlt er sich „in guter Form“, konnte seine PS aber erst jetzt auf die Straße bringen, weil er nach einem schweren Sturz beim Bundesligarennen in Cottbus starke Schmerzen hatte. „Da ging dann nicht viel trotz Form. In der Türkei wurde es besser. Das Wetter war meins, ich hatte Selbstvertrauen weil ich mich gut fühlte und dann kann ich auch richtig schnell fahren“, erklärte der Lehramtsstudent, der trotz Leistungssport an der Universität voll im Zeitplan liegt, seinen Leistungsschub.
Der sportliche Zeitplan hat es übrigens auch in sich. Am Sonntag steht die Deutsche Meisterschaft der U23 beim Klassiker „Rund um die Hainleite“ an, am Wochenende darauf die Mainfranken-Tour und dann die „Deutsche“ der Profis. Diese wird er im nicht Trikot seine Renngemeinschaft, sondern in dem des TV Attendorn bestreiten.
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H A N D B I K E R S T A R T E T M I T G U T E N E R G E B N I S S E N Lichtringhausen. (27.05.2010) Handbiker Jörg Pieper ist mit guten Ergebnissen in die neue Saison gestartet. Der Lichtringhausener mischt auch in diesem Jahr wieder bei der deutschen „Citymarathon-Trophy“ und der internationalen Rennserie „European Handbike Circuit“ vorn mit. Platzierungen unter den besten zehn bei den nationalen Rennen sowie in der ersten Hälfte des Feldes im internationalen Vergleich waren Standard, aber es könnte noch weiter nach oben gehen. „So richtig gut läuft es noch nicht. Ich kriege derzeit nicht den vollen Druck auf den Hebel und laufe der Form noch etwas hinterher“, sagt der querschnittsgelähmte Top-Athlet.
Die besten Platzierungen sammelte der 44-Jährige gleich zu Saisonbeginn, als er beim „Wüstenrennen“ in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, in der Kombinationswertung aus Zeitfahren, Straßenrennen und Bergrennen auf Platz sechs im international besetzten Feld vorfuhr – als bester der vier deutschen Starter. Da hatten sich die Trainingslager auf Lanzarote und mit dem deutschen Nationalteam auf Mallorca ausgezahlt. Bei den weiteren EHC-Rennen legte Pieper in Rosenau (Frankreich, Elsass) Rang 18 nach und beim Einzelzeitfahren in Schenkon, am Sempachersee in der Schweiz, folgte Platz 20. Letzteres war allerdings „eine wahre Regenschlacht, die keinen Spaß gemacht hat“ und zog eine starke Erkältung nach sich.
Bei den Marathons in Deutschland sprangen ein achter Platz in Hamburg und zwei vierte Plätze in Düsseldorf und Mainz (Halbmarathon) heraus. Zwar sind diese Ergebnisse nicht so gut wie im Vorjahr, doch immerhin konnte sich Jörg Pieper bei allen Veranstaltungen in seiner eigenen Zeit verbessern. „Da sieht man auch, dass die Sportart immer professioneller wird“, sagt Pieper, der sich von der Tatsache, in der ersten Saisonhälfte nicht zu den besten drei in Deutschland zu gehören, nicht aus der Ruhe bringen lässt. Dort muss er hin, damit er 2012 an den Paralympics in London teilnehmen kann. „Ich sehe das nicht so eng, entscheidend wird es erst im nächsten Jahr.“
Zumal sich bei ihm auch einiges geändert hat, was sich erst noch einspielen muss. Im Winter ist der Lichtringhauser vom „Otto-Bock-Team“ zum „Team Sopur“ gewechselt. Die Mannschaft des Herstellers von Rollstühlen und Handbikes wird noch professioneller geführt und stellt den Teamgedanken mehr in den Vordergrund als das vorherige Team. Hinzu kommen ein neues Rad, eine neue Sitzposition, ein neuer Trainer und ein neues Trainingsprogramm mit mehr Intervallen. „Auf diese ganzen Sachen muss sich der Körper erstmal einstellen“, sagt Pieper.
Im Sichtungstrainingslager auf Mallorca hatte er ersten Kontakt zum Nationalteam, welches bei den großen internationalen Meisterschaften aber, je nach Stand in der Nationenwertung, nur zwei oder drei Fahrer pro Behinderungs-Klasse starten lassen kann. „Da wollen die natürlich Ergebnisse sehen“, weiß Pieper.
Vor der Sommerpause stehen noch vier Wettkämpfe an. Ein Marathon in Duisburg am Sonntag, die Deutschen Meisterschaften im Straßenrennen und Zeitfahren am 19./20. Juni sowie ein EHC-Rennen eine Woche später in Österreich.
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J A N N I S B R Ö C H E R G E W I N N T C O L O G N E C L A S S I C Köln.(26.05.2010) Als „Ersten Schritt“ bezeichnen die Radsportler die Anfänger-Rennklasse, in der Kinder ohne Lizenz ins Renngeschehen hineinschnuppern können. Dieser erste Schritt war für die Geschwister Bröcher vom TV Attendorn erfolgreich. Bei den „Cologne Classics“ in Köln-Longerich waren etwa 90 Kinder am Start, aufgeteilt in die Altersgruppen 3-5 und 6-8 Jahre. Der fünfjährige Jannis gewann nach 2 Kilometern die ganz souverän, während seine siebenjährige Schwester als Zwölfte bei den „Älteren“ ebenfalls Spaß hatte. Die Geschwister aus Finnentrop haben mit drei Jahren das Radfahren erlernt und fahren seit einem Jahr im Verein. Dort eifern sie ihrem älteren Bruder Luca nach, der bereits in der Lizenzklasse erfolgreich ist.
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(18.05.2010) Die Schülerfahrer der Radsportabteilung des TV Attendorn präsentieren sich weiter in starker Form. Bei den Rennen in der vergangenen Woche holten sie insgesamt sechs Platzierungen, darunter einen Sieg heraus. Ihren besten Tag hatten sie am Sonntag beim „12. Ostheldener Radrennen“ in Kreuztal-Buschhütten, wo Jeremias Born als Neunter durchs Ziel rollte, Luca Bröcher in der ersten Verfolgergruppe auf Rang fünf fuhr und Julian Rottmann mit einer Glanzvorstellung nach 18 Kilometern triumphierte. Eine Glanzvorstellung war es deshalb, weil dem 11-Jährigen das Kunststück gelang, die ältere Konkurrenz im Alleingang zu überrunden. Wegen einer Prämienwertung hatte er sich leicht abgesetzt, doch weil niemand nachsetzte, zog Rottmann durch und auf und davon. „Weil ich Lust dazu hatte“, beantwortete er frech im Siegerinterview bei Rennsprecher Henning Tonn die Frage, warum er sich denn noch so für die Überrundung gequält habe. Mit seinem Erfolg entschädigte er sich für die Rennen am Donnerstag in Refrath und am Samstag in Krefeld, wo es jeweils nur zum undankbaren vierten Platz reichte. Ebenfalls stark in Refrath unterwegs war Luca Bröcher. Der junge Finnentroper war ständig in der Spitzengruppe zu finden und wurde Siebter. Ein schöner Blickfang in Kreuztal war auch das Feld im Anfängerrennen der bis zehn Jahre alten Kinder. Hier wollte der RSV Osthelden Talente sichten, sah aber in erster Linie Attendorner Trikots, weil die Hansestädter das halbe Starterfeld stellten. Auch die Frauen waren in den vergangenen Tagen stark unterwegs. In Refrath verpasste Christina Becker ihren dritten Saisonsieg nur knapp, als sie hinter Nicole Ackermann (RV Edelweiß Kandel) und vor der Finnin Lebistö Lotta zweite wurde. In aufsteigender Form befindet sich Annette Rathmann. Platz zehn auf der Düsseldorfer Könisgsallee und Platz sechs beim Renntag des RSV Aachen, wo Annette Rahthmann Achte wurde, waren ihre ersten Saisonplatzierungen.
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(04.04.2010) Südafrika, ein Land, das aufgrund der Fußball-WM in zwei Monaten in aller Munde sein wird. Dabei hat das Land am Kap der guten Hoffnung das erste sportliche Großereignis bereits hinter sich. Die Rede ist vom „Absa Cape Epic“, dem größten und schwersten Mountainbike-Rennen der Welt, dass es in Zweierteams zu absolvieren galt. Acht Etappen, 755 Kilometer, 14.000 Höhenmeter. Und mittendrin war einer vom TV Attendorn, Stefan Zelle. Er startete im Team mit Flemming Neumann aus Lemgo, einem Freund, den er aus der Triathlon-Bundesliga kennt.
Das Wort "Epic" trägt das Rennen nicht ohne Grund im Namen. Das Rennen ist bekannt für seine schönen Landschaftsbilder, es führt durch den Urwald, über karge Geröllpisten, an und über die schönsten Berge und Seen des Landes. Doch nicht nur deswegen ist es das meist übertragene Mountainbike-Rennen, sondern auch wegen der starken Besetzung.
Der Erfahrungsbericht von Stefan Zelle:
"Das Rennen war ein echter Härtetest für Körper und Seele und wir sind uns nicht immer sicher gewesen, ob wir das Ziel zusammen erreichen werden.
Nachdem ich am Freitag vor dem Start angekommen bin haben wir mit Spannung den ersten Startschuss am Sonntagmorgen herbeigesehnt. Das Vorhaben locker zu starten war dann leider viel zu schnell vergessen und so sind wir die erste Hälfte der ersten Etappe mit dem später siegreichen Damenteam gefahren und ich bin ziemlich daran zugrunde gegangen. Somit hieß es also für die ersten Etappen die Zähne zusammen beißen und überleben.
Während Etappe drei habe ich mich dann so langsam gefangen und wir konnten auch mal richtig Rennen fahren. Das relativ kurze Zeitfahren der fünften Etappe haben wir dann beide im Vollbesitz unserer Kräfte bestritten und konnten dort auch unsere beste Tagesplatzierung erreichen (55 im Männerfeld). In den folgenden beiden Tagen hatte dann Flemming sehr mit einem verdrehten Magen und sehr schmerzenden Knien zu kämpfen, so dass wir wieder etwas eingebremst waren. Die längste Etappe der Tour über 127 Kilometer hat uns somit am sechsten Tag auch 7:44 Stunden beschäftigt.
Am letzten der acht Tage hatten wir aber zum Glück dann beiden noch mal einen recht guten Tag, so dass wir das große Finale beide genießen konnten und mit viel Spaß und Speed ins Ziel Fliegen konnten. Insgesamt ist für uns ein Platz 179 im am Ende noch 440 Teams großen Starterfeld herausgekommen und wir sind einfach froh, dass wir die große Prüfung bestanden haben.
Bis auf einen einzigen Kettenriss sind wir von technischen Problemen verschont geblieben und haben viel während der Woche gelernt. Alles in allem kann man sagen, wir wollten Abenteuer und das ist es auch, was wir bekommen haben.
Eine Erfahrung die es mit den gesammelten Erfahrungen ganz bestimmt zu wiederholen gilt. Wenn auch nicht im nächsten Jahr."
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