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Informationen zur Leichtathletikabteilung |
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3 0 . S I L V E S T E R L A U F V O N W E R L N A C H S O E S T Attendorner mit über 40 Teilnehmern dabei!
Werl/Soest ( 01.01.2012) Der Regen machte Mittagspause, als sich am 31.12. um 13:30 Uhr über 3600 Läufer in Werl auf den Weg ins 15 km entfernte Soest machten. Unter ihnen auch 40 Läuferinnen und Läufer aus Attendorn. Die drei schnellsten Frauen waren Christina Tille 1Std 07 Min 45 Sek, Ulla Kaufmann (TVA) 1:11:15 uns Susanne Michels(TVA) mit 1:11:15. Stefan Wortmann (TVA) mit 1:01:55, Wolfgang Teipel 1:02:27, und Andreas Geyer(TVA) 1:02:32 waren die schnellsten Männer aus Attendorn. Tatjana Weidemann(TVA) könnte mit ihrer Laufzeit von 1:15:04 den dritten Platz im Feld der A-Jugend erringen. Am stärksten vertreten war die Sportkameraden aus Helden. Familie Gabriel macht nicht beim Theaterspielen sondern auch auf der Laufstrecke einen starken Eindruck. Die weiteste Anreise hatten sicherlich Ellena Stumpf und ihr Freund Juan Quiboz aus Venezuela. Die beiden studieren in den USA und haben sich beim Weihnachtsbesuch von Mutter Petra Stumpf zur Teilnahme am Silvesterlauf überreden lassen. Kurz vor dem Start traf Melanie Wensing Sabrina Mockenhaupt im Startbereich . Die Startnummer mit dem Autogramm der späteren Siegerin wird bestimmt ein besonderes Erinnerungsstück bleiben. Alle Ergebnisse der Attendorner können hier [56 KB]
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S I E B E N G E B I R G S M A R A T H O N Aegidienberg ( 13.12.2011) Nachdem der Siebengebirgsmarathon im vergangenen Jahr aufgrund von Schnee und Eis ausgefallen war, fand er in diesem Jahr bei angenehm frostigen Temperaturen wieder statt. Mehr als 500 Marathonläufer waren am frühen Morgen aus ganz Deutschland angereist, um auf der anspruchsvollen, welligen Strecke 42 km zu laufen.
Start und Ziel war in Aegidienberg, in der Nähe von Bad Honnef. Zunächst ging es über gut ausgebaute Wanderwege in Richtung Königswinter. Teilweise folgte die Strecke dem bekannten Rheinsteig. Dann ging es in einem Bogen wieder zurück nach Süden bis über die Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz. Nach endlosen Höhenmetern auf und ab ging es schließlich wieder zurück nach Aegidienberg. Der Zieleinlauf befand sich im stimmungsvollen Bürgerhaus.
4 Läufer vom TV Attendorn hatten sich diesen Lauf als letzten Marathon in dieser langen Saison vorgenommen. Entsprechend stand der Genuss im Vordergrund. Reiner Preuss, Andreas Claren und Petra Stumpf kamen zusammen nach 3 Std 56 min ins Ziel, wobei Petra Stumpf noch unerwartet den 2. Rang in ihrer Altersklasse W50 erreichte, nur eine Minute hinter der Siegerin. Rolf Kaufmann war mit seiner Zeit von 3 Std 46 min auch mehr als zufrieden, war er doch am Tag davor noch mit seiner Frau Ursula einen 50 km Ultramarathon durch den Teutoburger Wald gelaufen.
Jetzt freuen sich alle Läufer auf den wirklich letzten Lauf dieses Jahres, den Silvesterlauf von Werl nach Soest. Wie jedes Jahr fahren rund 50 Teilnehmer aus Attendorn und Umgebung gemeinsam per Bus dorthin, um neben einem wunderbaren Lauf auch noch etwas für den guten Zweck zu tun.
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T R A U M W E T T E R B E I M R O T H A A R S T E I G M A R A T H O N / H A L B M A R A T H O N Attendorn ( 19.10.2011) Mit Temperaturen im niedrigen einstelligen Bereich, in Verbindung mit Sonne pur und strahlend blauem Himmel bot der 8. Rothaarsteigmarathon mit den Läufen über die Marathon- und Halbmarathondistanz allerbeste Laufbedingungen. Er lockte mit insgesamt 1018 Finishern in allen Disziplinen so viele Sportler an den Start wie noch nie in den Jahren zuvor.
Bei diesen guten Bedingungen starteten auch wieder einige Attendorner Läufer und Läuferinnen über die verschiedenen Distanzen. Andreas Ufer, Johannes Lingemann, Astrid Hellner und Susanne Michels gingen auf die um 1 km verlängerte Halbmarathondistanz (22,1 km) mit 425 Höhenmetern. Martin Schmidt und Wolfgang Teipel wagten sich auf die Marathondistanz mit 838 Höhenmetern.
Susanne Michels wurde beim Halbmarathon mit einer Zeit von 2:01:33 Zweite in der Alterklasse W45, Wolfgang Teipel finishte beim Marathon in hervorragenden 3:21:02 und konnte damit ebenfalls den 2. Platz in der Altersklasse M55 belegen. Insgesamt waren sich alle Läufer und Läuferinnen einig: Eine tolle Laufveranstaltung mit einer anspruchsvollen Strecke. Die weiteren Zeiten: Halbmarathon: Astrid Hellner: 2:02:29, Andreas Ufer 1:56:44, Johannes Lingemann, 1:58:10, Andreas Pablo 2:22:14, Volker Flesch-Wolff 2:29:14, Marathon: Martin Schmidt 3:59:18
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2 4 , 4 K M D U R C H D I E G R Ü N E H Ö L L E D E R E I F E L Nürgurgring ( 04.09.2011) Eine Runde um die Legendäre Nordschleife des Nürburgringes mit Ihren fast unendlich vielen Kurven und bis zu 17 % Steigung drehten bei schönsten Bedingungen die Läufer vom TV Attendorn. Astrid Hellner lief als 19. Dame mit einer Zeit von 2:10,32 ins Ziel. Ca. drei Minuten Später als Frank Krampe (links) der für die Strecke 2:07,20 benötigte und somit 281. Finisher war. 2 Stunden 30 hatte Achim Herrmann für die anspruchsvolle Stecke geplant, die er dann auch in 2:29,47 fast Punktgenau absolvierte und somit 683ter Zielläufer war.
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T H Ü R I N G E N - U L T R A M A R A T H O N Fröttstädt ( 04.07.2011) Am vergangenen Wochenende fand zum 5. Mal der Thüringen-Ultra über 100km, mit Start und Ziel in Fröttstädt, nicht weit von Eisenach, statt. Die schöne und anspruchsvolle Laufstrecke mit 2150 Höhenmetern, sowie die außergewöhnlich gute Organisation des Landschaftslaufs, hat die Teilnehmerzahl von Jahr zu Jahr steigen lassen. Die Strecke verläuft größtenteils durch den Thüringer Wald, überquert 2 Mal den Rennsteig sowie den Großen Inselberg.
In diesem Jahr gingen erstmals auch die 3 Ultraläufer vom TV Attendorn, Ursula und Rolf Kaufmann, sowie Andreas Geyer mit seiner Freundin Kristina Tille aus Meissen an den Start. 13 Grad Außentemperatur, sowie hin und wieder mal ein Regenschauer, sind für Langläufer die idealen Vorraussetzungen, um 100km zu laufen.
Für Ursula Kaufmann war es die erste Teilnahme bei einem Hunderter, entsprechend defensiv ging sie den Lauf zusammen mit ihrem Mann Rolf an. Das zahlte sich aus. Sie konnte den Lauf mit konstantem Tempo durchlaufen und erreichte mit ihrem Mann zusammen das Ziel nach 11 Std und 29 min; weit unter der geplanten Zeit. Sie landete damit auf dem 3. Platz in ihrer Altersklasse W45.
Andreas Geyer und Kristina Tille legten von Anfang an ein höheres Tempo ein. Andreas, der bereits einige Hunderter gelaufen ist, erreichte das Ziel mit neuer persönlicher Bestzeit von 10 Std 23 min und wurde damit 3. der Altersklasse M45. Kristina Tille vom SV Elbland Coswig-Meissen, die vor 2 Wochen noch den Biggesee-Marathon gewann, kam nur 3 min nach Andreas ins Ziel und wurde 1. in der Alterklasse W35 sowie 3. in der Gesamtwertung.
Ein weiterer Läufer aus dem Kreis Olpe hat bereits zum 3. Mal am Thüringen Ultra teilgenommen und diesen regelrecht dominiert. Frank Hardenack aus Neuenkleusheim, 2. beim diesjährigen Biggesee-Marathon in Attendorn, wurde in diesem Jahr 2. in der Gesamtwertung des Thüringen Ultra, nachdem er ihn in 2008 und 2010 sogar gewonnen hat.
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H E R M A N N S L A U F V O N D E T M O L D N A C H B I E L E F E L D Detmold (21.04.2011) Als sehr gute Vorbereitung für den 1. Biggesee-Marathon am 18. Juni nutzten 7 Athleten des TV Attendorn den Hermannslauf der vom Hermannsdenkmal in Detmold zur Sparrenburg nach Bielefeld über 31,1 anspruchsvolle Kilometer ging. 599 Meter Bergauf 820 Meter Bergab sowie ca. 100 Treppenstufen galten es auf Sand, Waldboden sowie Kopfsteinpflaster und Asphalt bei bestem Wetter zu überwinden. Viele Zuschauer feuerten nicht nur die 7 neuen Hermänner an, auch die gesamt 7.000 Läufer wurden immer wieder lautstark unterstützt. Thomas Wulf erledigte die Strecke in 2:16,30. Olaf Wojtaszek kam nach 2:30,25 ins Ziel kurz danach war auch Frank Krampe mit 2:40,26 an der Sparrenburg. Unter der Dreistunden Marke mit 2:58,14 blieben Petra Stumpf und Reiner Preuß. Nicht ganz geklappt hat das bei Achim Herrmann der nach 3:07,54 in Bielefeld ankam. Mechthild Hannig Habbel kam nach immer noch guten 4:17,32 erschöpft aber glücklich ins Ziel.
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T R A N S G R A N C A N A R I A 2 0 1 1 Auf Gran Canaria, der beliebten Ferieinsel für sonnenhungrige Urlauber, fand am Karnevalswochenende eine der spektakulärsten Laufveranstaltungen Europas statt, der „Transgrancanaria“. Auf 4 verschiedenen Strecken versuchten mehr als 1400 Teilnehmer Distanzen zwischen 24 und 123 km zurückzulegen.
3 Läufer vom TV Attendorn waren angereist, um sich den Herausforderungen zu stellen. Andreas Geyer und Rolf Kaufmann hatten sich die 123 km lange und mit 8500 m Höhendifferenz schwierigste Strecke ausgesucht. Das Zeitlimit für diesen Lauf betrug 30 Stunden. Ihr Start war am Freitag um Mitternacht am Strand von Maspalomas, im Süden der Insel. Von dort ging es erst am Meer entlang, durch den Nationalpark, über spektakuläre Berglandschaften bis nach Las Palmas, der Hauptstadt im Norden der Insel. Dabei mussten sie auch den mit fast 2000 m höchsten Punkt der Insel überqueren.
Die ungewöhnlich niedrigen Temperaturen und der nächtliche Dauerregen erschwerten die extremen Bedingungen zusätzlich. Mehr als ein drittel der Teilnehmer musste das Rennen aufgrund von Unterkühlung oder völliger Entkräftung vorzeitig aufgeben. Die beiden Attendorner Ultraläufer teilten sich das Rennen jedoch gut ein und kamen nach rund 26 Stunden im Ziel von Las Palmas an.
Für die 42 km lange Marathondistanz, die gleichzeitig der letzte Teil der Ultradistanz war, hatte sich Ursula Kaufmann angemeldet. Mit rund 400 Gleichgesinnten ging es morgens um 10 Uhr auf die technisch anspruchvolle Strecke. Auch auf dieser „kurzen Strecke“ mussten die Teilnehmer einen großen Teil ihrer Verpflegung im Rucksack selbst mit sich führen. Das machte es auf den steilen An- und Abstiegen nicht leichter. Die intensive Vorbereitung zu Hause sowie im Januar auf Gran Canaria zahlten sich jedoch aus. Mit 5 Stunden und 41 min erreicht sie Platz 167 der Gesamtwertung.
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Zürich ( 01.01.2011) Mehr als 560 Läuferinnen und Läufer aus 26 Nationen nahmen in den ersten Stunden des neuen Jahres in Zürich die Laufstrecke entlang des schweizerischen Flusses Limmat unter die Füße. Sogar aus Brasilien, China, Signapur, Südafrika oder Australien reisten die Marathonis an, die sich genau 0:00 Uhr am 1.1.2011 in die Nacht schicken ließen. Auch für mich sollte der Jahreswechsel einmal ganz anders als allgemein üblich verlaufen. Ich freute mich auf diesen nächtlichen Wettkampf. Ziele hatte ich keine, außer Spaß am Laufen zu haben und dem Jahresbeginn eine gewisse Symbolik zu verleihen. Gestartet wurde im Eingangsbereich einer Turnhalle. Der Startschuss fiel und dann ging es unter Feuerwerksgetöse hinaus in die neblige Dunkelheit. Allerdings konnte man kein Auge, sondern nur Ohren für das Spektakel haben. Zu sehr musste man sich auf den teils glitschigen, unebenen, von Stirnlampen beleuchteten Naturweg konzentrieren. Am Anfang der Strecke fanden sich noch vereinzelt Zuschauer am Rande und standen Bewohner einer nahe gelegenen Siedlung auf den Balkonen und schenkten uns ihre Aufmerksamkeit. Die Kolonne der vorbeiziehenden Stirnlampen hatte, offensichtlich einen höheren Attraktivitätswert, als die, ringsum den nebligen Nachthimmel erleuchtenden, Feuerwerke. Leichtsinniger Weise hatte ich 2 Stunden vorm Start noch Spaghetti bolognese und Kuchen gegessen. Meiner Unvernunft war ich mir zwar bewußt, vertraute aber trotzdem auf meinen robusten Magen. Allerdings funktioniert die Verdauung nachts wohl doch etwas anders, als am Tage, so dass ich mich von den Spaghetti noch mehrfach an mein nächtliches Mahl erinnern lassen musste. Mit Verdauungsproblemen hatten aber offensichtlich viele Läufer zu kämpften. Hier und da hockten, durch eigene Stirnlampen bestens beleuchtet, sich erleichternde Läufer im Wald. Noch schöner allerdings stellte sich ein Dixihäuschen, was von innen durch seinen Benutzer beleuchtet wurde, dar. Man hatte den Eindruck, diese XXL-Himmelslaterne hebt sicher gleich ab. Die 42,2 km wurden in 4 Runden entlang des Limmat gelaufen. Vor allem das jeweils 2te Teilstück jeder Runde erforderte hohe Konzentration und Aufmerksamkeit. Wurzeln und spät erkennbare Absätze erschwerten hier das Laufen. Jedoch waren jegliche Holperstellen mit Signalfarbe besprüht. Hier haben die Veranstalter in mühevoller Kleinarbeit sehr gewissenhaft für die Sicherheit der Teilnehmer gesorgt. Verpflegungsstellen gab es alle 5km. Die Betreuer, die sich die Silvesternacht in der Kälte an den Ständen um die Ohren geschlagen haben, waren ausgelassener, fröhlicher Stimmung. Sie wurden es auch nicht leid, uns in jeder Runde wieder ein gesundes neues Jahr zu wünschen. Wasser und Iso wurden lauwarm und mehrsprachig angeboten. Gel, Riegel und Bananen.. perfekt! Auffällig war, dass es während des Laufes keine der sonst so üblichen Gespräche gab. Lag es an der Dunkelheit und der damit verbundenen nötigen Konzentration auf den Untergrund oder daran, dass man nur eine geringe Chance hatte, einen gleichsprachigen Läufer an der Seite zu haben? Bis auf meine selbstverschuldeten Magenprobleme konnte ich den Lauf herrlich genießen. Trotzdem oder gerade deswegen freute ich mich auf den verdienten Zieleinlauf in der Halle. Ich hatte keine Ahnung, an welcher Position ich lief. Mit einer Zeit von 3:40 beendete ich mein Rennen. Nach einer leider nur kühlen Dusche, die der eigentliche Härtetest der Nacht war, sollte nun der Prosecco herhalten. Bedacht hatten wir allerdings nicht, dass Prosecco ja kein Sekt ist und somit ein Korkenzieher nötig gemacht hätte. Das Ding saß fest! So machten wir uns herrlich “unbesekt“ und „unbeweint“ glücklich auf den Weg zum Bahnhof, um unseren Zug in Richtung Unterkunft zu finden. Inzwischen waren silvestergezeichnete Menschenmassen unterwegs und uns wurde nochmal bewusst, wie gut die Entscheidung war, diese Nacht nicht zu „saufen“ sondern zu laufen! Der Neujahrstag sollte für uns keine Kater bereithalten. Weder Kopf- noch Muskelkater! Gegen 7 Uhr am Morgen kamen wir dann doch am Korkenzieher an und konnten auf einen perfekten Jahresbeginn anstoßen.
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S Y L V E S T E R L A U F 2 0 1 0 Der Silvesterlauf von Werl nach Soest bot für die Attendorner Läufer wieder den traditionellen Jahresabschluss. 38 Sportler aus dem Kreis Olpe machten sich bei schlechten Wetterbedingungen auf, die 15km Strecke über die Bundestrasse 1 zu laufen. Aber bereits nach kurzer Fahrzeit steckten die Attendorner mit ihrem Bus eine Stunde in Rönkhausen auf eisglatter Fahrbahn fest. Der Startort in Werl wurde erst um 12:50 Uhr erreicht. Trotz der hektischen Anreise konnten auch in diesem Jahr gute Ergebnisse erzielt werden. Thomas Wulf vom TV Attendorn erreichte nach 0:56:26 das Ziel und wurde als 44 Mann der Gesamtwertung 1. der Klasse M50. Carmen Otto ( LG Südsauerland) wurde nach 1:05:31 Dritte in der Klasse W35 und war als 12 Frau der Gesamtwertung im Ziel. Tatjana Weidemann vom TVA belegte Platz 3. der A-Jugend mit 1:15:02. Obwohl Laufen an sich eine Einzelsportart ist, waren beim 29. Silvesterlauf einige der Läufer mit Partnern unterwegs. Ulrike Wilbrand ( LG Südsauerland) begleitete den sehbehinderten Läufer Meinolf Kniep(TVA) in 1:10:56. Ulla und Rolf Kaufmann vom TVA meisterten die Strecke in 1:17:33. Leonie Klein (TVA) kam gemeinsam mit ihrem Vater Friedrich Klein nach 1:29:52 in Soest an. Die Brüder Uli Gabriel (TVA) und Klaus Gabriel (HCC) waren 1:26:00 unterwegs. Auch Hanna Köster (TVA) und Christoph Köster (TVA) starteten gemeinsam. Diesmal war der Papa mit 1:21:46 aber noch schneller als die Tochter. Doro und Klaus Podransky, beide TVA, legten die Strecke gemeinsam in 1:43:21 zurück.
Die weiteren Ergebnisse: Birgit Brutzer (SC Olpe) 1:13:09, Irmel Klein, Ulla Selter und Petra Stumpf (TVA) 1:21:35, Susanne Michels (TVA) 1:28:58, Martina Biele (LCA) 1:37:40, Mechthild Hannig-Habbel(TVA) wanderte nach rd. 2:25:00 in Ziel. Wolfgang Teipel (CDU) 1:01:59,Thomas Tippman (TVA) 1:03:52, Dominik Hennes (TVA) 1:04:11,Andreas Claren (TVA)1:06:11, Reiner Preuß 1:08:48, Christoph Keseberg (TVA) 1:13:54, Horst Normann (SCSW) 1:13:50, Heinz Köster (SC Olpe) 1:14:06, Andreas Ufer (TVA) 1:19:07, Christian Rieger (FC Schreibershof) 1 :21:42, Achim Herrmann (TVA) 1:22:08, Mario Kaufmann (TVA) 1:23:03, Oliver Kozian (SF Dünschede) 1:26:00, Duschan Pagon (TVA) 1:26:04, Reiner Breddemann 1:29:35, Niko Tamis (SCSW) 1:38:24.
Alle Teilnehmer lobten die eis- und schneefreie Laufstrecke. Es war für die Sauerländer tatsächlich ungewohnt, einmal nicht auf glitschigem Boden zu laufen.
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L Ä U F E R V O M T V A T T E N D O R N B E I M E I S W E I N L A U F
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65 km und 1800 Höhenmeter: „Laufend helfen.“
Bereits zum neunten Mal startete am 11. Dezember frühmorgens in Offenburg der Eisweinlauf. Trotz jeder Menge Schnee in den 2 vorangegangenen Wochen und angekündigtem Regenwetter, starteten ca. 100 Läufer für einen guten Zweck. Zusätzlich hatten ca. 90 Läufer für kürzere Strecken gemeldet.
Die Veranstaltung steht unter dem Motto: „Ausdauer beim Helfen“.
Der Reinerlös der Veranstaltung kommt der Organisation „aktion benni & co“ zu Gute. Diese kümmert sich um Duchenne erkrankte Kinder. Die Diagnose "Duchenne Muskeldystrophie" (= Muskelschwund) bedeutet für die betroffenen Kinder und deren Familien immer noch eine unheilbare, tödlich endende Krankheit.
Die Veranstaltung entpuppte sich als sehr liebevoll und herzlich organisiertes Läufertreffen. Am Vorabend traf man sich in einer Turnhalle in Bühl zu lockerer Fachsimpelei und selbstgebackenem Kuchen, Maultaschen und regionalem Bier. Bezahlt wurde nach eigener Einschätzung in ein Sparschwein. Da die Turnhalle auch gleichzeitig unsere Schlafstätte für diese Nacht sein sollte und am nächsten Morgen das Wecken für um 5 Uhr angesagt war, löschte irgendwer plötzlich so gegen 10 Uhr das Licht. Keiner machte es wieder an. Ich hörte nur noch hier und da ein letztes Geraschel vom Richten der Schlafsäcke. Entweder blieb das, in solchen Unterkünften gefürchtete, Schnarchen in allen Varianten und Tonlagen tatsächlich aus oder ich hatte einen wirklich guten Schlaf?!
Frühmorgens wurden wir per Bus zum Start gefahren. Von Offenburg aus könnte man auch durch die Rheinebene auf einer fast völlig flachen Route nach Baden-Baden laufen, aber das macht doch weniger Spaß. Daher folgt der 65 km lange Eisweinlauf meist dem Ortenauer Weinpfad über viele Weinberge, so dass insgesamt etwa 1800 Höhenmeter zusammen kommen. Diese verteilen sich aber auf sehr viele kurze Auf- und Abstiege. Abgesehen von einigen kurzen Ortsdurchquerungen ist es überwiegend ein Landschaftslauf, abseits aller Straßen.
Das Eigene dieses Laufes besteht auch darin, dass er nicht als Wettkampf ausgetragen wird, sondern als Lauf in der Gruppe. Das Tempo wurde daher sehr sehr moderat angesetzt. Jegliche noch so kleine Anstiege wurden konsequent gegangen. Wir hatten teilweise Mühe, uns warm zu halten. Nach jeweils ca. 10km gab es eine Verpflegungsstelle und mindestens 10min Pause. Fleißige Helfer hatten wieder gebacken und gekocht. Auch lagen an jeder Verpflegungsstelle unsere Gepäckstücke nach Startnummern sortiert bereit. Hier hatten wir dann die Möglichkeit, doch noch die eine oder andere Klamotte drüber zu ziehen.
Das Wetter meint es aber doch gut mit uns. Der angekündigte Regen bleibt aus. Aufgrund des Tauwetters watschen wir eigentlich all die langen Stunden durch Schlamm und Pfützen, teilweise aber auch über noch geschlossene Schneedecke. Unsere Füße haben sich aber letztendlich doch warm geschwommen.Über einen 6er Schnitt sind wir wohl incl. all der Pausen nicht gekommen.
Schließlich kommen wir irgendwann am Abend gemeinschaftlich unter großem öffentlichen Interesse auf dem Baden-Badener Weihnachtsmarkt an. Offizielle Reden verkünden die Spendensummen. Ich hab vergessen, wie viel es war… einzig es wurde kalt. Dementsprechend gab es jetzt ein Gerangel um den angebotenen Glühwein und gebackene Stutenkerle, die hier “Dambedei“ heißen.
Schnell suchen wir uns jetzt den Weg zum Bus, der uns zurück zur Bühler Turnhalle bringt. Ein netter Abend bei hausgemachten Spätzlen, mit Menschen, die man an diesem langen Tag teilweise kennenlernen konnte, rundet das Wochenende angenehm ab.
Nun gab es doch noch für jeden, neben einem Hyazinthentöpfchen, eine kleine Flasche Eisweinlauf-Wein, der wohl ganz ganz alt bei mir werden wird – denn ich erinnere mich gern an diese nette Veranstaltung und hebe das Fläschchen auf!
Bericht von Andreas Geyer
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B E S T Z E I T F Ü R A N D R E A S G E Y E R I N D R E S D E N Dresden ( 18.11.2010) Bei hervorragendem herbstlichen Laufwetter und fantastischem Publikum starteten am vorletzten Oktoberwochenende 1300 Marathonläufer aus insgesamt 43 Nationen beim 12ten Dresdner Morgenpost-Marathon. Eigentlich hatte sich Andreas Geyer vom Jagen nach Bestzeiten abgewandt. Spezialisierte er sich doch inzwischen, während der letzten Jahre, auf Ultramarathons und Extremläufe. Zum persönlichen Jubiläum, dem 50ten absolvierten Marathon/ Ultramarathon, hat er sich jedoch noch einmal eine Bestzeit erkämpfen wollen. Gestartet wurde der Marathon um 10 Uhr auf der Ostra-Allee. Das Wetter bot zunächst optimale Bedingungen. Keine Frage, dass bei 7°C in kurzen Sachen gelaufen wurde. Unmittelbar nach dem Start begann die „Stadtführung der besonderen Art“. Wer nicht um die Siegprämien kämpft, kann den Lauf so richtig genießen. Bereits auf den ersten Kilometern wurde die Elbe zweimal überquert. Von der Marienbrücke und von der Augustusbrücke sah man die berühmte Silhouette Dresdens mit Residenzschloss, Kathedrale, Kunstakademie und Frauenkirche. Nach drei Kilometern erreichte man den Theaterplatz mit Zwinger und Semperoper. In östlicher Richtung folgte nun ein langer schneller Streckenabschnitt an der Elbe entlang bis zum Großen Garten. Während der gesamten Strecke wurden die Läufer von unzähligen Cheerleadern und zahlreichen Musikbands angeheizt. Trommelwirbel, heiße Sambarythmen und ein bestgelauntes Publikum trugen die Läufer über die Strecke. Nach einer Schleife durch den größten Park Dresdens führte die Strecke zurück in Richtung des Zieles für die Halbmarathonis. Wer sich allerdings für den Marathon entschieden hatte, lief noch eine zweite ähnliche Runde und kam dabei nicht nur in den Genuss weiterer sonniger Ausblicke auf berühmte Sehenswürdigkeiten Dresdens, sondern musste nun auch gegen böige Windpassagen kämpfen. Das konnte Kilometer für Kilometer Zeiteinbuße kosten.
War der Blick vom Terassenufer aus auf die drei Schlösser Albrechtsberg, Lingnerschloss und Eckberg am Loschwitzer Elbhang noch so idyllisch, ging der Geyersche Blick doch eher in Richtung Uhr und Geschwindigkeit. Langsam begann er zu ahnen, dass trotz beginnender Kälte und Gegenwind, mehr drin war, als er zu hoffen gewagt hatte. Er spürte mit jedem zurückgelegten Kilometer mehr Selbstvertrauen. Die Beine liefen, die Gedanken badeten schon in Endorphinen pur. Ihm war inzwischen klar: heute stimmt alles! Vorbereitung, Ernährung, Tagesform. Weder Krämpfe noch vergangene Verletzungen würden ihm heute noch in die Quere kommen können. Auf den letzten 10km war A. Geyer ausschließlich auf Einholjagd. Während das Gros der Läufer für die zweite Hälfte des Marathons deutlich mehr Zeit benötigte, konnte er zwei identische Halbmarathonzeiten präsentieren.
Nach 3h:02min:27sec überquerte Andreas Geyer in persönlicher Bestzeit die Ziellinie. Damit konnte er einen 12. Platz in der Altersklasse und den 79. Platz der Gesamtwertung für sich verbuchen. Die magische 3Stunden–Marke ist somit in greifbare Nähe gerückt. Es sei aber nicht sein ausgemachtes Ziel, diese unbedingt knacken zu müssen. Unter dem Eindruck des glücklichen Zieleinlaufes, in der Hand das verdiente alkoholfreie Bier, reifen in seinem Kopf doch schon eher wieder Pläne für die langen Ultras. „Da hat man einfach länger was davon, als von solch kurzen schnellen 42,2km.“
Viedeo zum 12. Morgenpost Dresden-Marathon
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P - W E G M A R A T H O N S I N P L E T T E N B E R G Plettenberg( 16.09.2010) Am vergangenen Wochenende fand die 6. Auflage des bekannten P-Weg Marathons in Plettenberg statt. Der Samstag gehört traditionell den Läufern, am Sonntag dürfen dann die Mountainbiker auf die Strecke. Bei idealem Wetter waren an beiden Tagen je rund 1000 Teilnehmer unterwegs, angefeuert von vielen Hundert Zuschauern an der Strecke und im Start-/Zielbereich. Bei den Läufern am Samstag waren auch wieder zahlreiche Teilnehmer aus Attendorn am Start. Bereits um 6.00 Uhr ging es für Mechthild Hannig-Habbel los. Sie hatte sich für die 67 km Walking Strecke entschieden für die sie 11 Stunden und 24 Minuten benötigte. Beim Halbmarathon über 21 km konnten sich die „Jungen Wilden“ klar gegen die Erwachsenen durchsetzen. Die Ziellinie als erster Attendorner überquerte Dominik Hennes in 1 Stunde 49 Minuten, dicht gefolgt von Benjamin Selter (1:50). Beide gehören noch zur männlichen Jugend. Ebenso noch unter 2 Stunden auf dieser anspruchsvollen Strecke blieben Frank Hennes (1:52) und Sajmir Cela (1:58). Überzeugen konnte auch Nachwuchstriathletin Tatjana Weidemann. In 2 Stunden und 2 Minuten lief sie über die Ziellinie und erreichte damit Platz 10 in der Damenwertung. Platz 12 holte sich Irmgard Klein mit einer Zeit von 2 Stunden und 3 Minuten. Heike Kosch (2:38) errang Platz 81. Auf der 42 km langen Marathonstrecke konnte Ursula Kaufmann (4:28) ihren 3. Platz vom Vorjahr nicht verteidigen. Sie wurde von Petra Stumpf (4:21), beide TV Attendorn, auf den 4. Platz verwiesen. Ein erfolgreiches Rennen absolvierte auch Niko Tamis (4:50) vom SCSW Attendorn. Auch wenn er mit seiner Endzeit nicht ganz zufrieden war, so holte er doch in der Gesamtwertung Platz 46 heraus und in der AK60 sogar den 1. Platz. Für die 67 km lange Ultramarathonstrecke bei der fast 2000 Höhenmeter zu absolvieren sind, hatten sich 2 Läufer vom TV Attendorn entschieden. Mit 6 Stunden und 12 Minuten entschied Andreas Geyer (Rang 7) das vereinsinterne Duell an diesem Tag für sich. Rolf Kaufmann erreichte das Ziel 8 Minuten später mit Rang 8 der Gesamtwertung.
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A T T E N D O R N E R L Ä U F E R E R F O L G R E I C H B E I M R E N N S T E I G L A U F Eisenach ( 18.05.2010) Über 14000 Teilnehmer aus 33 Ländern waren in diesem Jahr wieder bei Europas größtem Landschaftslauf, dem Rennsteiglauf, am Start. Zur Auswahl standen 3 Distanzen, der Halbmarathon, der Marathon und der 73 km lange Supermarathon. Die längste und mit fast 1500 Höhenmetern schwerste der 3 Etappen startete in Eisenach und führte über die Höhen des Thüringer Waldes bis nach Schmiedefeld am Rennsteig.
Der TV Attendorn war in diesem Jahr mit 3 Läufern beim Supermarathon vertreten. Ursula Kaufmann, die sich zum ersten mal dieser Herausforderung stellte, erreichte zusammen mit ihrem Mann Rolf Kaufmann nach 8 Stunden und 46 Minuten das Ziel und errang Platz 115 in der Gesamtwertung. Für Andreas Geyer, auch zum ersten mal am Rennsteig, lief anfangs alles nach Plan. Sehr gut unterwegs musste er nach einem Drittel der Distanz jedoch aufgrund einer Verletzung deutlich Tempo rausnehmen und anschließend einen großen Teil der Strecke gehen. Trotzdem brachte er das Rennen zu Ende und durfte sich nach knapp über 9 Stunden auch als Finisher des Rennsteiglaufes feiern lassen.
Beim Halbmarathon war auch ein ehemaliger Attendorner Läufer sehr erfolgreich. Der jetzt für den Laufclub Erfurt startende Christian Biele erreichte mit einer Zeit von 1 Stunde und 10 Minuten den 2. Platz in der Gesamtwertung, nur wenige Sekunden hinter dem Sieger.
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I N D R E I T A G E N 1 5 5 K M Ü B E R D E N S A U E R L A N D - H Ö H E N F L U G Sauerland ( 10.05.2010) Einige Langstreckenläufer aus Attendorn und Plettenberg hatten sich in diesem Frühjahr einer ganz besonderen Aufgabe gestellt, dem Sauerland-Höhenflug.
Reiner Genuss und echte Herausforderung liegen hier manchmal sehr eng beisammen. Wie kein anderer Wanderweg bietet der Sauerland-Höhenflug grandiose Aussichten und hautnahes Naturerlebnis für jedes Alter und jeden Geschmack. Er durchquert das Sauerland von West nach Ost und verläuft auf Höhen zwischen 400 und 800 Metern, für Läufer eine Strecke mit höchsten Anforderungen.
Das Team hatte sich entschieden, vom hessischen Korbach aus in 3 Tagesetappen bis nach Attendorn zu laufen. Ziel der ersten Etappe war Hallenberg nach 54 km. Von dort aus ging es am nächsten Morgen bei sommerlichen Temperaturen weiter über den Kahlen Asten und Bad Fredeburg bis ins 59 km entfernte Wenholthausen. Am dritten und letzten Tag war es dann nur noch ein Marathon mit 42 km über Weuspert, Lenhausen, Bärenberg bis nach Hülschotten, wo der Erfolg dann noch gebührend gefeiert wurde.
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P A U L - M O O R - B E N E F I Z - M A R A T H O N Bersenbrück (19.04.2010) Bereits zum vierten Mal fand am vergangenen Wochenende in Bersenbrück der Paul-Moor-Benefiz-Marathon statt, bei dem die Läufer eine Ganztageseinrichtung für Kinder und Jugendliche mit geistig/körperlicher Behinderung durch ihre Teilnahme unterstützen. Die Veranstaltung wird ebenso durch viele Prominente unterstützt, unter ihnen auch Schirmherr Ministerpräsident Christian Wulff, Olympiasiegerin Heike Drechsler und der ehemalige Fußballmanager Rudi Assauer.
Drei Läufer vom TV Attendorn hatten sich früh morgens ins Osnabrücker Land aufgemacht um am 50 km Ultralauf teilzunehmen. Vom Start in Osnabrück aus ging es über verkehrsarme Nebenstraßen durchs Nettetal und durchs Wiehengebirge. Anschließend durchquerte man das Gebiet der historischen Varusschlacht bei Kalkriese bis man nach 50 km das Ziel in Bersenbrück erreichte.
Andreas Geyer benötigte für die Distanz 4 Stunden und 25 Minuten und erreichte damit Platz 16 der Gesamtwertung. Für eine Überraschung sorgte Ulla Kaufmann bei ihrem ersten Lauf über 50 km. Sie gewann den Wettbewerb in der Damenhauptklasse mit einer Zeit von 4 Stunden und 53 Minuten, mehr als 20 Minuten vor der Zweitplatzierten. Begleitet wurde sie von ihrem Mann Rolf Kaufmann, der zeitgleich mit ihr ins Ziel lief.
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E R F O L G R E I C H E S M A R A T H O N D E B Ü T I N A T T E N D O R N Attendorn (05.04.2010) Zum ersten privat organisiertem Marathon am Biggesee hatte Rolf Kaufmann vom TV Attendorn am Karfreitag eingeladen. Die Idee war, gemeinsam, in lockerer Atmosphäre, ohne Zeitdruck, einen kompletten Marathon, oder auch weniger, in heimischer Gegend zu laufen. Rund 20 Teilnehmer aus dem Kreis Olpe, einer sogar aus Wetzlar, waren zu dem Lauf erschienen. Einige, um ihn als Vorbereitung für einen späteren Hauptlauf zu nutzen, die anderen, um gemeinsam eine längere Trainingseinheit am Feiertag zu absolvieren. Zu laufen waren 3 hügelige Runden mit Start in Waldenburg auf der traditionellen Sonntagsstrecke der Attendorner Läufer. Nach jeder Runde gönnte man sich eine kurze Pause in der man sich ausreichend verpflegen konnte. Insgesamt 8 der Läufer, mehr als erwartet, absolvierten die komplette Distanz über 42 km. Den anderen reichten 1 oder 2 Runden.
Das schöne Wetter und die guten Rahmenbedingungen sorgten bei den Teilnehmern für eine ausgelassene Stimmung. Ähnliche Veranstaltungen sollen deshalb in Zukunft öfter durchgeführt werden. Angesprochen sind hierbei nicht nur die bereits erfahrenen Marathonläufer, sondern auch die Läufer, die momentan noch auf kürzeren Strecken unterwegs sind.
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U L T R A L Ä U F E R E R Ö F F N E N M A R A T H O N S A I S O N I N R O D G A U Rolf Kaufmann und Andreas Geyer vom TV Attendorn laufen 50km Ultramarathon.
Rodgau(30.01.2010) Wer als Ultraläufer unterwegs ist, der kommt nach Rodgau. Der Ultramarathon über 50 km in der Hessischen Provinz ist Kult. Liefen im letzten Jahr noch 530 Läufer über die Ziellinie, so waren es in diesem Jahr nur 410 von 654 Startern. Angemeldet hatten sich ursprünglich sogar über 1100 Läufer. Wegen der extremen winterlichen Bedingungen waren viele allerdings erst gar nicht angereist. Obwohl die Veranstalter sich die größte Mühe gegeben hatten die Strecke zu räumen, stellte der vereiste 5 km Rundkurs eine enorme Herausforderung für die Läufer dar. Eis und Schnee, dazu ein kalter Wind bei frostigen Temperaturen, führten viele Teilnehmer bereits früh an ihre Belastungsgrenze. Trotz der guten Stimmung an der Strecke beendeten viele schon nach wenigen Runden das Rennen vorzeitig. Nicht so die beiden Attendorner Ultraläufer Rolf Kaufmann und Andreas Geyer. Die außergewöhnlichen Bedingungen führten zwar dazu, dass die beiden nicht wie geplant zusammen diesen Lauf „finishen“ konnten, aber sie erreichten doch beide das Ziel. Nach 4Std 35min beendete Rolf Kaufmann die letzte von 10 Runden mit dem 111 Platz. Andreas Geyer musste aufgrund einer Verletzung die letzten 10km gehend bewältigen und erreichte das Ziel dennoch nach 4Std 58min mit einem guten 199 Platz.
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S I L V E S T E R L A U F V O N W E R L N A C H S O E S T Werl/Soest (02.01.2010) An der 28. Auflage des Silvesterlaufes von Werl nach Soest nahm auch in diesem Jahr eine Abordnung aus Attendorn teil . Zum zehnten mal fuhren die Attendorner gemeinsam mit dem Bus zu inoffiziellen Jahresabschlussfeier der Läufer. 50 Personen machten sich am Silvestertag in Attendorn auf. Bei kühlem Schmuddelwetter und leichtem Nordostwind machten sich die Läufer um 13:30 Uhr in Werl auf den Weg über die B1 nach Soest. Unter den über 6600 Teilnehmern konnten die Attendorner gute Platzierungen erreichen. Tanja Hennes T V Attendorn (TVA) 1 :12 :42, Ulla Kaufmann (TVA)1 :13 :14 und Ulla Selter (TVA) 1:19:03 führten mit guten Ergebnissen die Attendorner Frauenwertung an.
Schnellster Attendorner war wie im Vorjahr Christoph Klein (TVA). Er erreichte Soest in 0:56Min 36 Sek. Das war Platz 4 in der Alterklasse M35 . Christoph Keseberg (TVA) belegt mit hervorragenden 1:00:03 den 2. Platz in der Klasse M50. Michael Wulf (TVA) war als Dritter der Attendorner Gruppe nach 1:00:23im Ziel. Wenn es eine Sonderwertung für Kommunalpolitiker gäbe, hätten Wolfgang Teipel 1:02:08 und Wolfgang Hilleke 1:13:06 bestimmt den erste Plätze belegt. Besonders erfreulich ist, dass in diesem Jahr vierzehn Teilnehmer erste Wettkampferfahrungen bei einer solch stimmungsvollen Großveranstaltung sammeln konnten.
Interne Buswertung des Silvesterlaufes 2009 [14 KB]
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S T A R T B E I M Ä L T E S T E N S T A D T - M A R A T H O N D E U T S C H L A N D S Frankfurt Am 25. Oktober fand mit dem COMMERZBANK Frankfurt-Marathon der letzte diesjährige große und zugleich älteste Stadt-Marathon Deutschlands statt. Bei noch sommerlichen Temperaturen startete vor den ca. 12.600 ambitionierten Nicht-Profis das vermutlich hochkarätigste Spitzenfeld, welches in diesem Jahr gemeinsam bei einem Rennen über die klassische Marathon-Distanz von 42,195 km angetreten ist. Allein 15 der teilnehmenden – vorwiegend kenianischen – Läufer konnten Bestzeiten von unter 2:09 Stunden vorweisen. Demzufolge gewann der Sieger nicht unerwartet in neuer Streckenrekordzeit von 2:06:14 Stunden. Mit am Start waren auch Thomas Wulf und Reiner Preuß vom TV Attendorn. Thomas Wulf, der in diesem Jahr aufgrund einer langwierigen Verletzung nur unregelmäßig systematisch trainieren konnte, war angesichts dessen mit seiner Zeit von 3:00:33 Std. und dem 456. Gesamtrang sehr zufrieden. Zudem belegte er als Mitarbeiter des Marathon-Veranstalters und Namensgebers, der COMMERZBANK AG, in der separaten Firmenwertung den 3. Platz von 145 Teilnehmern. Reiner Preuß finishte als 1.449. der Gesamtwertung in 3:22:04 Std. und ließ damit 85 Prozent aller ins Ziel gekommenen Teilnehmer/innen hinter sich. Seine persönliche Bestzeit verfehlte er lediglich um ein paar Sekunden.
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M A R A T H O N I S L A U F E N D E N K O M P L E T T E N R O T H A A R S T E I G Attendorn ( 09.10.2009) Die Läufer des TV Attendorn planten einen Lauf ohne Wettkampfbedingungen zu organisieren. Es sollte für jeden Teilnehmer die Möglichkeit geben, seine für ihn geeignete Distanz zu laufen. Die Geschwindigkeit des langsamsten Läufers bestimmte das Tempo. Ausgesucht wurde der Hauptweg des Rothaarsteigs mit einer Länge von156 km. Diese Distanz wurde in drei Tagesetappen aufgeteilt und jeder Tag durch eine längere Pause von ca. 2 Stunden unterbrochen. Jeder der Athleten konnte entscheiden, wie lange und wie oft er laufen möchte. Gestartet wurde am frühen Freitagmorgen mit der ersten Tagesetappe von 52 km auf dem Marktplatz in Brilon, Richtung Süden, vorbei an der Möhnequelle und den Bruchhauser Steinen. Hier legten die Läufer die erste kleine Pause ein. Danach ging es weiter bis zu den „Lenneplätzen“, wo die Läufer dann übernachteten. Am nächsten Morgen kamen weitere Läufer aus Attendorn hinzu, um die zweite Etappe gemeinsam zu meistern. Sie führte über den Bergweg, der den Waldskulpturenweg kreuzt und dann weiter zur Überquerung der Hängebrücke, am Rhein-Weser-Turm vorbei und endete in Lützel, einem kleinen Ortsteil südöstlich von Hilchenbach. Den letzten Tag empfanden die Athleten als den Schwierigsten, welches nicht nur an dem anspruchsvollen Profil lag, sondern auch an der Tatsache, dass die vorangegangenen Tage schon sehr anstrengend waren. Diese Etappe verlief entlang der Eder, dann zur Quelle der Sieg, danach streifte man knapp das Nachbarbundesland Hessen und erreichte schließlich Dillenburg. Im Ziel fielen sich die überglücklichen Läufer in die Arme, 156 Kilometer und 3200 Höhenmeter, es war geschafft! Drei Läufer vom TV Attendorn liefen die gesamte Distanz. Ein gelungenes Laufwochenende in beeindruckender Natur und sehr viel Spaß waren sich alle Läufer einig. Die ganze Aktion war sehr gut organisiert und wurde durch die Fahrzeugbegleitung von Yvonne Geyer und Achim Hermann erfolgreich abgerundet. Sie waren es, die dafür Sorge trugen, dass an jeder Verpflegungsstelle ausreichend Getränke, Speisen und auch das Gepäck zur Verfügung standen.
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3 A T T E N D O R N E R N B E I M 1 0 0 K M U L T R A M A R A T H O N V O N B I E L Biel ( 15.06.2009) Die Teilnahme beim legendären 100 km Lauf von Biel gilt als Krönung bei den Ultramarathonläufern. Am vergangenen Wochenende fand die 51. Auflage des ältesten europäischen Laufes dieser Art im schweizerischen Kanton Bern statt. Eine ganze Nacht lang die Natur erleben und frühmorgens beim ersten Vogelgezwitscher dem Sonnenaufgang entgegen zu laufen – allein schon diese Vorstellung hat etwas für sich. Aber das ist eben nur die eine Seite der Medaille. Denn der Bieler 100er ist andererseits eben nicht ein lauschiges Nachtläufchen, sondern für einen „Normalkost“ gewöhnten Marathonläufer vor allem eines: ein verdammt langer Kampf mit sich selbst. Rund 2000 Läufer drängten sich abends um 22.00 Uhr am Start bevor es auf die „Nacht der Nächte“ ging. Unter ihnen auch Andreas Claren, Rolf Kaufmann und Andreas Geyer, 3 Ausdauersportler vom TV Attendorn. Für Kaufmann und Geyer war es der erste 100km Lauf, Claren lief diesen schon zum zweiten Mal nach 2004. Nach dem Start ging es wenige Kilometer durch die noch beleuchtete Stadt, bevor es kurz danach bei völliger Dunkelheit über Land ging. Bei km 25 wartete bereits Claudia Geyer auf das Trio, die als Fahrradcoach ihren Mann begleitete. Die endlos langen einsamen Streckenabschnitte wurden nur durch wenige Dörfer unterbrochen, in denen die Läufer jedoch bis in die frühen Morgenstunden begeistert gefeiert wurden. Nachdem sich die Läufer durch die Tücken der Nacht gekämpft hatten und nach 80 km der letzte steile An- und Abstieg genommen wurde, ging es am frühen Morgen auf die letzten 20 km relativ flach entlang der Aare bis nach Biel. Rolf Kaufmann erreichte den Zieleinlauf als erster nach 10 Stunden und 31 Minuten mit Platz 231 in der Gesamtwertung und Platz 58 in der AK M45. Kurz danach kam mit 10 Stunden 57 Minuten Andreas Geyer ins Ziel. Er erreichte Platz 311 in der Gesamtwertung und Platz 80 in der AK M45. Andreas Claren beendete sein Rennen nach der dritten Teilstrecke bei 75 km mit einer Zeit von 8 Stunden und 31 Minuten mit Rang 7. Der Bieler 100er ist in seiner Art einmalig, es ist ein ganz besonderes Gefühl, diesen ganz besonderen Lauf mit allen Tiefen und Höhen zu erleben. Die Streckenführung ist durchaus anspruchsvoll, aber die in allen Belangen hervorragende Organisation unterstützt den Läufer dabei, ein unvergessliches (Nacht-)Laufabenteuer zu erleben.
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A T T E N D O R N E R L Ä U F T F Ü R W Ü S T E N F L Ü C H T L I N G E
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Sahara (06.03.2009) „Nicht vergessen“, so könnte man den Sahara Marathon in der algerischen Wüste, nahe der Westsahara an der Grenze zu Mauretanien, beschreiben. Der Sahara Marathon ist ein Wohltätigkeitslauf, der auf friedliche Weise die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf eine seit nunmehr fast 34 Jahren ungelöste Flüchtlingsproblematik lenken soll. Vor 34 Jahren flohen über 100.000 Sahrauis, verfolgt von Bombardements der marokkanischen Luftwaffe, in den Süden Algeriens, nachdem Spanien seine Rolle als Kolonialmacht in der Westsahara aufgab und Marokko das Land besetzte. Algerien gewährte ihnen Asyl im Südosten von Tindouf, einer kargen Wüstenlandschaft, wo sie in 4 Flüchtlingslagern - Smara, Auserd, Dahkla, El Aaiún - , von den Sahrauis benannt nach Städten ihrer Heimat, untergebracht wurden. Heute werden in den 4 Lagern schätzungsweise 170.000 Sahrauis, überwiegend Kinder, von der UNO sowie medico international und anderen Hilfsorganisationen mit dem Notwendigsten versorgt, wobei die Bereitschaft zur Unterstützung nach so langer Zeit abnimmt.
Unmittelbar soll durch mit dem Sahara Marathon verbundene Initiativen die Ernährung, medizinische Versorgung und Ausbildung der Kinder verbessert werden. Die Hoffnung, die von diesem außergewöhnlichen Lauf ausgeht, besteht letztendlich jedoch darin, die dort lebenden Sahrauis auf der Basis bestehender UN-Resolutionen in ihrem Streben nach Freiheit, Frieden und Selbstbestimmung unterstützen zu können und zu verhindern, das Ziele mit Gewalt erreicht werden.
Der Zielsetzung des Sahara Marathons folgend findet ein enger Kontakt zwischen Läufer/innen und den dort Lebenden statt. Die Teilnehmer sind jeweils zu viert oder fünft bei Gastfamilien untergebracht, werden von diesen betreut und schlafen in deren Zelten oder Lehmhütten. Spanische Sprachkenntnisse sind von Vorteil, die sahrauischen Kinder lernen und sprechen, neben ihrer Muttersprache arabisch, ebenfalls spanisch. Ansonsten muss eine mehr oder weniger ausgefeilte Mimik und Gestik verbunden mit einer Portion Unbekümmertheit ausreichen.
Gastfreundschaft ist in der Tradition noch fest verankert. Dazu gehört auch die Teezeremonie. Hierbei werden bereits Kulturunterschiede deutlich, sind wir als "westliche Hektiker" nicht ohne weiteres gewohnt dem Ablauf ganz beizuwohnen ohne uns abzuwenden und andere oder zusätzliche Aktivitäten zu entfalten.
Morgens mittags und abends nehmen die Teilnehmer das Essen bei den einzelnen Gastfamilien ein. Zelt oder Hütte sind mit Teppichen ausgelegt. Sie besitzen zudem eine eigene Toilette: eine niedrige Lehmhütte mit Wellblechdach und einem Loch im Boden. Wasser ist hier sehr knapp, es wird mit Kanistern von großen, verrosteten Behältern geholt, die im Lager verteilt stehen und per Tankwagen befüllt werden. Wir benutzen nur verschlossene Wasserflaschen, um unsere hygienischen Bedürfnisse zu befriedigen. Hier lernt man mit dem kostbaren Gut sehr sparsam umzugehen, Katzenwäsche ist an der Tagesordnung.
Am 23. Februar, um 09:45 wurde der Sahara Marathon in Auserd mit 128 Marathonis gestartet. Es war kein Rundkurs, sondern ein Lauf von Auserd nach Smara, wobei in der Mitte der Distanz, in dem Lager El Aaiún, die Halbmarathonstrecke gestartet wurde. Weitere Teilnehmer verteilten sich auf die zusätzlich angebotenen Distanzen über 5 und 10 km. Sie wurden vorab mit LKWs zu ihren jeweiligen Startplätzen gebracht. Der Marathon selbst verbindet 3 der 4 Flüchtlingslager. Insgesamt nahmen 398 Läufer an diesem Event teil.
Der Start erfolgte unter großem Jubel der einheimischen Bevölkerung. Die ersten 1-2 Km liefen wir auf einigermaßen befestigten Untergrund. Nachdem wir das Dorf verlassen hatten, lagen die ersten 10 Kilometer nur noch Geröllwüste mit einigen Abschnitten felsigen Untergrundes vor uns. Der Boden wechselte oft von steinig auf sandig und von sandig auf Geröll; bei Kilometer 22 bis 25 ein sehr kraftaufwendiger sandiger Abschnitt inmitten kleinerer Dünen. Die Streckenmarkierung war recht gut und die Verpflegung alle 2,5 bis 3km mit kleinen und großen Wasserflaschen ausreichend.
Ab Mittag zollte die trockene Hitze ihren Tribut: Wadenkrämpfe und Kreislaufprobleme nahmen zu. Ich musste ab KM 38 einige Teilstrecken, wegen Wadenkrämpfen gehen. Beim Zieleinlauf brachen Läufer/innen zusammen, wurden jedoch umgehend ärztlich versorgt und erholten sich rasch. Von den 128 gestarteten Marathon-Läufern finishten leider nur 118. Am Ziel gab es sogar Duschen, welch ein Luxus. Aber kein Muskelkater am nächsten Morgen.
Hier einige Ergebnisse von diesem erlebnisreichen Marathon:
1. Zaian Abd. Razag 2:46.13 Algerien 2. Habala Zuber 3:01.19 Algerien 3. Emilio Perez Marin 3:02.36 Spanien 37. Andreas Geyer 3:59:44 Deutschland (erster Deutscher ;-))
Die ersten weiblichen Läufer:
44. Maitane Chueca Marin 4:06:15 Spanien 51. Tracy Urquhart 4:11:09 Kanada
"Die Sahara ist der Garten Allahs, aus dem dieser alles überflüssige menschliche und tierische Leben entfernt hat, damit es einen Ort gebe, wo er in Frieden wandeln könne." Arabisches Sprichwort.
So erscheint auch der Läufer überflüssig - wenn es da nicht die Sahrauis gäbe, die Kinder und ihr Lachen, der Garten Allahs, das Laufen an sich. Ich habe viel dazugelernt, unvergessliche Eindrücke gesammelt, dafür danke ich den Sahrauis und dem deutschen Veranstalter Wolfgang Hofmann. Aktiv sein, etwas bewegen, dabei Fehler machen, so ist das Leben. Die nichts tun, machen keine Fehler, aber im eigentlichen Sinne leben sie auch nicht mehr.
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S I L V E S T E R L A U F 2 0 0 8 Soest/Werl (03.01.2009) Am 31.12.2008 starteten die Attendorner Läufer gemeinsam zum Silvesterlauf von Soest nach Werl. Neben der sportlichen Herausforderung und den guten Wettkampfleistungen kommt aber auch das gemütliche Feiern an diesem Tag nicht zu kurz. In unserer internen Buswertung [13 KB]
finden sich die Ergebnisse unserer Teilnehmer. Die vollständigen Ergebnislisten sind unter www.silvesterlauf.com zu finden. Wir wünschen allen Teilnehmern ein gutes Jahr 2009 !
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M A R A T H O N J A H R E N D E T B E I M A R O L S E R A D V E N T M A R A T H O N Bad Arolsen ( 30.11.2008) Erfolgreich endete für sechs Attendorner Läufer das Marathonjahr 2008. Bei winterlichen Bedingungen starteten die Läufer am 29.11.08 beim Bad Arolser Advent Marathon. In Hessen Waldeck wurde dort zum 28. mal ein Landschaftsmarathon durchgeführt. In familiärer Atmosphäre wurden die 507 Starter vom Veranstalter begrüßt, der Wert darauf legte keinen Event, sondern eine Marathonveranstaltung anzubieten. Um 11:00 Uhr startete das Läuferfeld auf teilweise glitschigen, matschigen Wegen auf die 42,195 km. Bei bedecktem Himmel und 1 ° - 2 ° führte die Strecke über verschneite Felder und durch Wäldern. Insgesamt waren rd. 450 Höhenmeter zu überwinden. Der höchste Punkt der Strecke lag etwa bei Kilometer 34, so das die Läufer auf den letzten Kilometern eine Gefällestrecke genießen konnten. Als erste erreichte Thomas Wulf (TVA) nach 3 Std.: 09Min:05Sek als 11 der Gesamtwertung und 2 der Alterklasse das Ziel. Christoph Klein (TVA) war nach 3:25:54 (Platz 42/AK11) zurück am Twistessee. Reiner Preuss (TVA) der mit 3:42:20 Platz 97/AK 26 belegte hörte die über die Ansage des Zielkommentartors von Rolf Kaufmann(TVA) und Andreas Ufer (TVA) die kurz danach gemeinsam das Ziel durchliefen. Sie erreichten mit 3:44:51 Platz 112 (AK 26) u 113 (AK26) der Wertung. Niko Tamis vom SCSW Attendorn komplettierte das Attendorner Feld und überquerte nach 4:19:13 auf Platz 329 ( AK24) die Ziellinie. Fazit der Läufer: ein Winterlauf bei kaltem Wetter mit solch einer Höhendifferenz kostet mehr Kraft als ein Stadtmarathon ist aber ein naturnahes, unvergleichliches Erlebnis.
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T H O M A S W U L F B L E I B T Z U M 1 9 . M A L U N T E R 2 : 5 0 S T U N D E N Berlin/Köln ( 10.10.08) Bei den Marathonläufen in Berlin und Köln gingen auch Langstreckenläufer vom TV Attendorn an den Start. In Berlin startete bei optimalen Bedingungen Thomas Wulf. Der unterbot zum 19. Mal die Marke von 2:50 Stunden. Martin Schmidt, Peter Langer und Reiner Preuß blieben unter der 3:30-Marke, wobei Preuß mit seiner Leistung nicht ganz zufrieden war, jedoch die Stimmung an der Strecke dies wettmachte. Die Berlin-Läufer von links nach rechts: Reiner Preuß (TV), Frank Pippig (aus Berlin), Thomas Wulf (TV) und Peter Langer (TV).
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L E I C H T A T H L E T I K Yvonne Pöggeler läuft beim Arlberg Adler (02.08.2008)
Yvonne Pöggeler vom TV Attendorn hat am vergangenen Wochenende im Österreichischen St. Anton am Arlberg bei einem Halbmarathon teilgenommen und die Strecke von 21,125 Km in einer Zeit von 1:57:03 gefinisht. Sie konnte sich auf der anspruchsvollen Strecke in den Alpen zum Vorjahr um eine halbe Minute verbessern. Bei fast 150 Startern sicherte sich Yvonne den 6. Platz in ihrer Altersklasse.
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